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  • Dawn of War 3 - Große Vorschau in PC Games 09/16
    Quelle: Sega

    Warhammer 40.000: Dawn of War 3 - Große Vorschau in PC Games 09/16

    Wir waren zum Studiobesuch bei Relic Entertainment und haben uns Dawn of War 3 angeschaut. Eine unserer wichtigsten Fragen: Wie spielt sich die große Echtzeitstrategie-Hoffnung aus Kanada? Lest hier einen Ausschnitt aus unserer großen Vorschau. Den kompletten Artikel mit zahlreichen weiteren Infos gibt es in der neuen PC Games 09/16.

    Aus der Ferne feuert die Artillerie Salven auf das heiß umkämpfte Schlachtfeld vor der Eldar-Energiebarriere. In dem Getümmel steuern wir mehr als ein Dutzend Einheiten, darunter viele Space Marines in allen möglichen Geschmacksrichtungen, mit Flammenwerfer, Plasmagewehr oder Raketenrucksack. Anrollende Panzer unterstützen die Nahkämpfer, wir werfen unsere drei Elite-Helden in diese Schlacht und ein Energiestrahl aus dem Orbit verwandelt das feindliche Bodenpersonal in Aschehäufchen. Es wuselt, es blitzt, Schilde flackern, Laserstrahlen sengen, Vehikel rumpeln, Gebäude explodieren, ein abgeschossener Gleiter trudelt zu Boden.

    Dieses turbulente Schlachtspektakel ist des wüsten Spieluniversums von Warhammer 40.000 würdig, jener durchgeknallt-düsteren Zukunftsvision eines endlosen Kriegs im 41. Jahrhundert, die der britische Tabletop-Spielemacher Games Workshop schon 1987 erfunden hat. Nächstes Jahr soll es zum 30. Markengeburtstag die PC-Bildschirme neu erobern - mit einem gleichermaßen modernen wie sich auf die Genrewurzeln besinnenden Echtzeitstrategie-Spiel.

    Seit wir uns das letzte Mal bei Relic Entertainment ein entstehendes Dawn of War-Spiel angeguckt haben, ist so einiges passiert. Das im kanadischen Vancouver ansässige Studio wurde nach der THQ-Pleite von Sega aufgekauft, entwickelte den Strategiehit Company of Heroes 2 und hat mal wieder die Büros gewechselt. Die rund 140 Angestellten belegen jetzt den 2. und den 4. Stock eines Gebäudes im Stadtteil Yaletown, davon arbeiten rund 80 Entwickler an Dawn of War 3 (der Rest der Belegschaft ist mit einem anderen Geheimprojekt beschäftigt).


    Ihr lest den Vorschau-Artikel hier in Auszügen. Die vollständige 8-seitige Preview mit zahlreichen weiteren Informationen zu Fraktionen, Interface, einem Interview mit Kampagnen-Designer Brent Disbrow und vielem mehr lest ihr in der PC Games 09/16.

    Kommunikationsproblem

          

    Bei Relic hat man eine ganz interessante Theorie zur schwindenden Beliebtheit klassischer Echtzeitstrategie in den letzten Jahren. Schuld sei nicht die vermeintliche Mühsamkeit von Basisausbau und Verwaltung einer stattlichen Streitmacht. Das Problem bestehe vielmehr darin, dass das Spielgeschehen nicht gut genug kommuniziert wird. Wenn mehr Einheiten agieren und viel los ist, müssen Sound und Grafik den Spieler besser informieren, worauf er reagieren sollte, wo die größte Gefahr droht. Solche "Tells" (Hinweise) seien wichtig, um Spielerfrust zu verhindern und Echtzeitstrategie für Einsteiger bekömmlicher zu machen.

    Die große Vorschau auf Dawn of War 3 in voller Länge in der neuen PC Games. Die große Vorschau auf Dawn of War 3 in voller Länge in der neuen PC Games. Quelle: PC Games "Manchmal siehst du den Timer vielleicht noch rechtzeitig, aber oft bemerkst du eine gegnerische Granate erst dann, wenn die Explosion deine Spielfiguren schon weggeblasen hat", spricht Brent Disbrow ein Beispiel aus dem Vorgänger an. In Dawn of War 3 soll es leichter sein, Gefahren zu erkennen und zu kontern: "Nehmen wir als Beispiel Gabriel Angelo und seine Fähigkeit Retribution: Er schwingt den Hammer herum und dadurch entsteht diese glühende Kuppel, die Granaten zurück zum Werfer reflektiert. Wenn du also aufpasst und schnell genug reagierst, kannst du die Situation noch zu deinen Gunsten umdrehen."

