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World of Warcraft (PC)

Release:
11.02.2005
Genre:
Online
Publisher:
Activision Blizzard

Amoklauf-Konsequenz: Bayerische Regierung fordert World of Warcraft-Verbot

30.04.2009 15:08 Uhr
|
16°
|
Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer will World of Warcraft verbieten. Das berichtet die Münchener Ausgabe der BILD.

Ein Ausschnitt des BILD-Artikels. Ein Ausschnitt des BILD-Artikels. Die volle Breitseite bekommt die USK ab. Haderthauer attestiert der Institution, sie sei ungeeignet zur Spielprüfung. Die USK sei von der Medienwirtschaft bezahlt und besetzt. Ferner würden die Gutachter die wirklich brutalen Szenen nie zu Gesicht bekommen. Es heißt, die Gutachter sähen lediglich vom ausgewählte Szenen. Man müsse laut Haderthauer die Richtlinien der Prüfung anpassen. So sei bei World of Warcraft, dem Online-Rollenspiel mit weltweit mehr als 11 Mio. Spielern, ein überaus hoher Suchtfaktor auszumachen. Im Zuge des Amoklaufs in Winnenden fordert Sie, World of Warcraft nachträglich zu verbieten. Mit dieser Forderung schließt sich Haderthauer der Auffassung von Dr. Christian Pfeiffer an, der Faktor Sucht müsse in die Richtlinien der Altersvergabe mit einfließen.

Doch beweist Frau Haderthauer mit derlei Äußerungen mehr Halbwissen als Wissen. Schließlich sitzt im USK-Gremium ein Vertreter der OLJB, also der Obersten Landesjugendbehörden. Ferner sind die Gutachter der USK unabhängig, sie gehören also nicht der Industrie an. Um, die Gegenargumentation abzuschließen: Jedes Spiel wird von der USK durchgespielt. Die Tester erstellen eine Präsentation der zu bewertenden Spielaspekte und Gutachter entscheiden dann über eine Altersfreigabe. Bei Nachfragen stehen Tester und natürlich Spiel zur weiteren Befragung oder Begutachtung zur Verfügung.

Es ist eben Wahljahr. Da muss auch die CSU Stimmen sammeln. Mit solchen Halbwahrheiten versucht man Wähler zu gewinnen. Ob das klappt? Was meinen Sie? Passend zu dem Thema präsentiert buffed.de ein exklusives Interview mit Dorothee Bär, CSU-Abgeordnete im Bundestag und Sprecherin des Unterausschusses Neue Medien.

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Online-Redakteur
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30.04.2009 15:08 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.05.2009 17:06 Uhr
Zitat: (Original von Spassbremse am 05.05.2009 16:33)


Gegen Bayern hast Du eine leichte Aversion, oder?
 

Bezüglich Söder kann ich Dir nur beipflichten, der Kerl ist wirklich unmöglich.
Aber der ist ja auch kein Bayer, sondern Franke.  


Nicht allgemein, nur die angesprochenen Punkte nerven mich.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.05.2009 16:53 Uhr
Zitat: (Original von TheChicky am 05.05.2009 16:29)

Willkommen in der Boesors Welt der Vorurteile!  


Nein, da muss ich ihm beipflichten, alles was über Bayerns Grenzen hinaus zu sehen ist, ist Selbstüberschätzung und der Hang zur Alkoholsucht.

mag sein das das durch die Medien so transportiert wird, aber die CSU (und diese prägt das bild Bayers vonehmlich) ist die Selbstüberschätzung und Dummschwätzerei in Person.
(von wegen nach 2 Maß bier noch fahren...)

Ich mag Bayern und seine Bewohner, und höre auch gerne Hans Söllner. Aber selbst der sagt als Urbayer nix anderes als Boesor und ich, nämlich das die meisten Politiker dermaßen den Kopf am brennen haben, das es nicht mehr schön ist.
Community Officer
Bewertung: 0
05.05.2009 16:40 Uhr
Ich habe jahrelang in der Schule neben einem gebürtigem Bayer gesessen (der kam so mit 6,7 nach Berlin) und der war so, wie "man sich einen Bayer vorstellt": Einerseits nervig, laut und poltrig, aber andererseits auch humorvoll, ehrlich und kontaktfreudig.

Ich würde es als eine Art "Hassliebe" bezeichnen. Man kann nicht so richtig miteinander, aber auch nicht ohne den Anderen. 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.05.2009 16:33 Uhr
Zitat: (Original von Boesor am 05.05.2009 15:15)
Zitat: (Original von TheChicky am 05.05.2009 15:07)
Zumindest aber kann man ebenso gut Beispiele gewisser wichtigtuerischer Politiker aus Hessen, Berlin und einigen anderen Bundesländern als Gegenbeispiel heranziehn.
Das Argument zieht also mal gar nicht.


Ich fürchte nur, die Anzal würde klar "für" bayern sprechen.
Nimm beispielhaft Söder, mit seinem Geschwafel von den ernsthaft beschädigten bayrisch-englischen Beziehungen.
Mal ehrlich, streiten wir uns gerade ernsthaft darüber, dass sich das Bundesland Bayern in seiner Bedeutung gerne mal überschätzt?

Ich dachte immer, das wäre allgemein bekannt.


Gegen Bayern hast Du eine leichte Aversion, oder?
 

Bezüglich Söder kann ich Dir nur beipflichten, der Kerl ist wirklich unmöglich.
Aber der ist ja auch kein Bayer, sondern Franke.  
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
05.05.2009 16:29 Uhr
Zitat: (Original von Boesor am 05.05.2009 15:15)
Zitat: (Original von TheChicky am 05.05.2009 15:07)
Zumindest aber kann man ebenso gut Beispiele gewisser wichtigtuerischer Politiker aus Hessen, Berlin und einigen anderen Bundesländern als Gegenbeispiel heranziehn.
Das Argument zieht also mal gar nicht.


Ich fürchte nur, die Anzal würde klar "für" bayern sprechen.
Nimm beispielhaft Söder, mit seinem Geschwafel von den ernsthaft beschädigten bayrisch-englischen Beziehungen.
Mal ehrlich, streiten wir uns gerade ernsthaft darüber, dass sich das Bundesland Bayern in seiner Bedeutung gerne mal überschätzt?

Ich dachte immer, das wäre allgemein bekannt.


Willkommen in der Boesors Welt der Vorurteile!  

PS: Wer zahlt, schafft auch (mit) an, das lernt zumindest hier in Bayern ein jedes Kind. Wusste nicht, dass das im Rest Deutschlands so viel anders wäre.

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