World of Warcraft: Cataclysm Vorschau: Alle Infos zum kommenden Add-on
Auch daran muss man sich erst einmal gewöhnen: bepelzte Worgen-Schurken als Defensive im Arathibecken. Ob Blizzard damit am Geschmack der Stammspieler vorbeischießt?
Was ist WoW: Cataclysm?
Ein Add-on natürlich. Und zwar für das meistgespielte Online-Rollenspiel der Welt. Cataclysm heißt auf Deutsch Umbruch oder Umwälzung und ist ein Hinweis auf die Veränderungen der alten Welt. Ganz richtig gelesen, ein Großteil der neuen Abenteuer spielt sich in der alten Welt ab. Statt eines neuen Kontinents krempelt Blizzard Azeroth gehörig um. Küsten werden zerstört, Wüsten geflutet, Brachländer gespalten - die Klimaforscher drehen durch. Die Wiederkehr des Oberbösewichts Todesschwinge hat nämlich so viel Wirbel erzeugt, dass alles den Bach runtergeht. Mit der Phasing-Technologie, also dem dynamischen Look ganzer Gebiete je nach Fortschritt des Spielers, kann Blizzard epische Geschichten auch für Solo-Spieler erzählen.
Was ist neu?
Es gibt zwei neue Rassen, die Goblins auf Horde- und die Worgen auf Allianzseite. Neue Abenteuer und Quests werden der alten Welt hinzugefügt, Dungeons überarbeitet und an die neue Maximalstufe angepasst. Die liegt mit Cataclysm bei Level 85. Außerdem wird alles epischer, größer, länger und besser. Für die Erbsenzähler unter Ihnen: Es gibt weiterhin den neuen sekundären Beruf Archäologie, mit dem man Steinchen sammelt und sich dadurch verbessert. Neue Pimp-my-Char-Features wie der Pfad der Titanen (eine Art erweitertes Glyphenset) und ein Mastery-Attribut (Einfluss des Attributs ändert sich je nach Talentbaum) sollen den Charakteren noch mehr Möglichkeiten geben, sich zu spezialisieren. Außerdem neu: Gilden-Levelsystem und neue Rassen-Klassen-Kombinationen.
Die elfische Stadt im Eschental ist für Allianzspieler ein zentraler Questort im nördlichen Kalimdor. Daher hat die Horde dort nichts verloren. Doch mit dem Einzug der neuen Geschehnisse zeigt sich auch hier ein Wandel: Astraanar brennt und wird von Hordespielern überrannt. Außerdem bauen diese am Zoramstrand eine neue Basis auf.
Die WoW-Welt im Wandel
Damit hat niemand gerechnet: Statt eine völlig neue Spielzone mit neuer Hauptstadt und weiteren zehn Spielstufen zu kreieren, betritt Blizzard mit der dritten Erweiterung ungewohnte Pfade. Die alte Welt wird durch die Ereignisse, die mit der Erweiterung eingeläutet werden, so stark durcheinandergewirbelt, dass sich ganze Zonen verändern. So wird beispielsweise das Brachland gespalten. Desolace, einst eine unwirtliche Ödnis, ist geflutet und im Süden von Pflanzen bedeckt. Und im Sumpfland zieht sich ein Lavastrom durch das ganze Gebiet, den Oberbösewicht Todesschwinge bei seinem Anflug auf Azeroth hinterlassen hat. Doch die Veränderungen sind nicht nur optischer Natur. Auch erzählerische und spielgestaltende Änderungen finden statt. Einst verlassene Orte sind plötzlich in der Hand von Horde oder Allianz. Ganze Stützpunkte wie Auberdine an der Dunkelküste sind zerstört und neue Kleinstädte werden errichtet. Azshara wird zur Zone für Goblins mit neuen Abenteuern und veränderter Landschaft. Um die Veränderungen nicht einfach nur statisch erscheinen zu lassen, wird sich Blizzard wie bereits in Wrath of the Lich King des sogenannten Phasing-Systems bedienen. Mit dieser Technik erscheint eine Umgebung für den Spieler so, wie es Blizzard will und wie es dem Spielfortschritt entspricht.
Von Worgen und Goblins
Mit der Erweiterung erhalten Spieler der Allianz und der Horde jeweils eine neue spielbare Rasse. Die Allianz bekommt mit den Worgen neue Verbündete. Das sind bestialische Wolfsgeschöpfe mit einer dunklen Vergangenheit, die von den Nachtelfen aufgenommen wurden. Auf der anderen Seite hat eine Fraktion der Goblins, die Goblins von Kezan, in der Allianz einen neuen Feind gefunden und sich der Horde angeschlossen. Die Goblins stranden auf den Verlorenen Inseln und stellen sich dort ersten Gefahren. Beide Rassen können acht der zehn Klassen wählen. Nicht möglich sind die Kombinationen Goblin-Paladin, Goblin-Druide, Worgen-Schamane und Worgen-Paladin.


abgesehen davon, dass es diese spieler nicht geben wird:
wenn man nur das classic-spiel besitzt, dann wird man halt nach der installation ganz normal den neuesten patch saugen für ca 2gb, was automatisch die komplette welt verändert.
in die classic-welt…
nicht zu vergessen die Langeweile, weil keiner mehr mit einem spielen will