Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Valhalla Hills im Test: Ein klassisches Aufbaustrategie-Erlebnis für Die-Siedler-2-Veteranen. Mit viel Potenzial, aber auch etlichen Macken.

    Valhalla Hills: Funatics beschwört mit seinem wuseligen Aufbau-Spiel klassisches Siedler-Spielgefühl herauf, leider nicht rundum gelungen. Quelle: PC Games

    Mit Valhalla Hills (hier im Test) hat sich Entwickler Funatics ganz bewusst von seinen eigenen Aufbaustrategie-Klassikern wie Die Siedler 2: Die nächste Generation und Cultures inspirieren lassen. Anders als Anno 2205 von Blue Byte, legt Valhalla Hills den Fokus primär auf klassisches Retro-Siedeln. Ob das gelingt, haben wir anhand der Review-Version im Test ausgiebig gecheckt.

    Sie hören auf Namen wie Lasse, Bodvar, Estrid, Grimhild, sind starrköpfig, wenn sie nicht genügend zu futtern bekommen und lassen uns für etliche Stunden in beschaulichem Retro-Aufbau-Strategie-Charme versinken. Die Rede ist von knuddelig-wuseligen Wikingern, um die wir uns in Valhalla Hills zu kümmern haben. Entwickelt von Funatics, die schon für Aufbaustrategiehits wie Cultures oder Die Siedler 2: Die nächste Generation verantwortlich zeichneten, erwartet euch in Valhalla Hills quasi die Rückbesinnung auf ganz klassische Spielelemente der Siedler-Reihe. Doch weicht unser anfänglicher "Jippie"-Jubel im Stile des Siedler-Geologen nach etlichen Spielstunden einiger Ernüchterung. So ganz rund wirkt die nette Wuselei in Valhalla Hills leider (noch) nicht.

    Valhalla Hills: Story im Kurzformat

          

    Der nordische Gott Odin ist sauer auf seinen Sprössling Leko, weil dieser lieber mit Bauklötzchen statt mit Waffen herumspielt. Also schmeißt der göttliche Papa den Baumeister kurzerhand aus dem himmlischen Valhalla. Um wieder eingelassen zu werden, muss Leko Ehre sammeln, viel Ehre. Um das zu bewerkstelligen, betätigt ihr euch als fleißiger Aufbau-Siedler, um Wikingerstädtchen aus dem Boden zu stampfen. Mit diesen kurzen Sätzen ist die Story des Aufbauspiels erzählt, so ganz ernst nehmen die Entwickler die Geschichte ohnehin nicht. Vielmehr zeugt das in Comicgrafik präsentierte und ordentlich vertonte Intro schon von einer gewissen Prise Humor und Augenzwinkern im beschaulich inszenierten Strategiespiel.

    Valhalla Hills: Die nette Comic-Grafik wartet mit etlichen, liebevollen Details auf. Valhalla Hills: Die nette Comic-Grafik wartet mit etlichen, liebevollen Details auf. Quelle: PC Games

    Und täglich grüßt das Portal - das Spielziel in Valhalla Hills

          

    Ähnlich wie in den klassischen Siedler-Teilen Die Siedler 2: Veni, Vidi, Vici und Die Siedler 2: Die nächste Generation (DnG) dreht es sich in Valhalla Hills auf jeder spielbaren Karte stets darum, Stück für Stück eine Siedlung zu errichten. Dabei gilt es, eine funktionierende Infrastruktur zu erschaffen, Produktionsketten aufzubauen, und am Ende des Levels ein Portal nach Valhalla zu erreichen. Die Wikingerthematik ist dabei nicht neu, nordisch wuseln ließ sich schon im namensgebenden Add-on Die Wikinger zu Die Siedler 2: DnG.

    Die Portale in Valhalla Hills bergen jedoch Gefahren. Sobald eure Wikinger ein solches Konstrukt erreichen, steht ihr vor der Wahl, es mit den darin hausenden Portalwächtern aufzunehmen, was Militär erfordert. Oder ihr richtet zunächst eine Opferstätte vor dem Portal ein, um mit Warengaben die Wächter milde zu stimmen, sodass ihr kampflos ein Portal betreten könnt.

