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  • Weltraum-Spaziergang im 3D-Video: So sieht der Asteroid Vesta aus - Hintergründe zur Aufnahmetechnik

    Die Nasa hat ein Video veröffentlicht, das den Asteroiden Vesta aus der Nähe zeigt - und in 3D. Mit dem Film kann man die Struktur des Gesteinsbrockens mithilfe einer 3D-Brille genau erforschen. Optisch erinnert der im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindliche Körper an einen Golfball. Wer erfahren möchte, welche Technik die DLR eingesetzt hat, liest sich das neue Update durch.

    Update: Die DLR benutzt für die Dawn-Sonde die sogenannte Framing Camera, die den Asteroiden Vesta aus verschiedenen Perspektiven und unter wechselnden Lichtverhältnissen aufnimmt. Dieselbe Technologie soll auch bei Ceres zum Einsatz kommen, dabei handelt es sich um den nächsten Asteroiden, den die Sonde besuchen wird. Die dreidimensionalen Bilder sind nicht nur für Laien eine interessante Gesichte, auch die Forscher versprechen sich davon eine detaillierte Analyse geologischer Formen. Hinweis: Ein anderes Video der Raumsonde Dawn halten wir in einem weiteren Artikel bereit.

    Das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung stellt den Wissenschaftlern die Rohbilddaten der Framing Camera zur Verfügung, die vorher systematisch korrigiert wurden. Dann treten die Wissenschaftler des DLR auf den Plan. Die Forscher errechnen daraus dreidimensionale Bildpunkte zur Kartierung und Untersuchung des Asteroiden. Dazu wird eine spezielle Stereo-Software benutzt, die bereits seit vielen Jahren im Einsatz ist.

    Originalmeldung: Die US-Weltraumbehörde Nasa hat ein 3D-Video veröffentlicht, das den Asteroiden Vesta aus der Nähe zeigt. Der Gesteinsbrocken befindet sich im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter und umkreist die Sonne im Abstand von 380 Millionen Kilometern. Das Video zeigt Vesta aus der Totalen und liefert zusätzlich Nahaufnahmen von der Oberfläche. Aufgenommen wurden die Bilder von der Sonde Dawn, die sich in etwa 2.700 Kilometern Höhe befindet. Das Video wurde vom Planetenforscher Ralf Jaumann vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum DLR erstellt.

    Auch die Sonde enthält deutsche Technologie. Der Asteroid Vesta hat einen Durchmesser von etwa 530 Kilometern. Zum Vergleich: Die Erde hat einen Durchmesser von etwa 12.700 Kilometern. Das Alter des Asteroiden wird auf etwa 4,4 Milliarden Jahre geschätzt. Dawn startete im September 2007 und erreichte Vesta am 15. Juli 2011. Die Sonde legte dabei eine Entfernung von 2,7 Milliarden Kilometern zurück. Dawn ist derzeit dabei, sich Vesta bis auf 210 Kilometern Abstand zu nähern. Nächstes Reiseziel ist der größte bekannte Asteroid Ceres – die Ankuft der Sonde wird für 2015 erwartet. Das Video zum Asteroiden Vesta stammt von der NASA-Webseite.

    01:41
    Asteroid Vesta im 3D-Video
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Wissenschaft
Weltraum-Spaziergang im 3D-Video: So sieht der Asteroid Vesta aus - Hintergründe zur Aufnahmetechnik
Die Nasa hat ein Video veröffentlicht, das den Asteroiden Vesta aus der Nähe zeigt - und in 3D. Mit dem Film kann man die Struktur des Gesteinsbrockens mithilfe einer 3D-Brille genau erforschen. Optisch erinnert der im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter befindliche Körper an einen Golfball. Wer erfahren möchte, welche Technik die DLR eingesetzt hat, liest sich das neue Update durch.
http://www.pcgames.de/Wissenschaft-Thema-237118/GNews/Weltraum-Spaziergang-im-3D-Video-So-sieht-der-Asteroid-Vesta-aus-Hintergruende-zur-Aufnahmetechnik-857627/
02.12.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/12/Vesta_NASA_02.jpg
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