Bösartiger Wurm Conficker infiziert Rechner - So schützen Sie sich!
Achtung. Der schädliche Wurm Conficker geht um und hat weltweit bereits mehr als 10 Mio. PCs infiziert. In Deutschland seien schon sieben Prozent aller Rechner davon betroffen, sogar die britische Marine blieb nicht verschont. Unüblich: Der Wurm kommt nicht via Spam-Mail auf Ihren Rechner, sondern via USB-Sticks oder Notebooks. Er tarnt sich als Ordner. Klicken Sie diesen an, installiert sich das Programm automatisch. Was kann man tun und wie gefährlich ist der Wurm? PC Games sprach mit Marco Albert, dem Virenexperten von PC Games Hardware.
1. Was kann Conficker bei einem normalen Haus-PC für Schaden anrichten?
Albert: Bisher sind keine schädlichen Aktionen bekannt. Allerdings ist der Wurm in der Lage, Verbindung zu einem oder mehreren Servern aufzunehmen. Theoretisch könnte er so Schadcode nachladen. Direkt nach der "Installation" sperrt Conficker die Dienste für das Windows-Update, das Sicherheitscenter und unter Vista auch den Defender. Wichtig: Der Wurm kann sich auch über USB-Laufwerke verbreiten, es reicht schon ein Klick in der Autostartauswahl, die Windows anzeigt.
2. Wenn ich ein Anti-Viren-Programm auf dem Rechner habe, bin ich dann geschützt?
Albert: Wenn der Virenscanner auf dem aktuellen Stand ist und alle Signaturupdates installiert sind, sollten Sie vor dem Wurm geschützt sein. Der Wächter des Virenscanners verhindert in der Regel das Ausführen des Schädlings. Trotzdem sollten Sie einen Komplettscan des System durchführen.
3. Wir werde ich Conficker wieder los, ist er einmal auf meinem Rechner?
Albert: Symantec bietet ein sogenanntes Removal Tool für W32.Downadup (anderer Name für Conficker) an. Dies bekommen Sie auf der offiziellen Webseite.
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Könnte mir das mal bitte jemand erklären?
kommt auf das virus an. es gibt vielleicht krankheitserreger, auf die das zutrifft.