War Front: Turning Point
Bildschirmfüllende Explosionen, ungewöhnliche Waffen und Fahrzeuge - das verspricht CDVs neuestes Strategiespiel.
Die Walker-Mark-3-Engine stellt sogar Hitzeflimmmern (links im Bild) dar, das etwa bei Explosionen entsteht.
Erinnern Sie sich noch an das Szenario aus der Command & Conquer: Alarmstufe Rot-Serie? Damals durften Sie unter anderem mit Albert Einstein in die Vergangenheit reisen, um die Geschichte umzuschreiben. In eben diese Kerbe haut auch CDVs War Front: Turning Point. Vor dem Hintergrund einer fiktiven Zweiter-Weltkrieg-Geschichte schlagen Sie Echtzeit-Strategieschlachten, die schon in der ersten Spielminute an den erwähnten Klassiker erinnern.
Die volle Packung
PC Games besuchte bei eiskaltem Januarwetter Publisher CDV in Karlsruhe, um sich die aktuelle Pre-Beta-Version von War Front anzuschauen. Einzelspieler dürfen sich auf zwei Kampagnen freuen, bei denen Sie wahlweise mit den Deutschen oder Alliierten beginnen. "Wir möchten mit War Front den Massenmarkt ansprechen", erklärt Produzent Elmar Grunenberg.
amit das gelingt, setzt das Spiel vor allem auf riesige, actiongeladene Schlachten. Schon nach wenigen Minuten hat der Spieler eine komplette Basis zur Verfügung und kann sich für den einzig verfügbaren Rohstoff Gold Einheiten kaufen. Sämtliche Fahr- und Flugzeuge sowie die Soldaten sehen auch bei näherer Betrachtung exzellent aus.
Viele Details wie beispielsweise die Sonnenbrillen der Jet-Pack-Flieger oder schwingende Tarnnetze auf Panzerrohren tragen zur Stimmung bei. Auch die Gebäude sind schön anzuschauen: Da pendeln Schmelzkübel an Schienen in der russischen Werkstatt und die Luft flimmert vor Hitze. Vor lauter Staunen vergisst man fast, dass War Front: Turning Point dem Spieler nicht viel Zeit zum Herumtrödeln lässt.
Die künstliche Intelligenz fackelt auf den höheren Schwierigkeitsgraden nicht lange und setzt den Spieler ständig unter Druck. Dabei kommen ungewöhnliche Waffen zum Einsatz: Deutsche Exoskelett-Kämpfer, die wie ein Battletech-Mech aussehen, und russische Schutzschild-Panzer, die ihre Kameraden schützen, treffen im Gefecht auf historisch überlieferte Einheiten wie den Panther-Panzer oder das sowjetische Katyusha-Artilleriefahrzeug Stalinorgel. Auch für spannende Mehrspielergefechte ist gesorgt: 30 bis 40 Karten sollen beim Verkaufsstart enthalten sein, auf denen sich maximal zehn Spieler austoben dürfen.

