Dawn of War 2 - Ein Blick auf die strategische Schlachtplatte
Der ewige Kampf zwischen Orks und Space Marines geht weiter. Dawn of War 2 spielt dort, wo schon der Vorgänger für Verwüstung sorgte, im blutrünstig-brutalen, hart umkämpften Warhammer 40.000-Universum.
Sie haben keine Ahnung, wovon gerade die Rede ist? Rollen wir die Geschichte kurz auf: Im Jahre 40.000 steht die Menschheit am Rande ihrer Existenz, Angst und Schrecken überschatten das Leben der Bevölkerung. Grund für die miserable Lage des nicht mehr ganz so blauen Planeten: die Orks. Sie sind groß, grün, stinkend und auf einem Eroberungskreuzzug durch das ganze Universum. Zwischen Überleben und Auslöschung stehen nur noch die Space Marines, genetisch optimierte Krieger, über 2 Meter groß und 250 Kilo schwer, stark gepanzert und stark bewaffnet. Ihre Existenz dient dem Imperator, einem Hirn im Laborglas.
Die Ausgangssituation von Dawn of War 2 unterscheidet sich kaum von der des Vorgängers. Über die weitere Entwicklung der Hintergrundgeschichte ist allerdings noch nichts bekannt. Doch wer jetzt auf einen lauen Aufguss des Vorgängers spekuliert, irrt gewaltig. Das Entwicklerteam von Relic Entertainment ist ambitionierter denn je, Dawn of War 2 soll ein ausgereifter Genre-Hybrid aus Action-, Echtzeit-Strategie-, und Rollenspiel werden.


Wenn in Soulstorm die Sisters Of Battle herumsteigen, dann könnte man in DoW 2 vielleicht die Inquisition integrieren ... wenn man sich damit detailliert beschäftigt, handelt es sich um ein ziemlich komplexes Thema, das dem offensichtlich taktischen Charakter des Spieles durchaus entgegenkommen könnte.
Zwar fehlt der Rundenbasierte Kampf noch zur Hoffnung eines "Chaos Gate 2", aber ich freu mich tierrisch auf DoW2. Nur gute Entscheidungen getroffen. Hut ab, Relic!