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Virtua Tennis 3 (PC)

Release:
30.03.2007
Genre:
Sportspiel
Publisher:
k.A.

Spiel, Satz und Sieg?

27.03.2007 12:28 Uhr
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Spiel, Satz und Sieg? Wenn Sie das erste Mal den World Tour Mode betreten, erstellen Sie einen eigenen Charakter, der auf Platz 300 der Weltrangliste startet. Die Charaktererstellung orientiert sich an den Spiel-Standards: Sie wählen Frisur, Gewicht, Größe und Kleidung für den angehenden Tennisstar und verpassen ihm ein individuelles Aussehen. Ist Ihr Mann respektive Ihre Frau bereit fürs Training, geht es auf den Globus, der das Menü darstellt. Dort bestimmen Sie Ihren Heimatort und schon beginnen die Leibesübungen. Zwischendurch lädt man Sie zu Turnieren ein. Dabei müssen Sie auf die Fitness achten, denn Ihr Schützling ist nur dann topfit, wenn er zwischendurch auch zu Hause ausspannen kann oder Sie ihm mal drei Wochen Urlaub gönnen. Mit jeder Trainingseinheit, mit jedem Match steigt der angehende Profi eine Stufe auf und erlernt dabei die Beinarbeit sowie die Vor- und Rückhandtechniken. Je besser er wird, desto größer die Chance auf den Sieg. Dieser ist jedoch generell nicht schwer zu erreichen, denn die KI agiert zwar solide, ist aber keine beinharte Herausforderung.

Grafisch top! Spielerisch auch?
Spiel, Satz und Sieg? Spielerisch ist Virtua Tennis 3 für Profis und Leute, die bereits die Vorgänger in- und auswendig kennen, nicht der große Hit. Es fehlt an großen Neuerungen und die paar kleinen erschöpfen sich fast ausschließlich in der aufpolierten Grafik, die sich allerdings sehen lassen kann. Sie erkennen jedes Ass, sei es Andy Roddick oder Maria Sharapova, sofort am Aussehen. Die teils frischen, teils bekannten Minispiele lockern auf. So versuchen Sie sich mit überdimensionalen Tennisbällen im Kegeln oder Curling, während es in anderen Trainingseinheiten eher um Präzision geht. Da empfiehlt sich ganz klar ein Gamepad, denn die Tastatursteuerung ist viel zu ungenau, um vor allem in Mehrspielerduellen zu bestehen. Auch spielerisch muss sich der Titel Kritik gefallen lassen. Fast jeder Mensch hat den Wunsch zu fliegen, bei den Akteuren in Virtua Tennis 3 ist es jedoch schon eine Manie. Sie lassen keine Chance aus, sich in den roten Sand zu werfen, um an einen Ball zu gelangen, selbst wenn der locker aus dem Stand zu erreichen wäre. Das stört den Spielfluss - liegt Ihr Protagonist am Boden, hat der Gegner die Chance, mit einem gut platzierten Schmetterball das Match für sich zu entscheiden. Der Einzelspielermodus macht eine Weile Spaß, nach spätestens zehn Stunden kommt allerdings Langeweile auf. Greifen Sie zum Mehrspielermodus und fordern Sie Freunde heraus. Das bringt noch mal ein paar unterhaltsame Stunden.

   
Bildergalerie: Virtua Tennis 3
Bild 1-3
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PC GAMES-
Spielspaß-Wertung:
76 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
fantastische Grafik
nervige Animationen
lizenzierte Spieler
Ein-Knopf-Bedienung
   
Sebastian Thöing
Unterhaltsam, mehr nicht!
Virtua Tennis 3 ist ein reines Arcade-Tennisspiel. Wenn Sie möchten, steuern Sie den Protagonisten mit dem Analogstick und einem einzigen Knopf. Das wird auf Dauer langweilig. Auch fehlende Präzisionsschläge gehen nach einigen Stunden an die Substanz. Grafisch muss sich der Titel jedoch nicht verstecken, im Gegenteil. Damit hält die so oft angepriesene nächste Generation Einzug in das Tennisgenre. Wer nach Action sucht, wird bei Virtua Tennis fündig. Wer auch nur nach einem Hauch Realismus strebt, greift lieber zu Top Spin 2.
   
Online-Redakteur
Moderation
27.03.2007 12:28 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.04.2007 18:58 Uhr
Zitat: (Original von Nali_WarCow am 02.04.2007 19:17)
79


Mmh, find ich auch nen bisschen sehr niedrig. Ok, die Konvertierung war net so 100%ig gelungen, aber nen solider mittlerer 80er war Top Spin 2 imo auf jeden Fall.

