Amoklauf-Konsequenz: Bayerische Regierung fordert World of Warcraft-Verbot
Ein Ausschnitt des BILD-Artikels.
Die volle Breitseite bekommt die USK ab. Haderthauer attestiert der Institution, sie sei ungeeignet zur Spielprüfung. Die USK sei von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt. Ferner würden die Gutachter die wirklich brutalen Szenen nie zu Gesicht bekommen. Es heißt, die Gutachter sähen lediglich vom ausgewählte Szenen. Man müsse laut Haderthauer die Richtlinien der Prüfung anpassen. So sei bei World of Warcraft, dem Online-Rollenspiel mit weltweit mehr als 11 Mio. Spielern, ein überaus hoher Suchtfaktor auszumachen. Im Zuge des Amoklaufs in Winnenden fordert Sie, World of Warcraft nachträglich zu verbieten. Mit dieser Forderung schließt sich Haderthauer der Auffassung von Dr. Christian Pfeiffer an, der Faktor Sucht müsse in die Richtlinien der Altersvergabe mit einfließen.
Doch beweist Frau Haderthauer mit derlei Äußerungen mehr Halbwissen als Wissen. Schließlich sitzt im USK-Gremium ein Vertreter der OLJB, also der Obersten Landesjugendbehörden. Ferner sind die Gutachter der USK unabhängig, sie gehören also nicht der Industrie an. Um, die Gegenargumentation abzuschließen: Jedes Spiel wird von der USK durchgespielt. Die Tester erstellen eine Präsentation der zu bewertenden Spielaspekte und Gutachter entscheiden dann über eine Altersfreigabe. Bei Nachfragen stehen Tester und natürlich Spiel zur weiteren Befragung oder Begutachtung zur Verfügung.
Es ist eben Wahljahr. Da muss auch die CSU Stimmen sammeln. Mit solchen Halbwahrheiten versucht man Wähler zu gewinnen. Ob das klappt? Was meinen Sie? Passend zu dem Thema präsentiert buffed.de ein exklusives Interview mit Dorothee Bär, CSU-Abgeordnete im Bundestag und Sprecherin des Unterausschusses Neue Medien.
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Gegen Bayern hast Du eine leichte Aversion, oder?
Bezüglich Söder kann ich Dir nur beipflichten, der Kerl ist wirklich unmöglich.
Aber der ist ja auch kein Bayer, sondern Franke.
Nicht allgemein, nur die angesprochenen Punkte nerven mich.
Nein, da muss ich ihm beipflichten, alles was über Bayerns Grenzen hinaus zu sehen ist, ist Selbstüberschätzung und der Hang zur Alkoholsucht. mag sein das das durch die Medien so transportiert wird, aber…
Ich würde es als eine Art "Hassliebe" bezeichnen. Man kann nicht so richtig miteinander, aber auch nicht ohne den Anderen.