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  • Windows 10: Kostenloser Download ab heute möglich - Test empfiehlt Upgrade

    Microsoft gibt Windows 10 zum kostenlosen Download frei. Besitzer von Windows 7 und Windows 8 erhalten ab heute ein Gratis-Upgrade auf Windows 10 - vorausgesetzt, sie haben den Win 10 Download zuvor reserviert. Pünktlich zum heutigen Release wurden auch die ersten Tests zu Windows 10 veröffentlicht, die das neue Microsoft-Betriebssystem ausführlich vorstellen. Und die Frage klären: Lohnen die Installation und der Umstieg?

    Microsoft veröffentlicht Windows 10. Das neue Betriebssystem steht ab heute als kostenloser Download bereit. Nutzer von Windows 7 und Windows 8 erhalten auf Wunsch ein Gratis-Upgrade auf Windows 10. Um mit der Installation zum heutigen Release beginnen zu können, musste das kostenlose Upgrade zuvor über ein Symbol in der Taskleiste des aktuellen Betriebssystems reserviert werden. Medienberichten zufolge hat der Preload von Windows 10 bereits begonnen - auf ersten Rechnern wird das System bereits heruntergeladen und installiert.

    Falls der Windows 10 Preload bei euch noch nicht gestartet ist: Microsoft veröffentlicht sein neues System in Wellen. Dementsprechend erhalten nicht alle Nutzer gleichzeitig Zugriff auf den Download. Damit will das Unternehmen die Stabilität des Rollouts stetig verbessern. Sollte der Download von Windows 10 heute nicht beginnen, liegt das vermutlich daran, dass eure Reservierung erst in einer späteren Welle abgearbeitet wird. Nach Angaben von theinquirer.com können deutsche Nutzer seit 6 Uhr morgens auf Windows10 umsteigen - sofern der Preload bereits erfolgreich heruntergeladen wurde. Pünktlich zum Windows 10 Release lassen sich auch ISO-Dateien der finalen Version herunterladen. Microsoft bietet die benötigten Dateien auf seiner Webseite an.

    Windows 10: Dateien für kostenloses Upgrade vorhanden?

          

    Um zu überprüfen, ob die benötigten Installationsdateien für Windows 10 per Preload bereits heruntergeladen wurden, wechselt ihr in die Festplattenpartition "C:" und schaut dort, ob ein Ordner "$Windows.~BT" mit Daten befüllt wird. Der Preload legt in diesem Verzeichnis Unterordner wie "NewOS", "Sources" und "Work" an. Versucht, ob sich die Datei "Setup.exe" ausführen lässt. Hinweis: Möglicherweise müsst ihr in den Explorer-Einstellungen die Option aktivieren, dass versteckte Ordner angezeigt werden. Sobald mit der Installation von Windows 10 begonnen werden kann, erscheint ein entsprechender Hinweis.

    01:54
    Windows 10: Upgrade-Dateien vorhanden? Video-Anleitung

    Windows 10: Erste Tests zum heutigen Release

          

    Microsoft gibt Windows 10 ab heute kostenlos zum Download frei - für Besitzer von Windows 7 und Windows 8.1. Microsoft gibt Windows 10 ab heute kostenlos zum Download frei - für Besitzer von Windows 7 und Windows 8.1. Quelle: Microsoft Pünktlich zur heutigen Veröffentlichung von Windows 10 verraten Tests, ob sich der Umstieg auf das neue Betriebssystem lohnt. Unsere Schwesterwebseite Golem.de hat den Umstieg von einem Windows 7-Rechner getestet, der klassisch mit Maus und Tastatur bedient wird. Wie bis Windows 7 gewohnt, bringt Microsoft unter Windows 10 das Startmenü zurück. Der Aufbau hat sich geändert, berichtet Golem im Test von Windows 10. "Die funktionale Zweiteilung ist zwar geblieben, aber anders belegt. Auf der linken Seite sind weiter alle Programme erreichbar und der rechte Bereich dient zum schnellen Programmstart und zur Anzeige von Kachelinformationen." Die rechte Seite lässt sich vom Benutzer nach Belieben selbst gestalten. Dort kann er beispielsweise festlegen, welche Apps an welcher Stelle eingeblendet werden.

