Venetica im Test: Ein überraschend gut gelungenes Rollenspieldebüt
Mord, Trauer, Kämpfe und eine Begegnung mit dem leibhaftigen Tod – die frühen Spielstunden in Scarletts schönem Bergdorf wecken Gefühle und führen gleichzeitig locker in die Spielmechanik ein.
Als Todestochter besitzt Scarlett besondere Fähigkeiten, allen voran: die Heldin ist nahezu unsterblich. Sinken ihre Lebenspunkte auf null, landet sie, bevor sie endgültig hinüber ist, erst mehrmals in einer Geisterwelt. Von dort aus kehrt sie dann direkt ins Kampfgeschehen zurück. Da es obendrein niemals an Heiltränken mangelt, ist Venetica selbst auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad ein Kinderspiel. Auch die simple Charakterentwicklung unterfordert Genreprofis: Nach einem Levelaufstieg verteilt man Punkte auf vier Statuswerte, was etwa den Lebensbalken erweitert. Rüstungen und Waffen gibt es zudem nur in geringer Zahl. Todesmagie und Spezialattacken kann man zwar in kleinen Talentbäumen mehrstufig ausbauen, doch nicht alle dieser Skills sind auch wirklich sinnvoll. Zum Beispiel kann sich Scarlett jederzeit unsichtbar in die Totenwelt versetzen, was in den Gefechten aber zumeist überflüssig ist - wozu dieses Talent also verbessern?
Trotzdem werden die Kämpfe kaum langweilig, denn vor allem im späteren Spielverlauf wird dem Spieler mehr abgefordert als nur ein wilder Klickfinger: Nekromanten, Monster und Banditen blocken Schwerthiebe ab, weichen Scarletts Speerstößen aus, durchbrechen ihre Verteidigung mit kräftigen Axthieben. So muss sich die Heldin zeitig abrollen und ausweichen, um ihrerseits rhythmisch zurechtgeklickte Komboattacken auf die Gegner zu entladen. Was einem Action-Profi hier vielleicht simpel erscheinen mag, dürfte auf einen Neueinsteiger dafür angenehm zugänglich wirken. Der hohe Action-Anteil gefällt uns jedenfalls gut, zumal die Kämpfe fein animiert sind und wahrlich nicht mit schönen Effekten geizen.
Ab der Spielmitte darf Scarlett Venedigs Gondeln als nützliches und komfortables Schnellreisesystem verwenden. Tolle Idee!
Venetica beherrscht zwar alle Rollenspiel-Grundbegriffe, tut sich aber in keiner Disziplin hervor. So erbeutet Scarlett etwa massig Beute aus Truhen und von Gegnern. Doch das gefundene Zeug unterscheidet sich kaum - vielfältigere Fundstücke mit mehr Verwendungszwecken hätten der Sammelwut des Spielers gutgetan. Auch lernt Scarlett erst spät eine Zauberkraft, um mit Toten zu sprechen - speziell aus dieser Idee schöpft Deck 13 nicht genügend Potenzial: Scarlett kann höchstens mal einen herumlungernden Geist um eine Schatzkarte anbetteln, doch echte menschliche Tragödien tun sich ihr dabei ebensowenig auf wie spannende Gesprächsoptionen oder raffinierte Rätsel. Das überrascht, denn eigentlich ist Adventure-Spezialist Deck 13 für knackige Puzzles und glaubhafte Dialoge wohlbekannt. Dafür punkten die Entwickler bei der Steuerung: Sie wirkt aufgeräumt und zweckmäßig, selbst mit Gamepad hat man die Kämpfe und Menüs jederzeit im Griff. Kritikpunkte, etwa eine fehlende Notizfunktion auf der Karte, finden sich hier nur in Details.
Die Technik jedoch gibt Grund zum Ärgern: Trotz einiger malerischer Anblicke enttäuscht Venetica mit übermäßig hohen Hardware-Anforderungen und einigen Bugs - diese Kritikpunkte sind es, die das Spiel derzeit vom Prädikat "sehr gut" trennen.
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es fordert auch schön heraus boss 1 bsp ^^
(Ich spiels auf bester Grafic und bei mir rückelt nicht mal 1%)
Die verschwommenen Texturen sind zwar schade, das Gameplay ist aber super, die Musik genial und die Story einfach fantastisch! Es macht wirklich Spaß, bei Dialogen wählen zu können, in meinem Falle immer die liebe und gute Scarlett, mit der Hoffnung, zum Ende ihren Benedict wieder zu bekommen.
ich schon der ist der wo man kampf übung machen kann
auser du meinst magie die bekommnt man auch for vendig und bei mir glitch das spiel durch quest könne nicht bendet werden kan die perison nicht ansprechen.
und bei dem tor kann ich wo ich nachtwache ist oben fleder maus ist das normal das die nciht angreift oder muss ich erst was machen oder ist das spiel wieder ge bug, glitcht oder was auch immer?
der erste boss hab mich gfreut das man da wenigsten bischen anch denken muss ^^
Die verschwommenen Texturen sind zwar schade, das Gameplay ist aber super, die Musik genial und die Story einfach fantastisch! Es macht wirklich Spaß, bei Dialogen wählen zu können, in meinem Falle immer die liebe und gute Scarlett, mit der Hoffnung, zum Ende ihren Benedict wieder zu bekommen.