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  • Warhammer: The End Times - Vermintide Vorschau - Left 4 Dead im Fantasy-Szenario

    Ein Team aus vier taffen Helden begibt sich in Warhammer: The End Times - Vermintide auf ein düsteres Abenteuer, um erbarmungslose Rattenmenschen aus der Stadt Ubersreik zu verjagen. In der PC-Beta spielten wir die Koop-Action auf drei Maps ausführlich Probe und prügelten Horden ekliger Widersacher vom Bildschirm. Parallelen zu Valves Left 4 Dead sind nicht zu verkennen. Wie viel Spaß macht Vermintide?

    Wenige Wochen vor der Veröffentlichung von Warhammer: The End Times - Vermintide spielten wir die Koop-Action von Fatshark auf PC ausführlich Probe. Das in Schweden ansässige Entwicklerstudio ließ uns im Rahmen eines Beta-Tests drei Karten ausprobieren - in der Vollversion werden 13 sein. Zudem standen alle fünf Heldenklassen aus dem fertigen Spiel zur Wahl. Der missionsbasierte Online-Titel im The End Times-Setting von Warhammer spielt in der Stadt Ubersreik, die mit einem fiesen Rattenproblem zu kämpfen hat. Die Skaven haben unter ihrem Anführer, der Gehörnten Ratte, weite Teile der altehrwürdigen Handelsmetropole überrannt und die Bewohner verjagt. Eine vierköpfige Heldentruppe soll sich nun des Seuchenproblems annehmen. Hier kommen wir ins Spiel.

    Vier Helden gegen eine Rattenplage

    In Warhammer: The End Times - Vermintide stehen fünf Helden zur Auswahl. Jeder Kämpfer greift auf ein eigenes Waffenarsenal zurück. In Warhammer: The End Times - Vermintide stehen fünf Helden zur Auswahl. Jeder Kämpfer greift auf ein eigenes Waffenarsenal zurück. Quelle: PC Games In Warhammer: The End Times - Vermintide dürfen wir zwischen den Charakterklassen Witch Hunter, Waywatcher, Empire Soldier, Dwarf Ranger und Bright Wizard wählen. Jeder Held greift auf ein eigenes Waffenarsenal zurück. Während der Hexenjäger unter anderem mit Pistolen und Degen ausgestattet ist, zählen große Schwerter und mächtige Wummen zu den bevorzugten Offensivwerkzeugen des Soldaten. Wer lieber mit Feuer gegen die Rattenplage vorgeht, der wählt eine Bright Wizard als Charakter aus. Die ältere Dame setzt im Kampf unter anderem ein mächtiges Flammenschwert ein. Jeder der Nahkämpfer ist mit einer Fernkampfwaffe ausgestattet, zu der wir jederzeit mithilfe des Mausrads wechseln können. Die Munition ist allerdings begrenzt, Nachschub gibt es in speziellen Kisten, die ihr unterwegs findet. Einzige Einschränkung bei der Wahl des Helden: Es dürfen keine zwei Charaktere der gleichen Klasse an einer Mission teilnehmen. Das dürfte vor allem an der Erzählweise der Hintergrundgeschichte liegen. Schon bei der ersten Präsentation von Warhammer: The End Times - Vermintide erklärten uns die Entwickler, dass sie die Handlung nicht in Zwischensequenzen erzählen wollen. Stattdessen unterhalten sich die Helden untereinander und geben so immer mehr Details der Story preis.

    Bevor die Rattenfänger nach Ubersreik reisen, treffen sie sich in einem Gasthaus, das gleichzeitig den Ausgangspunkt für jedes Abenteuer in Vermintide darstellt. Nachdem wir in diesem frei begehbaren Hub unseren Charakter ausgewählt haben, bestimmen wir über einen Kartentisch die nächste Mission. Die grafisch liebevoll gestalteten Levels führen durch verwinkelte Gassen der Stadt, dunkle Wälder und gruselige Friedhöfe. Schließen wir eine Mission erfolgreich ab, erhalten wir Zugriff auf einen weiteren Auftrag. Im späteren Spielverlauf stehen uns im Gästehaus eine Inventartruhe und Schmiede zur Auswahl. Doch dazu später mehr. Im Hub entscheiden wir uns schließlich, ob wir an einer bereits bestehenden Spielsitzung teilnehmen oder eine eigene erstellen wollen.

