Angeschaut: Dawn of War 2 - die Tyraniden in Aktion gesehen!
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Die Tyraniden sind die vierte Fraktion von Dawn of War 2
Dawn of War ist wegen seines Mehrspielermodus legendär - so ist ein wenig merkwürdig, dass Relic Entertainment den zweiten Teil nicht im Rahmen eines feisten Matches, sondern bei einer Solo-Mission präsentiert. Doch Wert ist es das allemal.
Lead Designer John Edward erklärt, dass aus Sicht des Studios drei Dinge am ersten Dawn of War besonders gut gewesen seien: Der martialiasche Nahkampf, die action-geladenen Auseinandersetzungen im Gesamten und "die Tatsache, dass alles ein Ausrufezeichen ist." Nicht so gefallen habe dagegen die etwas zu kurzatmige, zu wenig belohnende Kampagne und die Tatsache, dass man sich mit den Einheiten nicht mehr genügend identifizierte.
Dawn of War 2 soll das natürlich alles besser machen. Bei der Entwicklung hat Relic Entertainment auch darauf geachtet, was am spielerisch brillanten, kommerziell aber wenig erfolgreichen Company of Heroes gut gefallen habe. Edward nennt in diesem Zusammenhang das Kampfsystem, die künstliche Intelligenz der Truppenverbände und das Unterdrückungsfeuer.
Dawn of War 2 in der Kampagne: Die glorreichen 30
30 Space Marines sind es, die Sie insgesamt in der Dawn of War 2-Kampagne kontrollieren. Diese haben Namen und besitzen unterschiedliche Spezialaktionen. So soll ein wesentlich besserer Team-Gedanke entstehen, als wenn Sie Mission für Mission neue Panzer und Infanteristen verbraten. Dementsprechend verzichtet Dawn of War 2 auf Basisbau - aber nur im Einzelspielermodus. Die Mehrspielervariante besitze dagegen "Elemente von Basisbau und Rohstoffmanagement."
Zurück zur Einzelspielerkampagne: Zwischen den Missionen wählen Sie die Kommandeure aus und verpassen ihnen Equipment und Spezialaktionen. Darunter gibt es auch spezielle Commander-Items, von denen Sie jeweils nur eines mitnehmen können. Jet Packs, die gigantische Sprünge ermöglichen, sind ebenso dabei wie die Möglichkeit, Gegner zurückzuschleudern, um anschließend in den Fernkampf-Modus zu wechseln.
Dawn of War 2: Die fantastischen Vier
Dawn of War 2
Was Sie sicher bereits gestern erraten und angesichts unserer ersten Vorschau gehofft haben: Die Tyraniden sind von Anfang in Dawn of War 2 dabei. Und bei der Präsentation im Begriff, über ganze Planeten herzufallen. Klar, dass sich die Space Marines das nicht gefallen lassen und aufbrechen, um ebenjene Planeten zu befreien.
Die Tyraniden wirken sich auch auf die Welt selbst aus, die nach und nach immer verseuchter wird. Organische Minen, Tentakeltürme, Bombardements - der Einfluss auf den an die Worldshift-Grafik erinnernden Planeten wird deutlich.
Auch die Tyraniden selbst sind markant gestaltet. Edward vergleicht sie mit einem Heuschreckenschwarm. Kontrolliert werden die Viecher vom "hive mind". Vage Erinnerungen an den Overmind in Starcraft werden wach.
Spielerisch kommt der "hive mind" zum Zuge, wenn etwa kleine Einheiten für einen besseren Anschluss an diesen großen Kameraden benötigen. Erledigen Sie diese dann etwa per "Sniper", sind die kleinen Einheiten kurze Zeit betäubt und verhalten sich auch weniger intelligent.
Ansonsten überzeugt die KI der eigenen wie die der feindlichen Kombattanten. So versuchen etwa Fernkämpfer permanent, wirklich die richtige Distanz zu wahren. Kreaturen greifen eigenständig die schwächsten Gegner an.
Der Missionsverlauf
Von den Gegnern gestellte Fallen, herbeigerufene Luftschläge - die gezeigte Mission in Dawn of War 2 besitzt tatsächlich eine beeindruckende Geschwindigkeit. Zwischendrin kündet ein großes "Level up" davon, dass Sie nach der Mission weiter Fähigkeitspunkte verteilen können - auf Nah- und Fernkampf, Energie und Gesundheit.
Dawn of War 2 nutzt das Deckungssystem von Company of Heroes
Die Missionsbesprechungen erinnern ein wenig an Supreme Commander. Relic Entertainment versucht, bei den Missionen Interaktivität und gute Erzählung zu verknüpfen. Der Kompromiss dabei: Ohne völlige Linearität ist die große Geschichte weniger detailliert zu erzählen, dafür stehen Ihnen Missionen frei zur Wahl. Retten Sie diesen Planeten später - oder gar nie? "Es ist auch kein Problem, Missionen zu verlieren - den Endbildschirm kann man trotzdem noch sehen", erklärt Edwards.
