Unsere Vorschau zu Warhammer: Online Age of Reckoning - Bericht aus der Beta!
Man könnte durchaus meckern, dass die Entwickler von Mythic Entertainment etwas gegen unschuldig- neugierige Journalisten haben. Denn die Beta-Phase zum vielversprechenden Online-Rollenspiel Warhammer Online (WAR) läuft schon eine ganze Weile - allerdings ohne die Presse. Auch normale Spieler, die einen Account zugelost bekommen haben, dürfen kein Sterbenswörtchen über das verlieren, was sie auf den Schlachtfeldern von Warhammer erleben.
Das ist er, der erste PC-Games-Shot, der das Interface von WAR zeigt. Wir sind ein bisschen stolz. Toll: Jede Anzeige lässt sich beliebig verschieben!
Diese Zeiten sind vorbei. Denn seit Kurzem darf PC Games das Schweigen brechen, selbst in die Beta eintauchen und über das Gesehene berichten. Dieser Pflicht kommen wir nach der langen Wartezeit nur allzu gerne nach. Was Warhammer Online zu bieten hat, sollte keinesfalls verschwiegen werden.
Doch halt! So leicht macht es uns Mythic nicht. Zuerst muss ein gigantischer Download (gefühlte 27 Stunden) bewältigt werden, danach folgt Patch auf Patch. Als wir endlich den Startbildschirm sehen, gehen die Server nicht. Na, prost Mahlzeit! Doch Vorfreude ist eine starke Kraft und wir halten durch, bis wir endlich zur Charakterauswahl gelangen: Sechs Rassen erwarten uns, ärmlich bekleidet und nicht wirklich hübsch. Dass Warhammer Online kaum eine Auszeichnung für Grafikpracht gewinnen wird, wussten wir vorher. Dass ein Charakterbildschirm auch schöner aussehen kann, seit Age of Conan.
Die Baumdryade fällt Spieler an, die für eine Quest Bäume fällen. Wird sie eben auch umgehauen.
Wir basteln uns flugs einen Chaosbarbaren zusammen, wollen also aufseiten der Zerstörung unsere ersten Abenteuer bestehen. Die derzeitige Phase des Beta- Tests lässt allerdings nur vorgefertigte Wesen in ihre Welt: Wir starten auf Level 31, also mit reichlich Fähigkeiten und angenehmem Gesundheitspolster. Schade nur, dass uns der Ladebildschirm in das Startgebiet der Chaos-Fraktion entlässt, eine sogenannte Tier-1- Gegend. Wir wollten ja sowieso lieber von vorne anfangen, reden wir uns leise zu und wagen die ersten tapsigen Gehversuche in das wilde Land.
Sofort sind wir im Krieg. Unsere chaotischen Brüder und Schwestern überfallen gerade ein Dorf des Imperiums. Überall kämpfen NPCs, Feuer lodern, der Boden ist mit Leichen übersät. Ähnlich wie Kollege World of Warcraft nimmt uns das Spiel bei der Hand, präsentiert den ersten Questgeber keine zehn Schritte entfernt. Die Aufgaben selbst entpuppen sich als Rollenspiel-Standardkost: "Töte dies, sammle das!" Praktischerweise zeigt uns das Programm alle angenommenen Aufträge rechts in einer Übersicht. Diese automatische Questverfolgung hat WoW ebenfalls - aber Warhammer Online macht es besser: Sobald wir den Mauszeiger über die Ansicht schieben, erfahren wir die wichtigsten Details auf einen Blick. Auf der Karte sind alle relevanten Questgebiete verzeichnet, ebenfalls mit einblendbaren Informationen gespickt. Mit dieser Hilfe klappern wir zielgenau und zeitsparend gut ein Dutzend Quests hintereinander ab. So macht das Laune!


Zum Add-On von WoW? Wenn das denn mal irgendwann noch erscheint!
WoW wird bald 4 Jahre alt und was hat Blizzard hinbekommen? Bald kommt gerade mal das 2. Add-On raus, und damit auch das zweite, das mal wieder…
Da fällt mir nur ein super Satz von Indiana Jones ein:
'Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert...'
Ich will mehr UO und weniger WoW in den heutigen MMOs, back to the roots!
Owei! Ich hoffe nicht!!!