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  • Watch Dogs 2: Letzter Check vor dem Test - mit Video!
    Quelle: Ubisoft

    Watch Dogs 2: Ubisofts zweites Hacker-Abenteuer in der Vorschau. Haben die Entwickler aus den Fehlern des Vorgängers gelernt?

    Am 15. November geht Ubisofts Hacker-Abenteuer in die nächste Runde. Der Vorgänger war ohne Frage ein spaßiger Open-World-Spielplatz, war aber in Sachen Handlung und Missionsdesign längst nicht ohne Fehl und Tadel. Ob die Fortsetzung mehr Potenzial hat, davon konnten wir uns auf einem Anspiel-Event in Paris überzeugen.

    Unsere letzte Vorschau zu Watch Dogs 2 schlossen wir mit den Worten ab, dass der zweite Teil der Hacker-Saga zumindest recht gute Chancen hat, ein gelungenes Open-World-Abenteuer zu werden. Nun lud uns Publisher Ubisoft nach Paris ein, damit wir knapp zwei Monate vor dem Erscheinen einen letzten Blick auf die PS4-Version werfen konnten. Wir durften rund zwei Stunden lang uns frei durch die in fiktiven San Francisco angesiedelte Spielwelt bewegen und so eine ziemlich lange, in vier Abschnitte gegliederte Hauptmission namens "HAUM 2.0" erledigen. Die Anspielzeit war aber am Ende so knapp bemessen, dass wir nicht einmal die Quest komplett abschließen konnten und nur mit Mühe und Not die wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchgang - darunter natürlich die Golden Gate Bridge und Pier 39 - des gigantischen Schauplatzes abklappern konnten. Für die vielen Nebenbeschäftigungen wie etwa das Kutschieren von bestimmten Passanten oder das Sammeln von Musikstücken reichten die zwei Stunden schlicht und einfach nicht aus.

    Watch Dogs 2 in der Vorschau: Lehren aus den Fehlern des Vorgängers

          

    Nebencharaktere wie Wretch sollen anscheinend den bierernsten Ton des Vorgängers ein wenig kaschieren. Nebencharaktere wie Wretch sollen anscheinend den bierernsten Ton des Vorgängers ein wenig kaschieren. Quelle: Ubisoft Obwohl unser Anspieltermin folglich ein wenig in Stress ausartete, müssen wir zugleich sagen, dass die Entwickler anscheinend aus den Fehlern des letzten Teils gelernt haben und unsere kurze Visite in San Francisco richtig Laune gemacht macht. Warum? Weil wir uns wirklich wie ein allmächtiger Hacker gefühlt haben und wir die einzelnen Etappen der Mission so fast ganz nach Gusto erledigen konnten - und dabei auch erfrischend anders, als in vielen anderen Open-World-Titeln. Zudem mag der neue Protagonist Marcus Holloway zwar nicht die Klasse eines Ezio Auditore aus der Assassin's Creed-Reihe erreichen, aber zumindest wirkte der neue Hackerheld bei unserer zweiten Begegnung nicht ganz so unsympathisch wie Aiden Pearce aus dem ersten Teil. Außerdem wollen die Entwickler mit Nebencharakteren wie Wrench, der eine futuristische LED-Maske trägt und mit seiner elitären Nerd-Einstellung für den einen oder anderen Lacher gut ist, scheinbar den bierernsten Ton des Vorgängers ein wenig kaschieren. Ob der Humor bei allen schlussendlich wirklich gut ankommt oder auf Dauer doch nur bemüht wirkt, können wir anhand der wenigen bisher gesehenen Zwischensequenzen natürlich noch nicht sagen.

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    Watch Dogs 2 in der Video-Vorschau - Letzter Check vor dem Test

    Über die Vorgeschichte unseres Hauptcharakters haben wir beim Anspieltermin in Paris leider immer noch nicht viel erfahren. Zumindest wissen wir, dass der Gute einer aus Watch Dogs 1 bekannten Hackergruppe namens Dedsec angehört, die gegen den Erfinder des neuen automatischen Überwachungssystems ctOS 2.0 vorgeht. Stattdessen wurden wir mitten ins Geschehen geworfen und mussten ganz ohne Tutorial mit der relativ komplexen Steuerung klarkommen und gerieten deshalb leicht ins Schwitzen. Kein Wunder: Die von uns gespielte Mission soll ungefähr in der vierten Spielstunde angesiedelt sein und so hatten wir Zugriff die meisten im Spiel enthaltenen Gadgets. Das hat uns auf dem Event etwas überfordert (wo war nochmal die Taste zum Einschalten der Flugdrohne und mit welchem Knopf kann ich den Parcours-Laufmodus einschalten?), aber andererseits sind wir uns sicher, dass man mit der Zeit mit der auf den ersten Blick etwas überfrachteten Bedienung wunderbar klarkommen wird.

