White Gold: War in Paradise
Entwickler Deep Shadows will nicht noch einmal den Fehler begehen, ein Spiel auf den Markt zu bringen, das satte 180 offensichtliche Fehler aufweist. Die Rede ist vom inoffiziellen Vorgänger von White Gold, Boiling Point. Damit das nicht geschieht, setzen die Ukrainer auf eine lange Testphase, die schon laut aktuellen Planungen in den nächsten Wochen beginnt. Februar 2008 soll der Titel schließlich in den Regalen stehen.
Sie spielen einen Söldner, den die CIA beauftragt, einen namenlosen karibischen Staat zu infiltrieren. Von dort kommt eine ominöse Droge, die schon mehrere amerikanische Stars und Sternchen das Leben kostete. Ihre Mission ist es, die Hersteller ausfindig und dingfest zu machen. Dazu stehen Ihnen diverse Waffen zur Verfügung, die Sie jederzeit modifizieren dürfen. Sei es mit einem Zielfernrohr oder einem größeren Magazin. Sie verbessern außerdem stetig Ihre Charakterfähigkeiten. So zum Beispiel Ihre Agilität oder Ihr Zielvermögen.
Damit Sie nicht nur per pedes auf den vielen karibischen Inseln unterwegs sind, dürfen Sie alle vorhandene Vehikel benutzen. Autos, Boote und sogar Flugzeuge. Unzerstörbar sind diese nicht. Wenn Sie auf die Reifen eines Jeeps schießen, ändert sich das Fahrverhalten des Wagens, Sie geraten also leichter ins Schleudern. Mit genügend Feuerkraft zerlegen Sie jedes Fahrzeug natürlich auch in all seine Einzelteile.
Ihre Aufgaben auf der Inselwelt sind vielfältig. Es erwarten Sie knapp 250 Quests, die laut Entwickler keine Standardkost bieten. So sollten Sie für eine bestimmte Mission besser trinkfest werden, denn Ihr Gegenüber packt nur aus, wenn Sie mit ihm ein paar Gläser heben. Achten Sie darauf, dass Sie nicht der Alkoholsucht verfallen. Ihr Charakter ist nämlich anfällig für diverse Drogen. Trinken Sie zu viel, winkt der Alkoholismus. Gleiches geschieht mit Schmerztabletten. Konsumieren Sie im Überfluss, droht die Abhängigkeit. Keine der Missionen soll gleich aufgebaut sein.
Die Entwickler zwingen Sie nicht dazu, die ganze Zeit in bester Rambo-Manier über die Inseln zu wetzen. Auch Stealth-Aufträge existieren. Damit das nicht in einer Tragödie endet, gibt Ihnen Deep Shadows ein nützliches Tool zur Seite. Anhand Ihres Herzschlages, durch lautes Pochen aus den Boxen realisiert, merken Sie, ob Sie gut versteckt sind oder ob Feinde Sie orten könnten.
Mit fortschreitender Spielzeit zeichnen sich immer mehr Merkwürdigkeiten ab.
Ein Mann erzählt von Riesenspinnen und von Haien, die - so komisch es klingen mag - als Fortbewegungsmittel dienen. Was es damit genau auf sich hat, steht bisher nicht fest. Es handelt sich aber mit aller Wahrscheinlichkeit um Gen-Experimente, die auf den karibischen Eilanden stattfinden.


Warum müssen die da unbedingt Gen-Experimente in die Story reinpfuschen?
Dass wird dann ab einer gewissen Spielzeit bestimmt genauso nervig wie in FarCry...