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    Warhammer: The End Times - Vermintide - Gameplay-Video aus der PC-Beta

    Left 4 Warhammer

    Warhammer: The End Times - Vermintide ist auf eine kooperative Spielweise ausgerichtet – gewisse Parallelen zu Valves Zombiehatz Left 4 Dead sind nicht von der Hand zu weisen. Auf stumpfes Gegnergemetzel beschränkt sich Vermintide nicht. Vielmehr sind in jedem Level einzelne Ziele vorgegeben, die es zu erfüllen gilt. In einer von uns gespielten Mission müssen wir mit Benzin gefüllte Fässer von A nach B tragen, um einen versperrten Weg freizusprengen. Zudem sollen wir einen Turm erklimmen, um eine riesige Glocke zu zerstören. Leichter gesagt als getan, denn die Skaven haben diese an vier Ketten befestigt, die wir erst einmal mit Waffengewalt lösen müssen. Wie vielfältig die Aufgaben in den übrigen Missionen des fertigen Spiels ausfallen, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bewerten. Das Hauptziel in Warhammer: The End Times - Vermintide besteht ähnlich wie in Left 4 Dead darin, die einzelnen Levels mit so vielen Helden wie möglich zu überleben. Dafür müssen sie beispielsweise einen Hafen erreichen und mit einer riesigen Glocke ein rettendes Schiff anfordern. Das Läuten lockt Scharen von Skaven an: Die Heldentruppe muss nun solange Widerstand leisten, bis das Schiff eintrifft und sie es betreten kann.

    Die Clanrats und Skavenslaves sind besonders flink und verfolgen uns auf weite Distanzen. Die Clanrats und Skavenslaves sind besonders flink und verfolgen uns auf weite Distanzen. Quelle: PC Games Auf dem Weg zum Missionsfinale kämpfen wir uns häufig durch Horden von Clanrats und Skavenslaves. Die beiden Gegnertypen sind besonders agil und verfolgen uns sehr lang, sobald sie uns entdeckt haben. Flüchten bringt also nichts. Schnell stellt sich heraus, dass wir gegen das flinke Fußvolk der Skaven hauptsächlich mit Nahkampfwaffen eine Chance haben. Die Steuerung ist eingängig: Mit der linken Maustaste attackieren wir die Gegner, mit der rechten blocken wir Angriffe ab. Drücken wir beide Tasten gleichzeitig stoßen wir Feinde weg. Das Trefferfeedback könnte allerdings wuchtiger ausfallen. Oftmals lässt sich nur erahnen, ob unser Schlag gesessen hat oder nicht. Vor große Probleme stellen uns die Biester aber nicht.

    Kniffliger wird es, wenn uns fiesere und vor allem mächtigere Viecher an den Kragen wollen. Wo und wann beispielsweise ein Rat Ogre auftaucht, berechnet das Programm bei jeder Mission dynamisch. Die überdimensionale Ratte erinnert stark an den Tank im Valve-Shooter, der meterweit springen und Helden ordentlich in die Mangel nehmen kann. Spätestens hier ist eine geschickte Vorgehensweise der ganzen Gruppe gefragt. Während zwei Kämpfer den Rat Ogre mit Schwertern oder Äxten bearbeiten, greifen zwei weitere Spieler ihn mit Fernwaffen aus einiger Entfernung an. Mit unseren Beta-Mitspielern funktionierte die Absprache mal gut, mal weniger gut. Wie auch bei Left 4 Dead sollte die Kämpfergruppe stets geschlossen durch die Missionen marschieren. Einzeln herumlaufende Helden sind eine leichte Beute für Skaven-Gruppen. Eingespielte Teams haben also verständlicherweise klare Vorteile. Zusammen mit Bots dürft ihr die Rattenplage ebenfalls bekämpfen, allerdings stellen die computergesteuerten Mitspieler vor allem auf höheren Schwierigkeitsgraden kaum eine Hilfe dar, weil sie sich oft zu unüberlegt in den Kampf stürzen.

