Wenn Männer mehr Obst und Gemüse essen und dafür auf Fleisch sowie Wurst verzichten würden, könnte der Treibhauseffekt verringert werden. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Frauen ernähren sich gesunder als Männer. Deswegen sind Frauen auch umweltfreundlicher, ergo besser für die Umwelt. Forscher an der Martin-Luther-Universität fanden das jetzt heraus. So würden Frauen deutlich weniger Fleisch und Butter essen, was sich wiederum positiv auf den Treibhauseffekt auswirken würde. Männer könnten sich davon eine Scheibe abschneiden, meinen die Wissenschaftler.
Denn würden sich alle Männer dieser Essgewohnheiten annehmen, dann würden rund 15 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase produziert und rund 60.000 Tonnen Ammoniak gespart, das durch Düngemittel in die Umwelt gelangt. Die Konsequenz? Männer müssten rund auf die Hälfte ihres Fleisch- und Wurstkonsums verzichten und deutlich häufiger zu Obst oder Gemüse greifen. Nur so könnte diese Ersparnis erreicht werden.
Die Auswirkungen der Ernährung auf die Umwelt sind nicht so trivial, wie man nun denken könnte. Experten gehen davon aus, dass die Ernährung in Deutschland rund 20 Prozent des Treibhauseffektes ausmacht. Die Wissenschaftler der Martin Luther Universität werteten für ihre Studie Daten aus der Nationalen Verzehrstudie aus. Zwischen 2005 und 2006 wurden dafür rund 20.000 Personen befragt. Quelle: Märkische Allgemeine