    Mit einem Kontextmenü lassen sich Apps und Programme auf das Startmenü heften. "Das empfinden wir in der Praxis als deutlich einfacher, als das Programm mühsam mittels Drag-and-Drop auf das Menü zu schieben. Leider werden neue Einträge immer ans Ende der Liste gesetzt", schreibt Golem im Windows 10 Test weiter. Die Icons zu bestimmten Programmen lassen sich auf Wunsch mit der Maus weiter oben ansiedeln. Die Größe des Startmenüs gestaltet Microsoft variabel. Der Nutzer kann per Maus selbst bestimmen, wie groß der Startbildschirm von Windows 10 ausfallen soll. Die Mindest- und Maximalgröße bei der Mausvergrößerung wird aber vorgegeben. Über die Einstellungen lässt sich ein Vollbildmodus aktivieren. "Hier macht sich wieder ein Logikfehler in der Bedienung bemerkbar. Dann erscheint das Startmenü bildschirmfüllend und konzentriert sich ganz auf die Anzeige der Kacheln", ergänzt Golem. Damit wird der linke Bereich des Startmenüs ausgeblendet. Er ist erst dann wieder erreichbar, wenn er aufgeklappt wird. Welche Vor- und Nachteile das Startmenü von Windows 10 außerdem mit sich bringt, lest ihr im ausführlichen Test von Windows 10 auf Golem.de.

    05:10
    Windows 10 im Video: So lässt sich das Startmenü konfigurieren


    Die Taskleiste hat Microsoft für Windows 10 ebenfalls überarbeitet. Nutzer finden dort zwei neue Symbole vor: Cortana und eine Umschaltoption für virtuelle Desktops. Die Felder befinden sich jeweils neben dem Startbutton und können nicht an eine andere Stelle verschoben werden. Einstellungen für das Startmenü sind aus dem Kontextmenü für die Taskleiste verschwunden. Apps werden in der Taskleiste standardmäßig wieder gruppiert. Das lässt sich zwar abschalten, allerdings gibt es dann keine platzsparenden Icons mehr. Mit den erwähnten virtuellen Desktops führt Microsoft eine grundlegende Änderung ein. Mit diesem Feature lassen sich Arbeitsschritte auf unterschiedliche Desktops verteilen. Auf einem Desktop kann Windows 10 beispielsweise Office-Programme anzeigen, auf einem anderen wiederum etwa den Steam-Client. Die angelegten Desktops lassen sich beispielsweise über ein Taskansichtssymbol in der Taskleiste erreichen.

    Windows 10: Umstieg lohnt sich

          

    Golem.de empfiehlt das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10. Golem.de empfiehlt das Upgrade von Windows 7 auf Windows 10. Quelle: Microsoft Im Test zu Windows 10 bemängelt Golem das Fehlen einer zentralen Verwaltungseinheit für Apps und Programme. "In der Programme-Übersicht der Systemsteuerung fehlen generell alle Modern-UI-Apps, nur in der Programme-Übersicht in den Einstellungen werden sowohl Programme als auch Apps aufgeführt." Eine Filterfunktion wäre hier wünschenswert. Einen besseren Komfort bringt hingegen der überarbeitete Windows Explorer. Das auf den Namen Datei-Explorer getaufte Tool nutzt die Ribbon-Oberfläche. Dementsprechend sind häufig genutzte Funktionen kontextabhängig gut zu erreichen.

    Nutzer von Windows 10 Home müssen von Microsoft zur Verfügung gestellte Updates installieren - aufschieben oder verzögern lassen sich diese nicht. Mit Windows 10 Pro kann die Installation der Updates jedoch um einige Zeit verzögert werden. Generell empfiehlt Golem den Umstieg von Windows 7 auf Windows 10. Das Design des Startmenüs sei gelungen, aber noch verbesserungswürdig. Die tägliche Arbeit werde durch das neue Info-Center vereinfacht. Die virtuellen Desktops seien ebenfalls ein logischer Schritt gewesen. Allerdings sei die Umsetzung noch nicht gänzlich zufriedenstellend. Wer keine Möglichkeit eines kostenlosen Upgrades hat, der kann eine Windows 10-Lizenz selbstverständlich auch erwerben. Die Preise für Windows 10 findet ihr unter diesem Link.

    Alle Neuheiten von Windows 10 im Video

          
    01:13
    Windows 10: Cortana, Browser, Store, alle Neuheiten im Trailer vorgestellt
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Windows 10
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http://www.pcgames.de/Windows-10-Software-259581/Specials/windows-10-download-kostenlos-1166079/
29.07.2015
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