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  • Millionenklage gegen Warner Bros.: Forderung in Höhe von 80 Millionen US-Dollar

    Pünktlich vor dem Start von Der Hobbit: Eine unerwartete Reise reichen die Erben von Tolkien - bekannt als Tolkien Estate - erneut Klage gegen den Mega-Konzern Warner Bros. in den USA ein. Die Forderungen belaufen sich auf über 80 Millionen US-Dollar und betreffen die digitale Vermarktung von Lord of the Rings-Produkten. Im schlimmsten Fall droht auch die Abschaltung des Hybrid-MMORPGs Der Herr der Ringe Online - eine Tatsache, die aber eher unwahrscheinlich ist.

    Ob Sauron seine Hände im Spiel der Millionenklage der Tolkien-Erben gegen den Mega-Konzern Warner Bros. in den USA hat, ist relativ unwahrscheinlich. Ebenfalls die potenziell mögliche Abschaltung der Sever des Hybrid-MMORPGs Der Herr der Ringe Online, das jüngst mit dem Addon Die Reiter von Rohan erweitert wurde. Die Forderungen belaufen sich auf über 80 Millionen US-Dollar und betreffen die digitale Vermarktung von The Lord of the Rings-Produkten wie Online-Glücksspiele und Slot-Machines.

    80 Millionen US-Dollar werden von Tolkien Estate gefordert. 80 Millionen US-Dollar werden von Tolkien Estate gefordert. Quelle: Warner Die Erben, allgemein bekannt als Tolkien Estate, fordern neben dem bereits genannten Schadensersatz auch die Abschaltung diverser digitaler Produkte, die "den Werken von Tolkien schaden". Konkret handelt es sich unter anderem um ein "Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring: Online Slot Game" auf das - laut einer News von The Hollywood Reporter - einer der Anwälte der Tolkien Estate in einer Spammail aufmerksam wurde. Das Glücksspiel empörte damals viele Fans der Bücher und Filme, die es für nicht angemessen zur Welt rund um Frodo und Co. hielten. Seit der "Entdeckung" des Glücksspiels gab es immer wieder Gespräche, Streit und Diskussionen zwischen den Parteien, die nun in eine Klage münden.

    Auch das Hybrid-MMORPG ist in der Theorie davon betroffen, denn die Lizenz von Warner betrifft seit 1969 lediglich physische Produkte, also Discs und "anfassbares" Merchandise. LOTRO wird aber mittlerweile auch digital vertrieben und fällt damit ebenfalls in den Kern der Auseinandersetzung. In der Praxis sollten sich Fans des MMOs jedoch kaum Sorgen machen, denn die Rechte zur digitalen Vermarktung wurden von Turbine Interactive bereits vor vielen Jahren erworben, zudem schadet das Rollenspiel dem Universum von Gandalf und Co. in keinster Weise - ganz im Gegenteil.

    Die Klage trifft außerdem zu keinem zufälligen Zeitpunkt ein, denn der Start der Peter Jackson-Trilogie "Der Hobbit: Eine unterwartete Reise" steht unmittelbar bevor. Betrachtet man die mediale Aufmerksamkeit kurz vor dem Beginn des ersten Teils, hätte der Zeitpunkt, Warner Bros. unter Druck zu setzen, kaum besser gewählt werden können. In diversen Foren sprechen Fans von einer gigantischen PR-Aktion - eine Strategie, die in der Medienlandschaft des 21. Jahrhundert keinen Seltenheitswert besitzt. Ob man sich im Ringkrieg mit Warner Bros. erneut außergerichtlich einigen kann, werden Hobbit- und MMO-Fans gleichermaßen einfach abwarten müssen und bis dahin Bilbo und Gandalf einen "digitalen" Kino-Besuch abstatten können.

    02:19
    Der Hobbit - Eine unerwartete Reise: Zweiter Trailer zur Tolkien-Verfilmung
    Spielecover zu Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
    Der Hobbit: Eine unerwartete Reise
  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von alu355
    "Die Klage trifft außerdem zu keinem zufälligen Zeitpunkt ein, denn der Start der Peter Jackson-Trilogie "Der Hobbit:…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von alu355
        "Die Klage trifft außerdem zu keinem zufälligen Zeitpunkt ein, denn der Start der Peter Jackson-Trilogie "Der Hobbit: Eine unterwartete Reise" steht unmittelbar bevor. Betrachtet man die mediale Aufmerksamkeit kurz vor dem Beginn des ersten Teils, hätte der Zeitpunkt, Warner Bros. unter Druck zu setzen,…
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Warner Bros. Studios (US)
Millionenklage gegen Warner Bros.: Forderung in Höhe von 80 Millionen US-Dollar
Pünktlich vor dem Start von Der Hobbit: Eine unerwartete Reise reichen die Erben von Tolkien - bekannt als Tolkien Estate - erneut Klage gegen den Mega-Konzern Warner Bros. in den USA ein. Die Forderungen belaufen sich auf über 80 Millionen US-Dollar und betreffen die digitale Vermarktung von Lord of the Rings-Produkten. Im schlimmsten Fall droht auch die Abschaltung des Hybrid-MMORPGs Der Herr der Ringe Online - eine Tatsache, die aber eher unwahrscheinlich ist.
http://www.pcgames.de/Warner-Bros-Studios-US-Firma-136201/News/Klage-gegen-Warner-Bros-ueber-80-Millionen-US-Dollar-1036668/
21.11.2012
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2012/11/Der_Hobbit_Eine_unerwartete_Reise__31_.jpg
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