Neue Forschungsstudie belegt: Schmelze der Gletscher offenbar deutlich geringer als zuvor angenommen
Gletscher verlieren durch den Klimawandel deutlich weniger Masse als angenommen.
Bereits in der vergangenen Woche sorgte die provokante These von Prof. Fritz Vahrenholt, dass die von Forschern und Wissenschaftlern angedrohte Klimakatastrophe gar nicht stattfinden würde, für Aufsehen. Seiner Meinung nach, solle man den Treibhauseffekt nicht überschätzen - das Klima sei gar nicht in Gefahr, wie er in seinem neuen Buch "Die kalte Sonne - Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet" schreibt. Nun haben Forscher neue Erkenntnisse in Sachen Gletscher-Schmelze in Erfahrung bringen können.
Der Masseverlust von Gletschern ist demnach weniger stark vorangeschritten, als das in bisherigen Studien errechnet wurde. Die Eiskappen und Gletscher verloren zwischen 2003 und 2010 pro Jahr etwa 1,5 Millimeter ihrer Masse pro Jahr. Das ist deutlich weniger, als Forscher vorherberechnet hatten. Die Wissenschaftler nahmen dazu Satellitenbilder und analysierten sie. Ihre Auswertung veröffentlichten sie im Wissenschaftsmagazin Nature.
Die Forscher untersuchten zunächst Gletscher mit einer Fläche von etwa 100 Quadratkilometern. Darunter waren Eisflächen in Kanada, in den Alpen und im Kaukasus. Auch das patagonische Inlandeis nahmen die Froscher unter die Lupe. Thomas Jacob und John Wahr von der University of Colorado und ihr Forscherteam nutzten dazu die Bilder des Grace-Satelliten.
Dennoch ist das Abschmelzen der Gletscher nicht etwa eine Sache, die man ignorieren könnte. Das abgeschmolzene Wasser der gewaltigen Eisflächen sorgt dafür, dass der Meeresspiegel ansteigt. Das Ansteigen des Meeresspiegels durch abgeschmolzene Eiskappen birgt unterschiedliche Gefahren und Risiken. So sind etwa Inseln oder Küstenorte bedroht. Mehr zum Abschmelzen des Gletschers gibt es bei wissenschaft.de.
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