Volition Inc.: "Wir würden töten, um Freespace 3 machen zu dürfen"
Was gegen Booners Thesen spricht: Das Nintendo 64 kam bereits 1996, also VOR Freespace 1, mit einem Standard-Analogstick auf den Markt. Außerdem scheint Booner vergessen zu haben, dass sich Freelancer aus dem Jahre 2003 (Digital Anvil) ganz hervorragend mit einer Kombination aus Maus und Tastatur steuern ließ.
Mit den Raumkampfsimulationen Conflict: FreeSpace - The Great War und Freespace 2 feierte Volition (Saints Row, Red Faction) vor über 10 Jahren erste Erfolge. Fortgesetzt wurde die Reihe aber bis heute nicht. Dabei würde Volition sehr gerne ein Freespace 3 machen, wie Produzent Jim Booner bestätigt: "Ihr habt ja keine Ahnung. Hier gibt es Leute, die einen Mord begehen würden, um dieses Spiel machen zu dürfen." Bis heute sei daraus aber nichts geworden, da bereits die Verkaufszahlen von Freespace 2 weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben wären.
Aber warum eigentlich? An mangelnder Qualität kann es eigentlich nicht gelegen haben, ein Metascore von 91% sollte das hinreichend belegen. Grund dürfte wohl eher der allgemeine Niedergang des gesamten Genres gewesen sein. Aber wie lässt sich dieser seinerseits wiederum erklären? Booners Theorie hierzu lautet folgendermaßen: Das Aufkommen moderner 3D-Shooter, die ausschließlich mit Maus und Tastatur spielbar waren, hätten zum Tode des (Analog-) Joysticks geführt. Vielleicht sei es heute, da zumindest Konsolen standardmäßig über Analogsticks verfügen würden, wieder denkbar eine wirklich große Raumkampfsimulation auf den Markt zu bringen. Nur hätte das eben bislang noch keiner probiert.


Pfui !
Naja, das Genre ist halt tot.