Warhammer 40.000: Dawn of War - Soulstorm im Test
Die Seelenernte (violette Flecken) mit den Dark Eldar ist nicht nur besonders gemein, sondern eröffnet uns auch diverse Spezialangriffe.
Lenken wir unser Augenmerk auf Neuheiten gegenüber den bisherigen Spielen, so entdecken wir 29 Mehrspielerkarten, Online-Orden für besondere Leistungen, Flugeinheiten (auch für bisherige Fraktionen, sie sollen per Patch für die anderen Teile nachgereicht werden) sowie zwei komplett neue Armeen: Zum einen die Dark Eldar, die als besondere Ressource auf dem Schlachtfeld liegen gebliebene Seelen einheimsen und diese für direkte, also nicht von einem Kommandanten abhängige Spezialangriffe nutzen. Zudem besitzen sie schnelle Schwebe-Schiffe, von denen ein paar Exemplare ihre Stärke durch Infanteristen entfalten, die von Bord aus feuern. Zum anderen der Adeptus-Sororitas-Orden, bestehend ausschließlich aus Damen. Die teils sogar mit Engelsschwingen versehenen Kriegerinnenrösten Feinde vorzugsweise per Flammenwerfer. Vom Spielgefühl her gibt sich dieser Orden ähnlich den Space Marines und scheint nur geringfügig schwächer, mit vom Start weg teuren, potenten Fußtrupps, die sich mit hochwertiger Ausrüstung aufwerten lassen. Ihre Abfangjäger sind ideal, um andere Flugeinheiten zu kontern, versagen aber gegen Bodentruppen.
Auch die Fraktionen aus den bisherigen Teilen kämpfen
nun mit neuen Flugeinheiten, die je nach Partei ideal zur Aufklärung, zum
Truppentransport und vor allem gegen Nahkampfeinheiten sind.
Warum Soulstorm als eigenständiges Add-on firmiert, wird beispielsweise beim Mehrspielerteil deutlich. Wenn Sie nur Soulstorm Ihr Eigen nennen, dürfen Sie zwar gegen Besitzer anderer Titel der Dawn of War-Reihe antreten, allerdings stehen Ihnen dann nur genau die zwei neu hinzugekommenen Rassen zur Wahl. Wer also neun Fraktionen spielen will, braucht alle Teile. Ebenfalls schade: Was Effekte und Texturen betrifft, wirkt der Titel (das Hauptspiel erschien 2004) nicht mehr taufrisch. Zeit, für Dawn of War 2!


Man kann…