    Praktisch: Missionenbeschreibungen, die Übersichtskarte oder auch den internen Mediaplayer finden wir in unserem Smartphone. In der fertigen Version von Watch Dogs 2 soll man auch noch weitere Apps für den digitalen Begleiter kaufen können. Praktisch: Missionenbeschreibungen, die Übersichtskarte oder auch den internen Mediaplayer finden wir in unserem Smartphone. In der fertigen Version von Watch Dogs 2 soll man auch noch weitere Apps für den digitalen Begleiter kaufen können. Quelle: Ubisoft Immerhin erklärte uns ein freundlicher Ubisoft-Mitarbeiter die Grundzüge des Spiels und beleuchtete nochmals die wichtigsten spielerischen Neuerungen in Watch Dogs 2: So stehen uns im neuen Abenteuer zwei unterschiedliche Drohnen zur Verfügung, die nicht nur der Erkundung dienen, sondern ebenfalls Hacks ermöglichen. Zudem können wir nun mit unserem Smartphone sowohl Zivilisten als auch Wachen auf vier unterschiedliche Weise manipulieren. Drei der Optionen dienen der Ablenkung, etwa das Handy klingeln zu lassen oder die Polizei auf die Zielperson zu hetzen. Zudem können wir auch - wie bereits im ersten Teil - das Ersparte von Passanten entwenden. Obendrein stehen uns noch besondere "Massen-Hacks" zur Verfügung, mit denen wir mehrere Zivilisten oder Wachen zeitgleich manipulieren können. Allerdings kosten solche Hacking-Aktionen viel Energie, weshalb man sie nur sehr gezielt einsetzen kann.

    Watch Dogs 2 in der Vorschau: Manipulativer Hacker

          

    Im ersten Teil der "Haum 2.0"-Mission sollten wir einen Prototyp eines neuen Heimsicherheit-OS entwenden. Dafür war es notwendig, einen vollbeladenen Truck aus einem gut beschützten Hafen-Areal zu entwenden und anschließend damit vor den Verfolgern zu fliehen. Die Mission hätten wir auf diverse Weise, etwa mit dem Sturmgewehr in der Hand oder auch schleichend, erledigen können. Wir entschieden uns aber für die echte Hacker-Methode, sprich dafür, aus der Entfernung mittels der beiden Drohnen möglichst viele der Wachen auszuschalten und anschließend den Truck per Fernsteuerung aus dem Areal zu bewegen. Der Plan klang zwar auf dem Papier relativ simpel, jedoch mussten wir die Mission einige Male wiederholen, weil wir (noch) mit der Steuerung der Flugdrohne und vor allem mit der Fernbedienung der Fahrzeuge so einige Probleme hatten. Vielleicht wäre der Auftrag etwas leichter zu lösen gewesen, wenn wir statt der Flug- mehr die fahrbare Drohne eingesetzt hätten - wer weiß. Ein wenig gewundert haben wir uns jedoch bei unseren vielen gescheiterten Versuchen über die KI der Wachen: Das Personal am Hafen schien sich nur wenig dafür zu interessieren, dass ein Transportwagen ganz ohne Fahrer gegen diverse Mauern fuhr und sogar fast im Hafenbecken gelandet ist. Ob das die Immersion beim Spielen stört, ist natürlich jedem selbst überlassen. Watch Dogs 2 ist auch nur ein Videospiel und greift auf übliche KI-Routinen zurück, die eben die unsere Unfähigkeit nicht immer berücksichtigen kann.

    Auch während der Fahrt ist es möglich, Hacks auszuführen und so etwa andere Autos fernzusteuern. Auch während der Fahrt ist es möglich, Hacks auszuführen und so etwa andere Autos fernzusteuern. Quelle: Ubisoft Ähnliches galt aber nicht für die anschließende Flucht. Nachdem wir in den Transporter gesprintet sind und selbst das Steuer übernommen hatten, war die Polizei sofort auf Tuchfühlung mit uns. Zum Glück kann unser Held Marcus auch während der Fahrt auf seine Hacking-Fähigkeiten zurückgreifen und so haben wir nicht nur die Ampeln auf der Flucht manipuliert, sondern auch einige entgegenkommende Autos per Fernbedienung auf die Cops fahren lassen. Die Polizisten haben dabei aber ziemlich clever agiert und ihre Ausweichmanöver zur rechten Zeit eingeleitet. Da wir jedoch dank unserer Skills auf einen Nitro-Boost zurückgreifen konnten, wuchs der Abstand zwischen den Verfolgern und uns ziemlich schnell. Endlich am Ziel angekommen, waren wir wieder einmal ziemlich verschwitzt, aber auch froh, den Abschnitt erfolgreich abgeschlossen zu haben. Spannung erzeugen - das scheint eine der vielen Stärken der Missionen von Watch Dogs 2 zu sein!

