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  • Beginn eines neuen Zeitalters

    Heldenhaft. Die Helden spielen eine ganz besondere Rolle, können doch nur unter ihrer Führung die verschiedenen Einheiten gelenkt werden. Heldenhaft. Die Helden spielen eine ganz besondere Rolle, können doch nur unter ihrer Führung die verschiedenen Einheiten gelenkt werden. Quelle: Blizzard Auf der letztjährigen Computerspielmesse ECTS in London standen unzählige Vertreter der internationalen Fachpresse am Stand von Blizzard und kamen aus dem Stauen nicht mehr heraus: Das also sollte der Nachfolger zum Echtzeit-Strategiehit WarCraft 2 sein? Wir haben uns in Blizzards Hauptquartier im sonnigen Südkalifornien diesen ungewöhnlichen Titel noch einmal genauer angeschaut.
    Tatsächlich weist der dritte Teil der Serie einige spektakuläre Unterschiede zum mittlerweile vier Jahre alten Vorgänger auf. Zum einen hat Blizzard seit dem Frühjahr 1998 eine leistungsfähige 3D-Engine entwickelt, die nicht nur die Darstellung wunderschöner Landschaften sowie liebevoll animierter Figuren ermöglicht, sondern auch auf einem Pentium 200 ein flüssiges Spiel bieten soll. Weiterhin wurde die Zahl der Rassen verdreifacht, die in Azeroth und Umgebung um die Vorherrschaft streiten. Die spektakulärste Neuerung ist jedoch sicherlich die Verschmelzung von Rollenspielelementen mit dem Spielprinzip der echtzeit-strategischen Vorgänger. So müssen Sie zwar weiterhin Wirtschaftskreisläufe in Gang setzen, Gebäude ausbauen und Einheiten ausheben, doch im Gegensatz zum Vorgänger bringen Sie jetzt rund zwei Drittel der Zeit damit zu, die faszinierende WarCraft-Welt zu erkunden, Schlachten zu schlagen und verschiedene Aufgaben zu erledigen. Dazu steht Ihnen eine begrenzte Anzahl an Helden zur Verfügung, die jeweils entsprechend ihrer Fähigkeiten eine bis zu zwölf Mann zählende Truppe aus Zwergen, Minotauren oder sonstigen Kreaturen befehligen können. Zudem gibt es mehrere charakterstarke Helden, denen analog zu Kerrigan in StarCraft eine herausragende Rolle in der komplexen Spielhandlung zukommt.
    Voraussichtlich wird es maximal vier Helden geben, die im Spielverlauf Erfahrungen sammeln, neue Fähigkeiten erlernen oder alte verbessern können; die kriegerische oder auch friedliche Auseinandersetzung mit Nebenfiguren ist hierbei genauso wichtig wie der ständige Kampf gegen die bösen Dämonen der Brennenden Legion, die das Land Azeroth ins Verderben stürzen wollen. Da diese fiesen Gesellen bereits die Rolle der Erzbösewichte übernommen haben, dürfen sich die Orks im dritten Teil endlich einmal von ihrer Schokoladenseite zeigen. Ihr Anführer Thrall hat die wilde Meute zu ihren wahren schamanischen Wurzeln führen können, so dass jetzt sogar Bündnisse mit den zuvor verhassten Menschen möglich sind. Während es mit Sicherheit eine Ork- und eine Menschen-Kampagne geben wird, steht dies für die anderen vier Rassen noch nicht fest. Pardo erklärte aber, dass ein erweitertes Weltenbauerset als Werkzeug dem Spiel beigefügt werden soll, damit Fans auf einfache Weise weitere Szenarien erschaffen können, in denen dann möglicherweise vernachlässigten Rassen ein wenig mehr Geltung verschafft wird.
    Natürlich verfügt jede Fraktion über unterschiedliche Kreaturen, die entweder im Hauptstützpunkt oder aber bei einer Reise durchs Land angeworben werden. Die Orks haben etwa flugfähige Drachen, Schattenjäger, Zwergenmusketiere, Minotauren und Zauberer, wobei jede Einheit besondere Fähigkeiten beherrscht. Der Wolfsreiter kann beispielsweise Netze auswerfen und darin seine Opfer fangen. Besonders originell gestaltet ist neben dem mächtigen Stier-Lord auch das Mörser-Duo, das den Geist des Teamwork lebendig erhält, indem einer von beiden den Mörser in Stellung bringt und der andere regelmäßig neue Geschosse nachlädt. Die Anwendung der Zaubersprüche ist kinderleicht und erfordert kein wildes Rumgeklicke. Besonders im Eifer des Gefechts ist es sehr wichtig, die richtigen Einstellungen mit wenigen Handgriffen vornehmen zu können. Pardo hat darauf geachtet, dass die Gruppe unter Führung eines Helden stets geschlossen vorgeht, damit sich kein Kämpfer abseits stellt und Däumchen dreht, während die anderen um ihr Leben fechten. Die Menschen verfügen über die technisch besten Waffen und Einheiten, unter anderem auch über einen dampfbetriebenen Panzer. Diese leistungsfähigen Kampfkräfte sind allerdings auch dringend vonnöten, denn die Dämonen der Brennenden Legion sind schreckliche Gegner und - wie der Name schon sagt - wahre Meister des Elements Feuer. Wahrscheinlich werden Sie nicht in die Rolle dieser Unholde schlüpfen können, da dadurch die Geschichte aus einer völlig anderen Perspektive neu erzählt werden müsste, was bei der Storylastigkeit des Spielprinzips zusätzliche Probleme schaffen würde.
