Benzinpreise: Berufspendler sollen entlastet werden, fordert ADAC
Die Benzinpreise auf Rekordniveau machen derzeit vor allem Berufspendlern zu schaffen. Der ADAC fordert hier Entlastung.
Update von 14:23 Uhr: Der angestiegene Spritpreis hängt hauptsächlich mit der unsicheren geopolitischen Lage zusammen, wie den Medien zu entnehmen ist. Als Hauptschuldiger wird die Situation im Iran ausgemacht - Teheran hatte angekündigt, die Öllieferungen nach Großbritannien und Frankreich zu stoppen. Interessanterweise ist das Angebot an Rohöl aber nicht zurückgegangen, sondern tatsächlich noch gestiegen. Deswegen soll die Preiserhöhung bei den Benzinpreisen auch psychologische Ursachen haben. Mehr zum Grund für die hohen Spritpreise gibt es auf fr-online.de.
Originalmeldung: Die Benzinpreise sind derzeit extrem hoch und brechen sogar Rekorde. Jetzt fordert der ADAC, dass Berufspendler für die hohen Spritpreise entschädigt werden. ADAC-Präsident Peter Mayer sagte gegenüber bild.de, dass besonders die Pendler unter den hohen Benzinpreisen leiden würden. "Eine deutliche Erhöhung der Entfernungspauschale ist meiner Meinung nach alternativlos und muss so schnell wie möglich auf die Agenda", fordert Mayer.
Mayer ist mit seiner Forderung nicht allein, der Mittelstandsverband BVMW stimmt mit ein. Dabei stellt Präsident Mario Ohoven heraus, dass hier nicht die deutschen Tankstellen abkassieren würden (deren Gewinn läge bei maximal 100.000 Euro im Jahr), sondern tatsächlich die Ölmilliardäre. Der Staat hingegen würde 40 Milliarden Euro an Mineralölsteuer kassieren. Deswegen solle er entweder die Steuern senken oder die Pendlerpauschale auf 40 Cent je Kilometer erhöhen.
Die hohen Benzinpreise hängen angeblich mit dem schwachen Euro und den politischen Problemen mit dem Iran zusammen, einem der Lieferländer für Öl. Auch würden Investoren derzeit viel in Rohstoffe investieren, was die Preise zusätzlich in die Höhe treiben würde. Weitere Infos und die ADAC-Forderung bezüglich der Benzinpreise im Wortlaut finden sich auf bild.de.
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