Fragen zum Mehrspielermodus beantwortet er nicht. Uns dämmert (Wortspielkasse!) aber, dass da noch Großes kommt . . .


äh, wo nimmst du den Egoismus her?
btw: Ich hab CoH nicht so ausgibig gespielt, steht noch auf meiner Two-Play Liste
Allgmeinen kommt mir DoW2 als CoH in Space vor - wobei ich das Spielprinzip von DoW eigentlich sehr gut fand und die Käufer offentsichtlich auch - im Gegensatz zu CoH.
Genauso wird es bei DoW II angeblich so sein, dass Einheiten alle Register ziehen, um sich am Leben zu erhalten (Sprungtruppen zünden zum Beispiel ihren Jetpack, wenn die Brücke unter ihnen zusammen bricht). Allerdings hat das den Status eines Gerüchts.
Ich finds nett, das Relic sich an ihr Wort hält. Tyraniden wollten sie in DoW 1 ja nicht einführen, weil sie der Meinung waren, dass die Engine sie ohne Shader nicht ordentlich umsetzen konnte. Aber immerhin haben sie dann das Versprechen gehalten, dass sie sie einbauen, sobald es ihrer Meinung nach möglich ist.
Gruß
Skade
ich weis nicht - aber diese KI ist mir irgendwie zu mächtig. Ich meine - wo bleibt da bitte Micro des Spielers? Muss er nur noch die Spezialfähigkeiten ausführen?
Das Unit-Dancing aus WarCraft und StarCraft fällt dann weg, genauso des herraus-snipen einer Einheit. Irgendwie eine Beunruhigende Entwicklung, da z.b. in StarCraft 2 Nahkampfeinheiten automatisch zum umzinglen (Surround) einer gegenerischen Einheit ansetzten, was bisher nur mit großen Microaufwand möglich war und zumindest bei WarCraft 3 immer ein Highlight war - so verkommt es zur normalität.
Ich meine, nichts gegen technischen Fortschritt, aber irgendwo muss im Multiplayer auch noch ein unterschied zwischen den Top-Spielern und den weniger guten geben.
Bischen egoistische Ansicht, nich? Nebenbei scheinst du das falsch verstanden zu haben. Es gibt (wie auch in CoH) Squads, also wird man einzelne Einheiten auch nicht direkt steuern können. Und da war das System in CoH perfekt. Einfach genug, dass auch Anfänger damit klarkommen, aber auch so gemacht das Profis sich da einen Vorteil rausarbeiten können.
Jep, CoH ist schon das perfekte Beispiel. Einerseits wirken die Infanterie-Squads schon fast lebendig so wie sie sich im Gelände bewegen und verhalten (suchen selbstständig Deckung, legen sich hin bei feindl. Beschuss etc) aber trotzdem wird vom Spieler alles an Micro-Management abverlangt. Gerade auf hohem Niveau bei Rank-Matches zb. Da trennt sich schnell die Spreu vom Weizen
ich weis nicht - aber diese KI ist mir irgendwie zu mächtig. Ich meine - wo bleibt da bitte Micro des Spielers? Muss er nur noch die Spezialfähigkeiten ausführen?
Das Unit-Dancing aus WarCraft und StarCraft fällt dann weg, genauso des herraus-snipen einer Einheit. Irgendwie eine Beunruhigende Entwicklung, da z.b. in StarCraft 2 Nahkampfeinheiten automatisch zum umzinglen (Surround) einer gegenerischen Einheit ansetzten, was bisher nur mit großen Microaufwand möglich war und zumindest bei WarCraft 3 immer ein Highlight war - so verkommt es zur normalität.
Ich meine, nichts gegen technischen Fortschritt, aber irgendwo muss im Multiplayer auch noch ein unterschied zwischen den Top-Spielern und den weniger guten geben.
Bischen egoistische Ansicht, nich? Nebenbei scheinst du das falsch verstanden zu haben. Es gibt (wie auch in CoH) Squads, also wird man einzelne Einheiten auch nicht direkt steuern können. Und da war das System in CoH perfekt. Einfach genug, dass auch Anfänger damit klarkommen, aber auch so gemacht das Profis sich da einen Vorteil rausarbeiten können.
ich weis nicht - aber diese KI ist mir irgendwie zu mächtig. Ich meine - wo bleibt da bitte Micro des Spielers? Muss er nur noch die Spezialfähigkeiten ausführen?
Das Unit-Dancing aus WarCraft und StarCraft fällt dann weg, genauso des herraus-snipen einer Einheit. Irgendwie eine Beunruhigende Entwicklung, da z.b. in StarCraft 2 Nahkampfeinheiten automatisch zum umzinglen (Surround) einer gegenerischen Einheit ansetzten, was bisher nur mit großen Microaufwand möglich war und zumindest bei WarCraft 3 immer ein Highlight war - so verkommt es zur normalität.
Ich meine, nichts gegen technischen Fortschritt, aber irgendwo muss im Multiplayer auch noch ein unterschied zwischen den Top-Spielern und den weniger guten geben.