Studie: Winter könnten in Europa kälter werden
Die Temperaturen im Winter werden in Europa wohl immer kälter werden. Grund ist das Schmelzen von Eis in der Arktis.
Der Klimawandel macht nicht nur die Sommer heißer, sondern auch die Winter kälter. In diesem Jahr wird deutlich, dass auch Europa von bitterkalten Temperaturen heimgesucht werden kann. In Zukunft wird es laut Forschern solche Winter häufiger geben. Sollte das Eis in der Arktisregion weiterhin so stark schmelzen, könnte es sogar noch kälter werden. Die Wahrscheinlichkeit für extreme Minustemperaturen in Europa soll sich verdreifachen.
Grund für die Abkühlung ist, dass das Sonnenlicht die dunkle Meeresfläche stärker erwärmt als weiße Eisdecken. Da die Eisflächen schmelzen, steigt der Anteil an dunkler Fläche. Daher erhöhen sich die Lufttemperaturen in der Arktisregion. Aufgrund des Luftdruckaustauschs gelang so mehr kühle Luft von der Arktis nach Europa. Ob diese These zu den kalten Wintertemperaturen allerdings stimmt, ist noch nicht eindeutig erwiesen. Dennoch wird der diesjährige Winter wohl als Indiz zur Richtigkeit der Theorie herhalten müssen.
In Konflikt mit der globalen Erderwärmung oder dem Weltklimareport tritt die These allerdings nicht. So bezieht sich die Theorie nämlich nur auf einen kleinen Teilbereich der Erde. Außerdem geht es nur um den Winter und nicht um die anderen drei Jahreszeiten. Inwiefern Treibhausgase wie CO2 den Klimawandel beeinflussen, ist und bleibt auch unter Experten noch sehr umstritten.
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