    Wechselhafte Kampagne

          

    Bei Dawn of War 2 wirkte die Einzelspielerstory etwas lieblos und mit austauschbaren Nebenmissionen gestreckt. Teil 3 will dagegen mit seiner linearen Kampagne eine ernsthaft spannende Geschichte erzählen. Im Laufe der voraussichtlich 17 Missionen wechseln wir immer wieder zwischen den Space Marines, Orks und Eldar, erleben die Ereignisse also abwechselnd aus Sicht dieser drei Fraktionen und ihrer zentralen Helden: Gabriel Angelo (Space Marines), Macha (Eldar) und Gogarz (Orks). Bei unserem Relic-Besuch spielen wir die 14. Mission der Kampagne, erleben sozusagen gleich das volle Programm mit Gebäudebau, Ressourcenmanagement, Einheitenvielfalt und Elite-Helden. Dabei fehlt uns das Vorwissen aus den Anfangsmissionen, denn im ersten Drittel wird man langsam mit den verschiedenen Spielmechaniken und Einheitentypen vertraut gemacht. Aber kein Problem, wir können uns ja einen ganz besonderen "Helden" schnappen: Ein freundlicher Relic-Mitarbeiter steht als strategischer und taktischer Berater zur Seite und gibt uns Tipps zum Einsatz der Einheiten - los geht's!

    [...]

    Buffer, Trickser, Unterstützer

          

    Bei den drei Super-Einheiten der Space Marines, die wir in der Mission gespielt haben, handelt es sich bei weitem nicht um die einzigen drei Elite-Charaktere von Dawn of War 3. Relic hält sich mit Details zu Orks und Eldar noch zurück, stellte bei einer Präsentation aber einen weiteren Space- Links oben ist das Produktionsgebäude Machine Cult gewählt, in dem Vehikel der Space Marines entstehen. Doch zunächst widmen wir uns diesem Stoßtrupp, der frecherweise vor unserer Basis aufkreuzt. Links oben ist das Produktionsgebäude Machine Cult gewählt, in dem Vehikel der Space Marines entstehen. Doch zunächst widmen wir uns diesem Stoßtrupp, der frecherweise vor unserer Basis aufkreuzt. Quelle: Sega Marine-Vertreter vor. Der Librarian Jonah Orion ist kein robuster Frontkämpfer, die Designer bezeichnen ihn als einen "Support-Caster", der Verbündete stärkt und Gegner behindert. Er kostet nur drei Heldenpunkte, ist also schon kurz nach Beginn einer Partie verfügbar und macht schwache Anfangseinheiten gefährlicher. Seine Fähigkeiten buffen die Verbündeten, die so mehr Schaden anrichten oder schneller agieren.

    Zugleich werden Gegner durch Fähigkeiten wie Emperor's Light (Blendung) geschwächt. Jonahs Barrierenzauber Stonewall lässt sich für alle möglichen Zwecke einsetzen: Verbündete vor Schaden bewahren, Gegner an einer Position festnageln oder Zugangswege blockieren. Und dann gibt es noch Synergieeffekte, so sorgt die Kombination von Emperor's Light und Stonewall für einen größeren Wirkungsradius. Jonah Orion spielt sich taktisch anspruchsvoll, hat wenig Lebenspunkte und erfordert viel direkte Steuerung, weshalb er die höchste Schwierigkeitsstufe 3 erhält. Mit dieser Angabe will Relic die Spieler warnen, wie knifflig die Handhabung der einzelnen Elite-Typen ist. Eine robuste Einheit, die man weitgehend sich selber überlassen kann, weil ihre Autoattacke gut Schaden ausrichtet, würde dagegen die "einfach zu spielen"-Wertung 1 erhalten.

    Back to the Basis

          

    Starke Helden mit verschiedenen Spezialfähigkeiten, das erinnert an den Vorgänger Dawn of War 2. Aber damals eingeführte Rollenspielelemente wie Ausrüstungsgegenstände wird es nicht mehr geben, Relic will sich dagegen verstärkt klassischen Echtzeitstrategie-Tugenden widmen. Man redet gerne von dem guten Vorsatz, dass Dawn of War 3 die besten Elemente seiner beiden Vorgänger kombinieren soll. Es gibt also wieder große Armeen und Basisausbau, wie wir gleich zu Beginn unserer Mission merken, denn Solaria führt Gabriel zu einem Stützpunkt der Space Marines. Hier sind einige Produktionsgebäude für Infanteristen und Vehikel bereits errichtet, aber es fehlen noch Anlagen wie die Doctrine Chapel (um schwere Spezialeinheiten zu produzieren) oder die Forschungsstation Arsenal (zur Einheitenverbesserung).

