Warhammer 40.000: Dawn of War 2 in der PC Games-Vorschau
Die Planung bei Dawn of War 2 sieht etwas anders aus; die Storys der Orks und Eldar sollen später als Download-Happen über Windows Live angeboten werden. Was man mit den Vierten im Bunde, den Tyraniden, macht, ist noch unklar. Wie man die von einer Kollektivintelligenz geleiteten, zerstörungswütigen Alien-Nomaden handlungstechnisch aufbereiten soll, steht auf der Hausaufgaben- Liste der Relic-Designer. Im Laufe der Space-Marine- Kampagne besuchen Sie fünf Planeten. Ähnlich wie bei der Dawn of War-Erweiterung Dark Crusade können Sie oft zwischen mehreren Schauplätzen für den nächsten Auftrag wählen.
Aber los geht es erst einmal nur mit meinem Helden, dem Force Commander, und ein paar ihm nachtrottenden Ma-rines. Auf dem Planeten Calderis sollen wir Captain Davian Thule dabei helfen, eine Ork-Invasion zurückzuschlagen. Unsere anfänglichen Versuche, so etwas wie ein Gebäude zu errichten, schlagen fehl: Dawn of War 2 verzichtet auf Immobilien jeglicher Art. "Immer wieder von vorne mit dem Basisaufbau anfangen macht einfach keinen Spaß", diese vermeintliche Genre-Schwäche will sich Jonny Ebert nicht antun. Vielmehr steht das Ausrüsten und taktische Manövrieren weniger Elite-Squads im Mittelpunkt. Bis zu fünf solcher Einheiten-Teams kommandieren Sie in einer Mission - mehr nicht. Diese Truppen lassen sich durch Ausrüstung und Investition von Punkten in Attribute und Talente individualisieren.
Auf Calderis treffen wir rasch Captain Thule und seine Mannen, die damit unter unser Kommando geraten. Bald stößt auch Kollege Tarkus dazu, mit dessen Marines man die Sonderfähigkeit "Granate werfen" auslösen kann. Sehr hilfreich, um in Gebäuden verschanzte Gegner zu ärgern. Das Spielgelände erinnert generell an Company of Heroes; es gibt zahlreiche Deckungsmöglichkeiten (inklusive Hausbesetzungen) und zerstörbare Objekte. Auch in Relics Zweitem Weltkrieg gelernte taktische Manöver lassen sich sinnvoll bei Dawn of War 2 anwenden.
So ist das Avitus-Squad durch MG-Ausrüstung besonders gut geeignet, um einen feindlichen Trupp an einer Position festzupinnen, damit ein anderer Verband genüsslich flankieren kann. Die Anfangsmissionen sind schön kompakt, mit zahlreichen Story-Ereignissen und Dialogen zwischen den Offizieren gespickt. Atempausen oder Geduldsübungen, wie im Genre bei der Ressourcenbeschaffung oder dem Basisausbau sonst üblich, haben die Gameplay-Entschlackungsmaßnahmen nicht überlebt.


An sich ist es ein klassisches RTS, aber im SP spielt es sich halt ein wenig anders. Ist doch ok so. Wozu muss man in einer SP-Kampagne auf jeder neuen Map eine total neue Basis aus dem Boden stampfen? Das ist doch total langweilig…
Mit nur 5 Trupps durch die Gegend robben und…