Wilke zum Wochenende: Randy Pitchford Hero ...
Randy Pitchford ist ein ulkiger Kerl. Einer, der viel schwärmt, wenn es um seine Spiele geht; so wie Peter Molyneux, der immer das verspricht, was jeder haben will, und es dann doch nicht einhält. Jedenfalls ballte der ulkige Pitchford, Chef des Entwicklerstudios Gearbox Software (Brothers in Arms-Serie) vor ein paar Wochen seine verbale Faust. Nur zum Schlag wollte er nicht ausholen. Er warte ja noch immer darauf, dass Bungie etwas produziere, was nicht Halo sei, sagte er gegenüber VideoGamer.com. Fast hätte ich gedacht, Pitchford zückt den kritischen Hammer. Aber dann zückte er nur Worte, die sonst zur Beschreibung seiner Spiele herhalten müssen. "Die Leute von Bungie, die sind fantastisch, stimmt‘s? Die laufen auf Wasser!". Gleiches gelte übrigens auch für Infinity Ward - bekäme er nicht jedes Jahr seinen "Call of Duty-Fix", er würde verrückt werden. Zaghaft stellte Pitchford die Frage: "Was habt ihr noch? Könnt ihr mir etwas geben, was ich vorher noch nie gesehen habe?".
Seltsam. Wenn er sagen will, dass Infinity Ward und Bungie immer nur das Gleiche produzieren, warum verpackt er es in Worte, die mehr klingen wie Schleim als Kritik? Ein paar Tage später peitschte mich die Offensichtlichkeit. Er selbst versteckt den Innovationsgral alsbald wieder unter dem Bett. Da, wo ihn niemand findet. Und zwar wegen einem neuen Spiel, das voraussichtlich entweder War Hero, Modern War Hero, World War 2 Hero oder Brothers in Arms: War Hero heißen wird. Zumindest lauten so die Namen, die sich Gearbox Software vor Kurzem hat sichern lassen. Weil mich das Wort "Hero" immer an Musikspiele mit extraordinären Eingabegeräten erinnert, sieht das neue Gearbox-Projekt in meiner Fantasie ungefähr so aus:
Das jedoch halte ich für sehr unwahrscheinlich. Bleibt also nur meine zweite, weniger Fantasie-belastete Vermutung: Es handelt sich um ein neues Brothers in Arms-Spiel - dem Patent für Brothers in Arms: War Hero wegen. Blicken wir kurz zurück: Hell's Highway, der bis dato jüngste Teil der Serie, war ein bescheidenes Produkt. Und eben diese Bescheidenheit erkannte auch mein guter Freund Otto Normal, der den Weltkriegs-Shooter im Laden mit einem großen Bogen-Gang bestrafte. Das traurige Resultat: Pitchford sah sich gezwungen, rund zwei Dutzend Mitarbeiter-Verträge in die Annalen der Firmengeschichte zu verschieben.
Ergibt es also Sinn, den Namen Brothers in Arms abermals auf eine Verpackung zu drucken? Wenn Sie mich fragen, nein. Das erklärt auch, warum Gearbox gleich drei weitere "Marken" hat patentieren lassen. Entsprechend lautet das Resultat: Es wird ein Brothers in Arms-Spiel, das eigentlich keins sein will. Oder keins sein darf, obwohl es vielleicht eins sein möchte. Eine ziemlich ulkige Situation, wie ich finde.
In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!



3x haben sie mittlerweile gelogen
nach Halo 2 kam 3, nach 3 kommt ODST, nach ODST kommt Reach..
man könnte sagen, die leute bei Bungie dürften mittlerweile ziemlich lange nasen haben, und Microsoft als Halo…
jedenfallsl sry an Weird_Sheep