    Die Baueinheit der Space Marines ist der Sevator: Ein Klick genügt und der dienstbeflissene Cyborg meldet sich mit einem schrägen Spruch einsatzbereit. Er erweitert unsere Basis nicht nur durch neue Produktionsanlagen, sondern kann auch Vehikel reparieren und Ressourcenstationen mit Horchposten versehen. Denn wenn es bei Dawn of War 3 eine Rückbesinnung auf Basisausbau und Einheitenproduktion gibt, dann dürfen auch Rohstoffe nicht fehlen. Wir müssen lediglich die über die Karte verteilten Spender besetzen, um automatisch mit den Ressourcen Requisition und Energie versorgt zu werden. Also alles ganz einfach - zumindest solange, bis eine gegnerische Fraktion anrollt und uns den Rohstoff-Knotenpunkt abjagt.

    [...]

    Von Deckungsaufgaben befreit

          

    Bis zu drei Elite-Einheiten können pro Mission eingesetzt werden. Gabriel und Solaria sind bereits im Einsatz und jetzt haben wir auch genug Punkte auf unserem Konto, um die Assault Terminators freizuschalten. Die Raketensalven von Imperial Knight Lady Solaria eignen sich auch vorzüglich dafür, um feindliche Flieger aus der Luft zu holen. Die Raketensalven von Imperial Knight Lady Solaria eignen sich auch vorzüglich dafür, um feindliche Flieger aus der Luft zu holen. Quelle: Sega Bei diesen Nahkämpfern handelt es sich um eine aufgebohrte Version der Assault Marines. Wir probieren sie bei einer Gruppe Eldar aus, die sich hinter einer Energieschildkuppel ganz sicher fühlen: Per Taste Q hüpfen die Terminators direkt in die gute Stube und räumen mit ihrem Hammer Slam auf, der Gegner zurückwirft und verlangsamt. Es dauert nur wenige Sekunden, bis sie die Schildposition erobert haben. Jetzt könnten wir hier eigene Einheiten postieren, zum Beispiel Sniper Scouts. Diese Scharfschützen haben die beste Reichweite unter den Space-Marines- Truppen, halten aber nicht viel aus und sind entsprechend schutzbedürftig. Das war's dann aber auch schon in Sachen Deckung: Bewegte man sich in Dawn of War 2 noch vorsichtig von einer geschützten Stellung zur nächsten, gibt es beim Nachfolger nur noch diese kreisförmigen Energieglocken, die sporadisch in der Landschaft auftauchen.

    Brutzel-Beistand aus dem Orbit

          

    Wir fühlen uns inzwischen gut genug gerüstet, um die Eldar-Streitmacht am ersten Colossus-Portal anzugreifen. Nicht zuletzt deshalb, weil die ultimative Waffe der Space Marines einsatzbereit ist, die ihrem Namen alle Ehre macht. Wir aktivieren ein fettes Energiestrahl-Bombardement aus dem Orbit, das sich sogar wie eine Einheit steuern lässt. Der Killerstrahl folgt träge unseren Klicks und wird allmählich noch langsamer, richtet aber auch mehr Schaden an. Deshalb steuert man ihn gerne auf Gebäude, die so schlecht weglaufen können. Eine gegnerische Armee, die in den Einzugsbereich gerät, verwandelt sich flott in ein Aschehäufchen. Sieht cool aus, ist super-mächtig und deshalb mit einer Abklingzeit verbunden. Außerdem kostet der Einsatz der ultimativen Waffe Elite-Punkte; je öfter man sie einsetzt, desto teurer wird die wiederholte Benutzung. Unsere geballte Offensive verfehlt jedenfalls nicht ihre Wirkung: Es gibt zwar einige Verluste, aber wir knacken das westliche Colossus-Portal im ersten Anlauf. Und das ist gut so, denn inzwischen ist das zweite Tor der Eldar fertig gestellt und unsere Basis gerät verstärkt von Osten unter zunehmenden Druck.

