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Wissenschaft: Forscher testen nachgebaute Römer-Geschütze auf historischem Schlachtfeld

24.11.2012 15:49 Uhr
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Auf dem Harzhorn bei Oldenrode wurden einige römische Katapultspitzen ausgegraben, die dort vor knapp 1800 Jahren verschossen wurden. Historiker haben die Waffen auf dieser Basis nachgebaut und auf dem Schlachtfeld getestet.

Die Römer verfügten schon zu ihren Zeiten über ausgeklügelte und technisch hochwertie Kampfgeräte. Die Römer verfügten schon zu ihren Zeiten über ausgeklügelte und technisch hochwertie Kampfgeräte. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Vor rund 1800 Jahren bekämpften sich Römer und Germanen auf dem Harzhorn bei Oldenrode in Niedersachsen. Dort wurde vor einiger Zeit eine Vielzahl an Katapultspitzen ausgegraben, mit denen die Waffen jetzt originalgetreu nachgebildet wurden. Jetzt haben Studenten die Geschütze erstmals getestet.

Mit insgesamt sechs der Replikas wurde auf 100 Meter entfernte Ziele gefeuert. Dabei sollte die Mechanik der historischen Waffen noch verbessert werden. "Sie helfen aber auch, noch besser zu verstehen, was sich im Jahr 235 abgespielt hat", erklärte Günther Moosbauer von der Universität Osnabrück.

Die Testläufe am vergangenen Freitag waren allerdings noch nicht rundum erfolgreich. Die Studenten an den Geschützen taten sich noch deutlich schwer dabei, die Ziele zu treffen. Allerdings fehlte ihnen die jahrelange Kampferfahrung, die den römischen Soldaten zueigen war.

Stefan Adelmann Google+
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24.11.2012 15:49 Uhr