    07:47
    Valhalla Hills im Test-Video: Hommage an Die Siedler 2
    Spielecover zu Valhalla Hills
    Valhalla Hills

    Valhalla Hills: Die Inseln fallen abwechslungsreich aus, das Spielziel ist immer gleich: Ihr müsst euch von unten nach oben zum jeweiligen Portal vorarbeiten. Valhalla Hills: Die Inseln fallen abwechslungsreich aus, das Spielziel ist immer gleich: Ihr müsst euch von unten nach oben zum jeweiligen Portal vorarbeiten. Quelle: PC Games Weitere Kampagnen- oder Missionsziele gibt es leider nicht. Damit es trotzdem spannend bleibt, haben sich die Entwickler für ein prozedurales Gameplay entschieden. Sprich, jede neu geladene Karte sieht anders aus. Im normalen Spielmodus startet ihr zunächst mit einem sehr klein ausfallenden Spielgebiet. Als Tutorial verpackt, errichtet ihr Holzfäller, Fischerhütte, Sägewerk und Co. Innerhalb weniger Spielstunden lassen sich neue Erfolge freischalten. Diese bestehen beispielsweise aus erweiterten Spielparametern für nachfolgende Levels. So kommen etwa schwierigere Portalgegner und Geländegegebenheiten hinzu. Auch neue Gebäude schaltet ihr frei, die ihr allerdings nicht in der aktuell gespielten Karte, sondern erst im anschließenden Level nutzen könnt - eine ungewohnte Design-Entscheidung.

    Valhalla Hills: Optik und Akustik-Details

          

    Apropos Spieldesign - Valhalla Hills besitzt im Kern einen sehr charmanten Stil und Feinheiten. Wie etwa den klassischen Geologen, den ihr mit seinem Hämmerchen über die Karte jagt, um Minenstandorte auszukundschaften. Das typische "Jippie" gibt's dabei aber nicht zu hören. Generell ist der Sound im Spiel eher schlicht gehalten. Musikalisch gibt es gerade mal zwei Tracks - einen für friedliches Wuseln und ein etwas temporeicheres Stück für Kämpfe. Das nutzt sich leider sehr schnell ab. Auch Sprachausgabe gibt es nur sehr reduziert. Dafür macht es erst mal eine ganze Weile Spaß, seinen Wikinger-Männ- und Weiblein bei der Arbeit zuzuschauen. Der eingesetzte Comic-Look, den die Unreal Engine 4 liefert, ist dabei passend umgesetzt. So blicken wir auf malerisch gestaltete Inseln, erfreuen uns an typischen, windschiefen Siedler-Häuschen, an herumhoppelnden Hasen und an anderem Getier. Mit einem hübschen Tag-und-Nachtwechsel versehen, garniert mit einer hohen Tiefenunschärfe bei maximaler Nahansicht, bietet Valhalla Hills hübsche Postkartenmotive für die Screenshot-Sammlung. Leider ist die Kameraführung nicht optimal gelungen. So muss man sich etwa mit die Sicht verdeckenden Objekten herumplagen und auch das Scrolling fällt mitunter recht hakelig aus.

    Valhalla Hills: Logistische Herausforderung mit Tücken

          

    Ganz klassisch Siedler müsst ihr für eine schnurrende Logistik und dem damit verbundenen, effektiven Warentransport sorgen. Und genau dabei liegt auch einer der unserer Meinung nach aktuell schlimmsten Stolpersteine in Valhalla Hills begraben. Das geht schon zu Beginn eines Levels los - ihr startet mit einem kleinen Vorrat an Rohstoffen, die um den Startpunkt verteilt offen herum liegen. Diese werden jedoch vom Ressourcenfenster, das ihr per "I"-Taste öffnet und schließt, gar nicht erfasst. Überhaupt sind nur fest eingelagerte Waren statistisch einsehbar. Das klingt zunächst nicht dramatisch, birgt aber etliche Tücken. Lagergebäude, die ihr errichtet, sind automatisch mit einem Träger ausgestattet, der dann in einem festgelegten Bereich alles einsackt, was nicht niet- und nagelfest ist. Das Problem dabei ist, dass es in der aktuellen Version keine Möglichkeit gibt, Waren zu sperren. Das Resultat ist, besonders auf größeren Karten, ein oft heilloses Warendurcheinander. Da eure Wikinger aber stets einen ordentlichen Appetit an den Tag legen, führt dies mitunter dazu, dass eure Kerlchen viel zu lange Laufwege absolvieren, um an gewünschte Waren zu gelangen. Das gilt auch für die übrigen Produktionsketten. So wartet der Bäcker mitunter ewig auf die Zulieferung des benötigten Mehls, obwohl direkt daneben ein Lager ist. Dummerweise ist das aber mit Stein, Holzplanken, Fisch und zig anderen Waren schon voll.

