Velvet Assassin-Test: Die neue Stealth-Referenz?
Mit Splinter Cell Conviction und Thief 4 werden zwei der wichtigsten Serien des Stealth-Genre in den kommenden Monaten fortgesetzt. Doch so lange brauchen Schleichfreunde nicht zu warten, denn wir haben bereits jetzt mit Velvet Assassin, ehemals Sabotage, ein heißes Eisen im Test!
Quelle: PC Games
Wir schießen uns per Schrotflinte den Weg aus einem brennenden Bunker frei.
In solchen Frustmomenten fallen weitere Schwächen umso stärker auf: Es scheint, als hätte ein einziger Sprecher die komplette Wehrmacht vertont. Der macht seine Sache zwar gut, doch es gibt nur eine Handvoll Sprüche, welche die Soldaten ständig wiederholen. Auf die Dauer nervig! Ansonsten wurden die Dialoge einwandfrei in Originalsprachen aufgenommen. Deutsche unterhalten sich in akzentfreiem Deutsch, Franzosen diskutieren auf Französisch. Die Krönung liefert Violettes Synchronsprecherin, die in ihren englischen Monologen Emotionen vermittelt und zusammen mit der guten Musikuntermalung für Atmosphäre sorgt.
Stimmungsgarant Nummer 2 heißt Optik. Grafisch reißt Velvet Assassin zwar keine Bäume aus. Einige Animationen wirken staksig, die Feuereffekte sind im Jahr 2009 schlicht lächerlich. Doch die kräftige Farbgebung und die leicht verträumte Atmosphäre machen vieles wieder wett und sorgen für eine insgesamt sehr stilvolle und stimmige Spielwelt.
Und so lernt der Spieler, sich durchzubeißen. Denn die Belohnung folgt in Form grandioser Abschnitte wie der Warschau-Mission. In einer geklauten SS-Uniform stolzieren wir unbehelligt durch die Reihen der Nazischergen. Kommt uns eine Wache zu nahe, droht die Tarnung jedoch aufzufliegen. Aufgrund dessen steigt der Puls in den engen Gängen des Gestapo-
Gefängnisses dramatisch an.
Quelle: PC Games
In dieser geklauten SS-Uniform flanieren wir unbehelligt zwischen Feinden hindurch.
Besagter Level inklusive Abstecher ins Judenghetto zählt zu den absoluten Höhepunkten des Spiels. Velvet Assassin zieht hier wirklich alle Register. Wer durch die schäbigen Hütten des Ghettos schleicht, umgeben von Leichen erschossener Frauen und Kinder, deren Blut noch an den Wänden klebt, begreift erst die unmenschliche Grausamkeit dieses Krieges. Natürlich sind solche Bilder harte Kost. Es mag Diskussionsbedarf bestehen, ob so etwas wirklich in ein Spiel gehört. Doch dafür zeigt Velvet Assassin seiner surrealen Stimmung zum Trotz als erstes Spiel, wie es "wirklich" war. Denn in einem Krieg gibt es keine Helden, nur Opfer. Dies verdeutlicht einem das Schicksal der Violette Summer.
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Mit viel Liebe würde ich der Konsolenfassung noch eine 4+ geben. Mehr ist aber einfach nicht drin.
Regards, eX!
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Sehr schade.
Einen kleinen Funken Hoffnung hatte ich mir noch bewahrt. ;-(
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Sehr schade.
sehr lange entwicklungszeit für sabotage/sabotage1942/velvet assassin, dabei viel vom konzept geändert, was leute, die das spiel mal interessant fanden schon etwas auf distanz gehen lies, dann noch mit onlineregistrierung gekommen, was wieder den interessentenkreis auf pc geringer werden lies...
und dann so ein spiel wie tunnelrats rausgebracht, womit sie sich den ruf dann richtig beschädigt hatten - beim nächsten titel wäre die öffentlichkeit mit soviel begeisterung heran gegangen wie bei nem neuen cityinteraktiv titel...
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Sehr schade.
Man kann nicht springen. Ich hasse sowas! Auch wenn es nicht benötigt wird, finde ich, dass die Spring-Funktion vorhanden sein sollte.
Darüberhin aus, das Quicksave nervt doch ganz schön. Habe versucht, einen Widersache asuzuschalten, klappte nicht, nun muss ich wieder 10min nach holen. Doof!
gruß
jan