    Sie werden jedoch nicht immer nur gegen ausgekochte Feinde kämpfen, sondern häufig während einer Exkursion durch die weitläufige Fantasy-Welt auf neutrale Geschöpfe stoßen. Handelt es sich nicht um redselige Informanten, dann lohnt sich eventuell ein kleines Gemetzel, denn die meisten Kreaturen tragen Gold mit sich herum. Von diesem Edelmetall sollten Sie stets einen hübschen Batzen parat haben, um etwa neue Produktionsstätten bauen zu können. Es ist allerdings auch möglich, dass Sie wie bei Seven Kingdoms II neutrale Ortschaften übernehmen und sich deren Infrastruktur zunutze machen. Die Anzahl der Gebäude wird in WarCraft III deutlich geringer sein als in seinen Vorgängern. Zwar wird es wieder Holzfällerhütten, Bauernhöfe und Mühlen geben, doch jedes Gebäude kann im Spielverlauf ausgebaut werden, so dass Sie in Ihrem Hauptquartier möglicherweise nicht viel mehr als ein Dutzend Häuschen stehen haben, die aber mit jedem Ausbau effizienter arbeiten.
    Das Design der verschiedenen Produktionsstätten ist nach unserem ersten Eindruck hochgradig originell, wurde es doch dem Charakter jeder Rasse angepasst. So sind die Zwergengebäude naturgemäßig klein, aber technisch durchaus sehenswert, während den Häusern der Orks etwas Animalisches anhaftet. Die Bewegungen der Figuren sind ebenfalls recht ansehnlich, wofür nicht zuletzt ein neu entwickeltes Animationssystem sorgt, das sowohl das Körperskelett als auch die Haut auf überzeugende Weise bewegt. Die Landschaften weisen eine typische wild-wuchernde Vegetation auf und sind laut Pardo von gigantischen Ausmaßen. Da es keine Missionsanweisungen gibt, kann es vorkommen, dass Sie sich in den Weiten von Azeroth mit einer kleinen Truppe verlaufen und vielleicht auf diese Weise Geheimnisse erfahren oder magische Gegenstände entdecken, mit denen Sie Ihre Helden zu noch stärkeren Kriegern aufrüsten können.
    Anders als in Earth 2150 wird es keine freie Kamera geben, da Pardo diese - zumindest für einen Genremischling wie WarCraft 3 - nicht für zweckmäßig hält. Sie steuern Ihre Truppe also aus der gewohnten isometrischen Perspektive. Allerdings erwägt das Blizzard-Team eventuell noch verschiedene Zoomstufen einzubauen. Eine erfreulich hohe Anzahl an kurzen Zwischensequenzen während des Spiels sowie einige längere Videoszenen werden dafür Sorge tragen, dass der Spieler am Ball bleibt und der spannenden Story folgt. Der Mehrspielermodus soll eine Reihe netter Überraschungen bereit halten und genau wie Diablo 2 das battle.net unterstützten, war bei unserem Besuch jedoch noch nicht so weit gediehen, als dass uns Rob Pardo eine Kostprobe hätte zeigen können. Bis zur Veröffentlichung in etwa einem Jahr werden wir Ihnen aber gewiss noch etliche Updates zur Entwicklung dieses Ausnahmetitels liefern können.

  • WarCraft 3: Reign of Chaos
    WarCraft 3: Reign of Chaos
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Blizzard
    Release
    05.07.2002
    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von wildman Erfahrener Benutzer
        Recht hat er! Zu B&W will ich nix mehr sehen und hören. Wie's mit Warcraft III aussieht würde mich auch interessieren, schließlich dürfte es wieder einige "verbale Gefechte" zwischen "fanatischen" C&C- und Warcraft-Anhängern geben. Ich bin auf beide Spiele gespannt, aber über W3 war schon länger keine richtige Preview in der PCG, oder irre ich mich?

        Wildman

      • Von The_Fish Neuer Benutzer
        hey geil jetzt hab ich entlich etwas über Warcraft3 gefunden!!!
        wäre schön wenn man von euch (pcgames) mehr von Warcraft3 hören und sehen würde.wird nämlich ein sehr gutes Game!!
        ok. vielleicht gibt es nicht immer etwas neues, aber bei Black & White habt ihr es auch geschafft in jedem Heft etwas zu bringen!!
        Also bye
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