Dinosaurier kamen in Eiern zur Welt und waren zu Beginn winzig klein. Sie mussten zahlreiche ökologische Nischen durchlaufen, ehe sie ausgewachsen waren. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Die Dinosaurier starben zum Ende der Kreidezeit hin aus. Der Grund dafür ist bis heute allerdings nicht endgültig geklärt. Mitschuld könnten allerdings die Eier tragen, wie ein internationales Forscherteam um den Biologen Daryl Cordon nun herausfand. Die Fortpflanzung der Dinosaurier sei demnach von entscheidender Bedeutung gewesen. Der Hintergrund? Während die Mutter riesig und schwer war, fielen Größe und Gewicht der Jungen deutlich kleiner aus.
Das wiederum liegt in der Natur eines Eis begründet. Dieses kann eine bestimmte Größe nicht überschreiten, weil dann der Gasaustausch durch die Schale nicht gewährleistet werden kann. Und hier liegt das Problem. Denn selbst die Saurier starteten als Winzlinge. Ein Beispiel ist der Titanosaurus. Ein ausgewachsenes Exemplar brachte locker mehr als vier Tonnen auf die Waage. Das Jungtier wog allerdings nur rund 1,6 Kilogramm.
Das bedeutet, dass die Saurier aufgrund ihres Wachstums zahlreiche ökologische Nischen durchlaufen mussten. In diesen Nischen befanden sich allerdings schon Jungtiere anderer Arten oder Säugetiere, was die Konkurrenz in dieser Nische deutlich erhöhte. Kleine und mittelgroße Saurier hatten so kaum eine Überlebenschance. Diese Theorie bewiesen die Forscher mithilfe eines mathematischen Modells. Hier zeigte sich, dass nur Saurier unter 2 und über 1.000 Kilogramm überlebten. Quelle: Biology Letters
