Windows Phone 7: Microsoft finanziert App-Entwicklung
Windows Phone 7: Vielleicht Microsofts letzter Versuch im Geschäft mit Handy-/ und Smartphone-Betriebsystemen Fuß zu fassen?
Mit der Einführung von Windows Phone 7 strebt Microsoft in Kürze einen kompletten Reboot in Sachen 'mobile Endgeräte' an. Nötig um in diesem Segment Erfolg zu haben ist nicht zuletzt das Geschäft mit Minianwendungen, den sogenannten Apps. Um auch in dieser Beziehung brillieren zu können, bestätigte Microsoft nun die massive finanzielle Unterstützung von App-Entwicklern für Windows Phone 7. Eine Praxis, die der Konzern beispielsweise auch beim Ringen um Marktanteile im Geschäft mit Spielekonsolen immer wieder verfolgt hat. Allerdings scheint dieser Schritt auch dringend nötig zu sein, da die Redmonder beim Geschäft mit Handys und Smartphones zuletzt kein besonderes glückliches Händchen bewiesen hatten. Die ersten beiden in Eigenregie produzierten Mobiltelefone floppten gnadenlos. Die Kin one und Kin two getauften Geräte wurden vor Kurzem, bereits wenige Wochen nach Marktstart, wieder eingestampft. Auch die bisherigen Versionen des hauseigenen Betriebssystems für Smartphones, Windows Mobile (aktuelle Version 6.5; Marktanteil im 1. Quartal kanpp 7%), gingen im Wettstreit mit Apples iOS und Googles Android vollkommen unter. Grund war nicht zuletzt eben die Masse an Minianwendungen mit denen Apple (über 200.000) und Google (über 90.000) protzen können. Ob Microsoft mit dieser Taktik erfolgreich ist, wird frühestens im Herbst dieses Jahres zu begutachten sein. Dann sollen nämlich laut Financial Times Deutschland die ersten Handys und Smartphones mit Windows Phone 7 erhältlich sein.
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