Und VT3 hat zwar nen paar Schwächen gegenüber TS2 (vor allem der bedeutend langweiligere Karrieremodus), aber da hätte ich eher die 79 verteilt ^^
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
04.04.2007 18:00 Uhr
Zitat: (Original von Jimbo-the-Bimbo am 03.04.2007 13:48)
Als Minuspunkt wurde die "Ein-Knopf-Bedienung" aufgeführt. 

Ich kann mich daran erinnern, als Virtua Tennis 1 rauskam, und in der PC GAMES getestet wurde, war gerade das ein großer Pluspunkt.

Da wurde gesagt, dass es endlich einfach ist Tennis zu spielen ohne sich die Finger zu verknoten... usw...

Jup seh ich genauso. Das kann ich gar nicht nachvollziehen. Im Eifer des Gefechts kann man doch nicht erst mal ewig rumsuchen bis man den richtigen Knopf gefunden hat. Dann ist es sowieso zu spät. Ich persönlich hab zumindest was die Steuerung betrifft nichts auszusetzen. Das hätte man kaum besser lösen können.
P.S.: Stimmt das eigentlich, dass man, wenn man zu zweit an einem Rechner zocken will, auch zwei Gamepads braucht und das nicht so geht: einer Tastatur, einer Gamepad??
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
03.04.2007 13:48 Uhr
Als Minuspunkt wurde die "Ein-Knopf-Bedienung" aufgeführt. 

Ich kann mich daran erinnern, als Virtua Tennis 1 rauskam, und in der PC GAMES getestet wurde, war gerade das ein großer Pluspunkt.

Da wurde gesagt, dass es endlich einfach ist Tennis zu spielen ohne sich die Finger zu verknoten... usw...

Simulation hin oder her, eine solche ist das Spiel doch noch nie gewesen.

Zumal ich den ersten Teil auf sonnem Arcade- Daddelkasten in ner Spielhalle gezockt habe und hinterher dann auf PC hat es uns (besonders im Doppel) so manche Strategiespielpausen auf LAN Partys versüßt.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
02.04.2007 20:31 Uhr
Zitat: (Original von Nali_WarCow am 02.04.2007 19:17)
Zitat: (Original von Burtchen am 02.04.2007 18:50)
die Motivationskurve als Messinstrument ist strenger als Bauch- oder Zerlegungswertungen.

Die MK bzw. die Wertungsfindung über die MK ist aber auch nicht mehr als eine Ansammlung an "Baucheinzelwertungen". Da hat man dann am Ende z.B. 77 raus, aber kann - wie früher - auch nicht wirklich begründen, warum das Spiel nun nicht 76 oder 78 verdient hätte. 

Richtig. Aber man läuft so (grrr, hab auch nach längerer Suche die Studie nicht mehr gefunden) eben nicht Gefahr, Dinge im nachhinein auch nur minimal besser zu werten, als man sie in dem Moment empfand. Wenn der Redakteur artig während des Spiels alles protokolliert, kann das nicht passieren - und so entstehen eben Wertungen, die im Schnitt 3 bis 4 Punkte unter dem liegen, was man als "Bauchwertung" summa summarum gegeben hätte. Der Gedanke, dass der gesamte Spielspaß das Mittel von zu einzelnen Zeitpunkten empfundenden Teilspäßen (feines Wort!  ) ist, gefällt mir deutlich besser, als dass Grafik am Spielspaß exakt 10% Anteil hat 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
02.04.2007 19:17 Uhr
Zitat: (Original von Burtchen am 02.04.2007 18:50)
die Motivationskurve als Messinstrument ist strenger als Bauch- oder Zerlegungswertungen.

Die MK bzw. die Wertungsfindung über die MK ist aber auch nicht mehr als eine Ansammlung an "Baucheinzelwertungen". Da hat man dann am Ende z.B. 77 raus, aber kann - wie früher - auch nicht wirklich begründen, warum das Spiel nun nicht 76 oder 78 verdient hätte. 

Zitat: (Original von Iceman am 02.04.2007 19:04)
In dem Zusammenhang interessiert mich was für eine Wertung Top Spin 2 in der PCgames bekommen hat. Das finde ich zwar insgesamt nen bisschen besser als VT3 (auch wenn die Konvertierung schlechter gelungen ist), aber dann hätte man ne Vergleichsmöglichkeit.

79