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    Generell sollten alle vier Helden die Umgebung genau im Auge behalten. In dunklen Ecken können sich fiese Packmaster verschanzt haben. Die erinnern an den Smoker in Left 4 Dead: Die Biester stürzen sich auf einen unserer Kämpfer und strangulieren ihn mit einer riesigen Greifvorrichtung. Mit einer roten Bildschirm-Markierung signalisiert das Spiel, dass sich ein Held in Not befindet. Wenige Schläge eines herbeieilenden Mitstreiters genügen aber schon, um den Spieler aus den Fängen des Packmaster zu befreien. Die Gegnertypen Ratling Gunner und Poison Wind Globadier greifen wiederum auf ein Gatlingmaschinengewehr und eine Giftwolke zurück, um unsere Helden auszuschalten. Der Variantenreichtum der Skaven ist ein Pluspunkt von Warhammer: The End Times – Vermintide. Größere Rattenfeinde lassen sich übrigens besonders effektiv mit Bomben bekämpfen, die man unterwegs einsammeln kann. Jeder Held darf nur einen dieser Sprengkörper tragen.

    Wer verwundet am Boden liegt, der muss von einem Mitspieler wiederbelebt werden. Wie auch in Left 4 Dead, sollte das möglichst schnell erfolgen, ansonsten droht der vorläufige Bildschirmtod. Der gefallene Held wird dann an einem nicht weit vom aktuellen Standort der Gruppe platzierten Punkt auf der Karte abgesetzt und kann dort von den noch lebenden Mitstreitern zurück ins Spiel geholt werden. Sterben alle vier Kämpfer, gilt die Runde als verloren. Unfair wurde es während der Probepartien aber nie, denn in den Missionen waren ausreichend Medizinvorräte und Heiltränke versteckt.

    Gewürfelte Beute

    Die erwürfelte Beute lässt sich in der Schmiede aufwerten, transformieren oder einschmelzen. Die erwürfelte Beute lässt sich in der Schmiede aufwerten, transformieren oder einschmelzen. Quelle: PC Games Überlebende Helden erhalten nach dem Abschluss eines Levels Erfahrungspunkte und Beute. Letztere sammeln sie nicht klassisch von den Gegnern ein, sondern bei einem Würfelspiel nach jeder bestandenen Mission. Wie viele Würfel zur Verfügung stehen, hängt unter anderem davon ab, wie viele Vorräte man während der Mission gerettet hat. Dadurch steigt gleichzeitig die Chance, einen wertvolleren Gegenstand zu erhalten. Die erspielte Beute kann auf Wunsch mit der im Gasthof platzierten Schmiede bearbeitet werden. Nicht benötigte Gegenstände lassen sich einschmelzen und zur Aufwertung anderer Ausrüstung nutzen. Fünf Wummen mit derselben Seltenheitsstufe können etwa zu einer Waffe des nächst-höheren Levels transformiert werden. Das Anbringen spezieller Materialien verbessert die Waffe. Hier unterscheidet sich Vermintide von Left 4 Dead stark. Denn im Valve-Shooter gibt es keine Möglichkeit, Waffen freizuschalten oder aufzuwerten.

    Ob die Jagd nach besserer Ausrüstung allerdings auf Dauer unterhält, wird sich erst in der finalen Version zeigen, wenn sich alle 13 Missionen spielen lassen. Fans von Koop-Shootern und des Warhammer-Universums werden mit dem neuen Online-Titel sicherlich ihren Spaß haben. Auch wegen der düsteren und beklemmenden Warhammer-Atmosphäre, die The End Times - Vermintide bestens einfängt. Der Koop-Shooter erscheint am 23. Oktober für PC. Die Veröffentlichung auf Playstation 4 und Xbox One ist für Anfang 2016 geplant.

    04:51
    Warhammer: End Times - Vermintide: 2. Entwickler-Tagebuch
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Warhammer: The End Times - Vermintide
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08.10.2015
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