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  • We Happy Few angespielt: Drogen, Wahn und ein verzweifelter Überlebenskampf
    Quelle: PC Games

    Drogen, Wahn und ein verzweifelter Überlebenskampf: Preview zur abgedrehten Early-Access-Version von We Happy Few

    Keine Macht den Drogen: Als geläuterter Junkie erkunden wir in We Happy Few ein englisches Städtchen, das von lauter Verrückten im Rauschzustand bevölkert wird. Entgegen erster Gerüchte hat das wenig mit Bioshock zu tun, stattdessen gibt's ein interessantes Survival-Abenteuer mit Zufallslevels, Crafting und Roguelike-Aspekten. Wir haben uns die Early-Access-Version von We Happy Few geschnappt und überprüfen, ob der bizarre Drogentrip schon jetzt sein Geld wert ist.

    Frische Ideen sind selten, und noch seltener klingen sie so spannend wie die von We Happy Few: Das düstere Survival-Adventure entführt uns in ein alternatives England im Jahr 1964, genauer in ein unheimliches Örtchen namens Wellington Wells. Merkwürdiges ist hier im Gange: Sämtliche Bewohner stehen unter dem Einfluss einer Glücksdroge namens Joy, die sie regelmäßig in Pillenform einwerfen. Die Substanz verändert die Wahrnehmung der Menschen, lässt Hässliches plötzlich schön wirken, außerdem unterdrückt sie schmerzhafte Erinnerungen. Logisch, dass die regelmäßige Einnahme der bunten Joy-Pillen nicht ohne Folgen bleibt - in der Early-Access-Version von We Happy Few erfahren wir das am eigenen Leib.

    22:13
    We Happy Few: Early-Access-Version im Video angespielt - unser Ersteindruck!

    We Happy Few angespielt: Als Downer auf der Flucht

          

    Early Access und Preis
    We Happy Few ist als unfertige Early-Access-Version im Alpha-Stadium erhältlich. Darin fehlen noch fast alle Story-Elemente und große Teile der Levels. Das Spiel soll  sechs bis zwölf Monate in der Early-Access-Phase bleiben. Es kostet rund 28 Euro und ist für PC über Steam und auf Xbox One über den Xbox Store erhältlich.
    We Happy Few ist schon seit drei Jahren bei Compulsion Games (Contrast) in Entwicklung, auch eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne hat das ambitionierte Projekt bereits hinter sich. Mittlerweile ist es auf Xbox One und PC in die Early-Access-Phase gestartet und gibt einen ersten Vorgeschmack auf das, was uns in dem dystopischen Albtraum erwartet.

    Auf den zufallsgenerierten Straßen von Wellington Wells tummeln sich allerlei NPCs, die aber leider nur wirres Zeug von sich geben. Auf den zufallsgenerierten Straßen von Wellington Wells tummeln sich allerlei NPCs, die aber leider nur wirres Zeug von sich geben. Quelle: PC Games In der Schnupperversion schlüpfen wir in die Rolle des jungen Mannes Arthur Hastings, im fertigen Spiel soll es sogar drei spielbare Helden geben. Nachdem Arthur zu Spielbeginn unerwartet von Erinnerungen übermannt wird, verweigert er kurz entschlossen die Einnahme von Joy. So sieht er die hässliche, verrottete Welt um sich herum zum ersten Mal mit klaren Augen. Danach hat er nur noch ein Ziel: Wellington Wells verlassen! Dazu dürfen wir die unterschiedlichen Zonen der Stadt aus der Ego-Ansicht frei erkunden und Aufgaben lösen. Außerdem müssen wir stets darauf achten, möglichst nicht aufzufallen, denn wer sein Joy nicht einnimmt, gilt als "Downer" und wird erbarmungslos von der Bevölkerung gejagt. Interessant: Wie in einem Roguelike-Spiel werden die Levels zufällig aus vorgefertigten Bausteinen zusammengesetzt, jeder Spieldurchgang ist dadurch ein wenig anders. Passend dazu: Wer mag, kann sogar einen Permadeath-Modus aktivieren.

    We Happy Few angespielt: Ein Dorf voller Verrückter

          

    In einem Haus ergattern wir einen neuen Bauplan. Dabei sollten wir uns allerdings nicht erwischen lassen! In einem Haus ergattern wir einen neuen Bauplan. Dabei sollten wir uns allerdings nicht erwischen lassen! Quelle: PC Games Bis auf ein spannendes, gut inszeniertes Intro fehlen noch sämtliche Story-Elemente in der Early-Access-Version. Dafür sind aber schon die grundlegenden Spielmechaniken enthalten. Beispielsweise versperrt uns ein Tor den Weg in den nächsten Stadtbereich. Um durchzukommen, benötigen wir Honig. Den finden wir in einem nahegelegenen Park in einem Bienenstock, doch ohne Schutzkleidung machen uns Majas Freunde in Sekundenschnelle platt. Um die Kleidung zu bekommen, müssen wir darum an anderer Stelle Aufgaben lösen. Etwa einem verwirrten Typen, der in seinem Baumhaus lebt, eine Puppe beschaffen. Oder einem armen Kerl unter die Arme greifen, der sich in einem Teich voller Giftmüll gerade die Seele aus dem Leib kotzt.