    Watch Dogs 2 in der Vorschau: Keine Ballerbude

          

    Die nächsten Abschnitte des Auftrags führten uns zu einer High-Tec-Villa und zu einer Firmenzentrale, in der wir ähnlich wie im Hafen mit der Flug- und fahrbaren Drohne das Meiste erledigt haben. Erst im letzten Kapitel konnten wir wegen Zeitnot keinen vernünftigen Weg zum Ziel finden und haben stattdessen versucht, alle Wachen mit brachialer Gewalt auszuschalten. Es war aber ziemlich offensichtlich, dass man auf die Rambo-Methode nur im Notfall zurückgreifen sollte: Die Schießereien waren wegen des starken Auto-Aims zwar sehr einfach, aber machten deshalb auch kaum Spaß. Ohne Zielhilfen könnten wir uns aber vorstellen, dass man es gegen die große Übermacht der Schurken (meist sind mehr als 15 Wachen in einem Areal unterwegs) nur als Shooter-Profi eine Chance hat.
    Die Missionen können ganz nach Gusto absolviert werden. Dabei haben uns die Schießereien aber nicht so richtig Spaß gemacht, da die Zielhilfe in der Vorschaufassung zu stark eingestellt war. Die Missionen können ganz nach Gusto absolviert werden. Dabei haben uns die Schießereien aber nicht so richtig Spaß gemacht, da die Zielhilfe in der Vorschaufassung zu stark eingestellt war. Quelle: Ubisoft Insgesamt waren wir sehr angetan von Watch Dogs 2 und hätten liebend gerne noch stundenlang weitergespielt. Zum einen haben uns die Missionen dank der unterschiedlichen Möglichkeiten wirklich Spaß gemacht und zum anderen hat Ubisoft - wie man es bereits aus ihren anderen Open-World-Spielen kennt - eine Spielwelt aufgebaut, die gerade dazu einlädt, erkundet zu werden. Gerne hätten wir zum Beispiel noch eine kleine Segeltour mit einer der vielen Yachten im Hafen unternommen (ja, das geht!) oder uns mit den abgedrehten Kunden der Taxi-Nebenmissionen beschäftigt. Wer also Lust auf ein Assassin's Creed mit einem modernen Setting und ungeahnt vielen neuen Möglichkeiten hat, sollte sich Watch Dogs 2 für den November vormerken!

    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von schokoeis Erfahrener Benutzer
        Dann bin ich wohl mit der Meinung, das der neue Protagonist nicht so toll ist, nicht allein. Fand Aiden auch besser.
      • Von NForcer-SMC Erfahrener Benutzer
        Hmm, wenn ich mir die Screenshots so anschaue, kann es sein das das Spiel grafisch noch bescheidener aussieht, als WD 1 oder täuscht das nur?
        Auch finde ich diesen Typen, als Protagonist, und diese auf HipHop/Rap gemachte Art und Weise grauenhaft. Ich werde es zwar wohl spielen,
        aber ein Aiden Pierce war mir dennoch lieber
      • Von Wynn Erfahrener Benutzer
        Noch mehr Klischee ging beim Hauptcharakter nicht ;)

        Naja Uplay Keys fallen ja noch schneller im Preis wie Steamkeys ^^

        Watchdogs mit Seasonpass damals für 6 Euro bekommen 6 Monate nach Release
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Watch Dogs 2
Watch Dogs 2: Ubisofts zweites Hacker-Abenteuer in der Vorschau. Haben die Entwickler aus den Fehlern des Vorgängers gelernt?
Am 15. November geht Ubisofts Hacker-Abenteuer in die nächste Runde. Der Vorgänger war ohne Frage ein spaßiger Open-World-Spielplatz, war aber in Sachen Handlung und Missionsdesign längst nicht ohne Fehl und Tadel. Ob die Fortsetzung mehr Potenzial hat, davon konnten wir uns auf einem Anspiel-Event in Paris überzeugen.
http://www.pcgames.de/Watch-Dogs-2-Spiel-55550/Specials/Ubisoft-Hacker-Open-World-Abenteuer-1208617/
23.09.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/06/watchdogs2-pack-1_b2teaser_169.jpg
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