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Wissenschaft

Archäologie: Lager römischer Legionäre in Niedersachsen entdeckt

10.02.2012 11:16 Uhr
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In Göttingen haben Archäologen Spuren von römischen Außenposten gefunden. Insgesamt fanden die Wissenschaftler die Überreste von vier Außenposten, die von Legionären besetzt waren. Die römischen Soldaten hatten sich vermutlich zwischen dem ersten und dritten Jahrhundert dort verschanzt.

Römische Lager wurde in Niedersachsen entdeckt. Die Karte zeigt das Römische Reich im Jahr 117 nach Christus. Römische Lager wurde in Niedersachsen entdeckt. Die Karte zeigt das Römische Reich im Jahr 117 nach Christus. Archäologen haben im Landkreis Göttingen im Südlichen Niedersachsen Überreste römischer Kultur entdeckt. An vier hochgelegenen Punkten fanden die Forscher die Überreste von vier Lagern, die offenbar von römischen Legionären bewohnt waren. Auf insgesamt vier Holztürmen bewachten die Römer dabei einen alten Verkehrsweg, der von Legionären auf dem Weg von Norden nach Süden frequentiert wurden.

Kreisarchäologe Klaus Grote hat gegenüber Medien angegeben, dass ein Wachposten bei Groß Lengden und Reyershausen, die anderen beiden bei Dahlenrode. Es ist nicht der einzige Fund, den die Archäologen in der Region getätigt haben. Bereits vor ein paar Jahren hatten Forscher Überreste ein riesiges Römerlager gefunden – auch ein Schlachtfeld war ausfindig zu machen, wo römische Truppe mit Germanen kollidierten.

Das Lager der Römer sei als Ausgangspunkt für Feldzüge gegen germanische Stämme errichtet worden – vor etwa 2000 Jahren. Die Germanen gehörten zu den am schwierigsten zu bezwingenden Feinden der Römer. Die Entschlossenheit der Stammesbrüder machte selbst der riesigen Millitärmaschine der Römer zu schaffen. Mehr zum Römerfund in Göttingen gibt es auf rp-online.de.

Simon Fistrich
Leitender Online-Redakteur
10.02.2012 11:16 Uhr

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