    Hauptziel erreicht, die beiden Colossus-Portale des Feindes sind zerstört. Doch die Mission ist noch nicht vorbei, als nächste Aufgabe müssen wir den Tempel stürmen. Hauptziel erreicht, die beiden Colossus-Portale des Feindes sind zerstört. Doch die Mission ist noch nicht vorbei, als nächste Aufgabe müssen wir den Tempel stürmen. Quelle: Sega Es zahlt sich aus, dass wir inzwischen mehr und mehr Ressourcenstationen besetzt haben. So leisten wir uns im Arsenal Upgrades für die Truppen, in mehreren Stufen gönnt man Infanteristen und Vehikeln mehr Feuerkraft und Lebenspunkte. Hier lassen sich auch Zusatzfähigkeiten für so manche Einheit freischalten. Zum Beispiel statten wir Scouts durch Forschung mit Cluster-Minen aus. Werden sie entdeckt und müssen schnell Fersengeld geben, lassen sich nachsetzende Gegner damit prächtig ärgern. So überrennen wir das zweite Portal und rollen dann siegessicher nach Norden, die Armee ist bis zum Einheiten-Limit gefüllt. Aber vor dem Tempel holen wir uns erst mal eine blutige Nase: Hier sind die Eldar-Truppen eine Kragenweite größer und haben mit dem Wrath Knight eine Elite-Einheit dabei. Der lässt sich selbst von unserem Orbital-Energiestrahl nicht so leicht weglutschen und bald müssen wir zum Rückzug blasen: Wunden lecken und reparieren in der Heimatbasis, außerdem die Armee sinnvoll ergänzen.

    [...]

    Kampagnen- und Multiplayer-Reize

          

    Der Multiplayer sorgte bei Dawn of War 2 für mächtig viel Spaß und wird beim Nachfolger keinesfalls vergessen: "Wir spielen's schon fleißig im Büro. Wir haben ein paar Karten gebastelt, die wir gerade testen", meint Brent Disbrow, "eines meiner Ziele mit der Kampagne ist es, sie quasi zur Auffahrt für Multiplayer zu machen. Also dafür sorgen, dass sich so viele Spielmechaniken wie möglich zwischen Kampagne und Multiplayer überkreuzen, damit du nicht alles neu lernen musst, wenn du mit dem Multiplayer beginnst". Und wer lieber dem Solo-Spiel frönt, soll auch nach dem Ende der Story Anreize haben, weitere Stunden mit Dawn of War 3 zu verbringen. Als Kampagnen-Leiter achtet Disbrow auf Anreize für wiederholtes Durchspielen: "Du könntest zurückgehen und einzelne Missionen nochmals mit anderen Elite-Einheiten probieren, wodurch sich ganz andere Strategien ergeben."

    PC Games 8

    PC Games 09/16 mit exklusiver Titelstory Dawn of War 3

    Updated von Fischer Wolfgang  Die neue Ausgabe ist da! Mit der Vollversion Assassin's Creed: Brotherhood. Titelthema: Dawn of War 3. Außerdem: die Retro-Vollversionen Master of Orion 1+2
    13:00
    Dawn of War 3: Kommentierte Space-Marine-Mission im Video
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von freespace3 Benutzer
        Das Spiel ist eine Enttäuschung. Comic/Moba-Look, keine Killanimationen mehr, Squads bewegen sich synchron und auf die Lore wird auch kaum Rücksicht genommen, wie man bei Einheiten mit der schweren Terminatorrüstung sieht...das sind laufende Panzer, die rennen oder springen nicht. Da können die mir sonst…
      • Von BlueEye2004
        Ich habe beide Vorgänger gerne gespielt.
        Das Spiel hat für mich echt Potenzial. Wiedereinführung des Basenbaus. Supereinheiten. Jedoch ich bin von dem was ich lese auch ein wenig enttäuscht. Wieso verzichtet man auf die Rollenspielelemente? Das ausstatten des Helden mit neuen Waffen Rüstungen und…
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Warhammer 40.000: Dawn of War 3
Warhammer 40.000: Dawn of War 3 - Große Vorschau in PC Games 09/16
Wir waren zum Studiobesuch bei Relic Entertainment und haben uns Dawn of War 3 angeschaut. Eine unserer wichtigsten Fragen: Wie spielt sich die große Echtzeitstrategie-Hoffnung aus Kanada? Lest hier einen Ausschnitt aus unserer großen Vorschau. Den kompletten Artikel mit zahlreichen weiteren Infos gibt es in der neuen PC Games 09/16.
http://www.pcgames.de/Warhammer-40000-Dawn-of-War-3-Spiel-41766/Specials/Grosse-Vorschau-in-PC-Games-09-16-1206068/
04.09.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/08/dawn-of-war-3-0016-pc-games_b2teaser_169.jpg
dawn of war,strategie,relic
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