Wissenschaft: Nanopartikel beeinflussen Eisenaufnahme im Darm
Aufbau des menschlichen Darms - Nanopartikel verändern die Eisenaufnahme.
Nanopartikel aus Kunststoff beeinflussen die Aufnahme von Eisen im Darm. Die Partikel aus Kunststoff müssen dazu über den Mund aufgenommen werden. Die Forscher von Cornell University im US-Bundestaat New York haben das bei Tests mit Hühnern und an menschlichen Zellstrukturen herausgefunden. Nanopartikel sind bis zu 100 Nanometer groß.
Die entsprechenden Nanopartikel kommen vor allem in Kleidung und Pflegeprodukten vor. Ein Nanometer entspricht etwa einem Millionstel Millimeter, die Kunststoffpartikel sind also winzig klein. Risiken und Nebenwirkungen sind nach einem Bericht des Hamburger Abenblatts noch nicht bekannt.
Die Wissenschaftler um Michal L. Shuler verwendeten für ihre Versuche Nanopartikel aus Polystyrol, die etwa eine Größe von 50 Nanometern haben. Dabei zeigte sich, dass Hühner dann weniger Eisen über den Darm aufnehmen, wenn sie die Nanometer freiwillig verabreicht bekommen. Hühner, die länger Partikel aufnehmen, nehmen entsprechend weniger Eisen über den Darm auf.
Bei den menschlichen Zellen verhielt es sich so, dass eine hohe Dosis an Polystyrol-Partikeln den Eisentransport im Darm deutlich steigerte. Bei den Hühnern, die der Dosis am längsten ausgesetzt waren, veränderte sich die Schleimhaut im Darm derart, dass sie mehr Eisen aufnehmen konnten. Mehr zu den Nanopartikeln, die die Eisenaufnahme im Darm beeinflussen, gibt es beim Hamburger Abendblatt.
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