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Wissenschaft

Belgier wollen gestrandeten Pottwal Teofiel zu Biosprit verarbeiten

11.02.2012 15:47 Uhr
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Was passiert mit dem in Belgien gestrandeten Pottwal Teofiel? Ein Energiehersteller schlug vor, Biodiesel aus ihm zu gewinnen. Diese Energie könnte 14 Haushalte für ein ganzes Jahr mit Strom versorgen - das 25 Tonnen schwere Tier bringt jede Menge Fett mit.

Dass ein Pottwal an der Nordsee strandet, ist eher ungewöhnlich. Der bei Belgien gelandete Wal soll nun zu Bio-Diesel verarbeitet werden. Dass ein Pottwal an der Nordsee strandet, ist eher ungewöhnlich. Der bei Belgien gelandete Wal soll nun zu Bio-Diesel verarbeitet werden. In Belgien ist ein kapitaler Pottwal gestrandet. Doch was nun tun mit diesem toten Tier? Die Lösung eines auf organische Abfälle spezialisierten Energieherstellers: Bio-Diesel! Und das soll aus dem Fett des Tieres gewonnen werden, immerhin verfügt der 13 Meter lange und rund 25 Tonnen schwere Riese über genügend davon. Das soll erst geschmolzen und dann gereinigt werden. Später wird es dann zu Biodiesel raffiniert.

Noch ist unklar, warum der auf zehn Jahre geschätzte Pottwal gestrandet ist. Möglicherweise war das Tier krank oder wurde von einem Schiff gerammt. Den Todeskampf des Tieres verfolgten mehrere hundert Schaulustige. Helfer konnten dem riesigen Teofiel nicht mehr helfen. Die Menschen waren machtlos gegen das Schicksal.

Doch wie viel Energie bringt ein toter Wal? Geschätzt werden 50.000 Kilowattstunden. Das wäre genug Strom, um 14 Haushalte für ein Jahr zu versorgen. Teofiel, so wurde der tote Pottwal getauft, soll – zumindest in Teilen – auch ins Museum wandern. Zu diesen Teilen zählen beispielsweise Schädel, Kiefer und Rückgrat. Vorher wollen Wissenschaftler die Überreste aber eingehend untersuchen. Quelle: Kurier

Sebastian Thöing
Online-Redakteur
11.02.2012 15:47 Uhr

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