    Für manche Quests müssen wir auch gezielt Joy einwerfen, dann erstrahlt die Szenerie in kräftig bunten Farben und ein Regenbogen wölbt sich über die Dächer der Stadt. Die Quests sind vielfältig, allerdings wirken die Figuren auf uns noch eine Spur zu durchgedreht und beliebig: NPCs laufen überall auf den Gassen herum, wenn wir sie ansprechen, geben sie nur wirres Kauderwelsch von sich und auch sonst haben die Figuren keinerlei Alleinstellungsmerkmale. Das macht sie für den Spieler schlicht uninteressant - hier sollte das fertige Spiel mehr bieten!

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    We Happy Few: Neuer Trailer zum Early-Access-Start

    We Happy Few angespielt: Unausgegorene Survival-Features

          

    Abseits der Quests müssen wir stets auf unser Befinden achten. Schon nach wenigen Minuten poppen nämlich Anzeigen auf, die über Arthurs Durst, Hunger und Müdigkeit informieren. Wasser bekommen wir aus Pumpen, die in den Levels verteilt sind, Nahrung dagegen müssen wir in Form von Beeren von den Wiesen ernten - oder aber wir durchsuchen die vielen halb zerstörten Häuser am Wegesrand. Hier durchstöbern wir Behälter, suchen so nach Nahrung und nützlichem Material. Werden wir dabei erwischt oder verhalten wir uns zu auffällig (etwa wenn wir saubere Kleidung anstelle eines zerfetzten Anzugs tragen), kann es passieren, dass einige Dorfbewohner auf uns losgehen. Dann müssen wir uns im Nahkampf wehren, notfalls mit Stöcken und Steinen - und wenn gar nichts mehr geht, ergreifen wir die Flucht, verstecken uns entweder in unserem sicheren unterirdischen Bunker oder aber wir hopsen kurzerhand in eine Mülltonne oder kriechen unter ein Bett, bis unsere Verfolger ihre Jagd aufgeben.
    In Nahkämpfen wehren wir uns mit Stöcken und Wurfgegenständen gegen die aufgebrachten Verfolger. In Nahkämpfen wehren wir uns mit Stöcken und Wurfgegenständen gegen die aufgebrachten Verfolger. Quelle: PC Games

    We Happy Few angespielt: Großes Potenzial, aber noch viel zu tun

          

    Im etwas umständlichen Inventar verwalten wir unsere dürftigen Habseligkeiten. Im etwas umständlichen Inventar verwalten wir unsere dürftigen Habseligkeiten. Quelle: PC Games Ganz vermeiden lässt sich der Diebstahl nicht, denn nur in den Häusern finden wir dringend benötigte Rohstoffe. Damit basteln wir neue Ausrüstung und Medizin, etwa Erste-Hilfe-Pakete, saubere Verbände oder Tabletten gegen Übelkeit. Vor allem Letzere brauchen wir immer dann, wenn wir mal wieder verfaulte Nahrung essen mussten, um nicht zu verhungern. Sollten wir uns dabei vergiften, bestraft uns das Spiel nämlich mit heftigen Nachteilen, etwa ständigem Hunger und Durst, außerdem verschwimmt unsere Sicht und wir verlieren kurzzeitig die Kontrolle. Mit anderen Worten: Vergiftungen nerven gewaltig und sollten daher unbedingt vermieden werden!

    Aber auch die anderen Überlebensaspekte sind noch alles andere als ausgereift: Ein Tag- und Nachtwechsel geht derzeit noch viel zu schnell vonstatten, ständig sind wir auf der Suche nach Nahrung, anstatt uns um Quests zu kümmern, außerdem müssen wir Arthur regelmäßig ins Bett schicken, bevor ihn die Müdigkeit übermannt. Hier ist noch viel Feintuning nötig, bis der vielversprechende Survial-Aspekt flutscht.

    Doch genau um solche Probleme zu erkennen und sie für künftige Updates zu beheben, ist die Early-Access-Phase schließlich auch da!

    We Happy Few angespielt: Meinung zur Early-Access-Version

          
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We Happy Few
Drogen, Wahn und ein verzweifelter Überlebenskampf: Preview zur abgedrehten Early-Access-Version von We Happy Few
Keine Macht den Drogen: Als geläuterter Junkie erkunden wir in We Happy Few ein englisches Städtchen, das von lauter Verrückten im Rauschzustand bevölkert wird. Entgegen erster Gerüchte hat das wenig mit Bioshock zu tun, stattdessen gibt's ein interessantes Survival-Abenteuer mit Zufallslevels, Crafting und Roguelike-Aspekten. Wir haben uns die Early-Access-Version von We Happy Few geschnappt und überprüfen, ob der bizarre Drogentrip schon jetzt sein Geld wert ist.
http://www.pcgames.de/We-Happy-Few-Spiel-55314/News/Vorschau-Angespielt-Preview-Early-Access-1204040/
09.08.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/WeHappyFew-PCGames-Preview-Vorschau-001-pc-games_b2teaser_169.jpg
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