Warface: Wir haben auf der gamescom zwei Koop-Missionen des Free2Play-Shooters angespielt. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Mit Warface basteln die Entwickler von Crytek Kiev derzeit an einem Free2Play-Shooter, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. Auf der gamescom konnten wir zwei Missionen im kooperativen Modus anspielen. Neben dem Koop-Modus wird Warface zu Release auch einen PvP-Modus bieten, welcher vermutlich einem normalen Deathmatch entspricht. In den zwei kooperativen Missionen, die wir anspielen konnten, kämpften wir uns von Checkpoint zu Checkpoint. Auf diese Weise sind die Missionen in mehrere Abschnitte unterteilt.
Bis zu fünf Spieler können im Koop-Modus gleichzeitig mit einander in die Schlacht ziehen. Dabei habt ihr die Auswahl aus den vier Klassen Rifleman, Medic, Engineer und Sniper. Während der Medic für die Gesundheit der Gruppe zuständig ist, kann der Engineer die Rüstung eurer Kämpfer wieder auffüllen. Der Rifleman versorgt seine Kameraden mit frischer Munition. Auf Taktik wird in Warface keinen Wert gelegt, stattdessen setzen die Entwickler auf pure Action. Das Feeling und der Sound der Waffen konnten überzeugen. Außerdem könnt ihr eure Schießeisen genau wie in Crysis direkt im Spiel mit Modifikationen ausstatten.
In einer der beiden Missionen, bekamen wir es mit einem Helikopter zu tun, der unserem Team alles abverlangt hat. In Bewegung bleiben und die spärlichen Deckungen ausnutzen war das oberste Gebot, während wir nach Raketenwerfern suchten, die an immer unterschiedlichen Orten auf der Karte erschienen. Herkömmliche Waffen konnten dem Heli nämlich nichts anhaben. Wer tödlich getroffen wird, kann innerhalb eines kurzen Zeitfensters von Teamkollegen wiederbelebt werden. Gelingt dies nicht, muss der gestorbene Spieler warten bis die Gruppe den nächsten Checkpoint erreicht hat.
Nette Features am Rande: Wie in Crysis 2 könnt ihr euch an bestimmten Stellen der Karte nach oben ziehen oder per F-Taste im Rennen über den Boden rutschen. In der zweiten Mission verschlug es uns in Slums, vermutlich in Brasilien. Entsprechend eng ging es zur Sache und von links und rechts strömten immer wieder Gegner auf uns ein. Die feindlichen Soldaten waren mit Gewehren, Schrotflinten oder Raketenwerfern bewaffnet. Als besonders gefährlich erwiesen sich Gegner, die ein massives Schild vor sich hergetragen haben. Hier ist Teamwork hilfreich, indem ein paar Spieler versuchen den Gegner zu flankieren.
Die gewällte Klasse kann zwischen Missionen mit Upgrades und neuen Waffen aufgerüstet werden. Zusätzlich könnt ihr euch mit Panzerung, Stiefeln, Helmen und Handschuhen schützen. Welche Mikrotransaktionen Crytek anbieten wird ist derzeit noch nicht bekannt, Warface soll jedoch kein Pay2Win-Spiel werden. Die Entwickler versprechen, dass alles auch erspielbar sein wird. Die Grafik ist Crytek-typisch sehr gut und für ein Free2Play-Spiel auf jeden Fall überragend. Allerdings legen die Entwickler auch großen Wert darauf, dass Warface auch auf schwächeren Rechnern läuft.