    Valhalla Hills: Wohnhäuser besitzen einen festen Bereich, für den sie Wohnraum bereithalten. Das klappt aufgrund der beschränkten Bauplätze nicht immer gut. Valhalla Hills: Wohnhäuser besitzen einen festen Bereich, für den sie Wohnraum bereithalten. Das klappt aufgrund der beschränkten Bauplätze nicht immer gut. Quelle: PC Games Erschwert wird der logistische Teil des Spiels auch durch weitere Details, wie etwa durch die zur Verfügung stehenden Bauplätze. Diese gibt es auf dem zufällig erstellten Terrain eines Levels nur sehr eingeschränkt. So ist es oft gar nicht möglich, zueinander passende Gebäude nah beieinander zu bauen. Zum Glück lassen sich Wege überall anlegen, die übrigens keinerlei Rohstoffe verbrauchen. Besonders ärgerlich ist die Bauplatzknappheit in Verbindung mit den Wohnhäusern. So erholen sich eure Helmträger in festen Behausungen besser als im Freien. Allerdings besitzen platzierte Wohngebäude einen fest definierten Wirkungsbereich. Nur wenn sich Produktionsbetriebe innerhalb eines solchen Gebiets befinden, nutzen die dazugehörigen Arbeiter auch die entsprechende Wohneinrichtung. Daraus resultiert mitunter ein fummeliges Aufbauen und Abreißen von Gebäuden, was uns nicht nur Rohstoffe, sondern auch Nerven kostet.

    Um die Logistik zu optimieren, lassen sich mithilfe von eingesetzten Kurieren gerade bestehende Warenmängel ausgleichen - so jedenfalls in der Theorie. Dafür platziert ihr an der erforderlichen Stelle einen Kurierpunkt, der wiederum automatisch die Bedarfsliste an fehlenden Gütern generiert. Weitere Kurierpunkte an den Orten, wo die Bedarfsgüter gerade vorhanden sind, sollen den Transport ankurbeln. Dieses ohnehin schon recht fummelige Mikromanagement klappte im Test leider nur bedingt, was hauptsächlich an der undurchsichtigen Warenverteilung in den Lagern lag. Hier sollten die Entwickler auf jeden Fall noch nachbessern.

    Kämpfen in Valhalla Hills: Ganz bewusst mit indirekter Steuerung

          

    Valhalla Hills fokussiert in vielen Punkten seines Gameplays auf die ur-siedlertypische, indirekte Steuerung. Das gilt auch für den kompletten Militär- und Kampfteil im Spiel. In errichteten Armeelagern, die ihr danach per "M"-Taste verschieben könnt, stationiert ihr bei Bedarf bewaffnete Wikinger. Zur Wahl stehen Axtkämpfer in dreierlei Ausführung und Bogenschützen in zwei Varianten. Außerdem lassen sich Abwehrtürme errichten. Mit euren Infanterieeinheiten rückt ihr den auf jeder Karte verteilten Wildtieren wie etwa Bären und Wölfen zu Leibe und kloppt euch mit Portalwächter-Einheiten. Diese variieren mitunter stark - vom einfachen Wächter bis hin zu Eisriesen und -Golems. Die Militärlager besitzen wie die übrigen Betriebe einen fest definierten Einsatzbereich, den man jederzeit einsehen kann, wenn man das entsprechende Gebäude anklickt. Sobald sich ein Gegner innerhalb dieses Bereichs aufhält, beginnen eure Einheiten mit dem automatischen Angriff. Ziele direkt anzuwählen ist nicht vorgesehen. Die Kampfwerte eurer Truppen lassen sich durch produziertes Malzbier und Gold verbessern, was natürlich wiederum eine passende Logistik erfordert.

    Valhalla Hills: Kämpfe laufen ähnlich wie im klassischen Siedler ab - Militärgebäude platzieren, Einheiten stationieren, Gebäude in Einsatzbereich verschieben, nur zugucken - nicht anfassen! Valhalla Hills: Kämpfe laufen ähnlich wie im klassischen Siedler ab - Militärgebäude platzieren, Einheiten stationieren, Gebäude in Einsatzbereich verschieben, nur zugucken - nicht anfassen! Quelle: PC Games Was uns dabei im Test negativ auffällt, ist die fummelige Sucherei nach gelagerten Waffen, um die kämpfende Truppe damit auszustatten. Äxte und Bögen stellen Werkzeug- beziehungsweise Waffenmacher her. Um einen Wikinger zu bewaffnen, müsst ihr im Militärgebäude zunächst festlegen, welchen Einheitentyp ihr anheuern wollt. Die passenden Waffen schnappen sich die Rekruten aber nur, wenn der Wirkungsbereich der aktuell platzierten Militäreinrichtung so gewählt ist, dass sich gelagerte Waffen darin befinden. Wenn Waffen über mehrere Lager verteilt sind, müsst ihr also entweder euer Militärlager passend verlegen oder es mit Kurierlieferungen versuchen. Das mag man als charmant gemeintes Detail gelten lassen, gestaltet sich in der Spielpraxis aber auf Dauer lästig.

    Valhalla Hills: Spielergeduld nötig

          

    Valhalla Hills verzeiht nur wenig Fehler, gerade Genre-Einsteiger können schnell an fehlenden Rohstoffen in einer Sackgasse landen. Siedler-Veteranen dürfte es dagegen freuen, dass Funatics ganz bewusst auf hohe Kleinteiligkeit im Spiel und dabei auf reichlich Mikromanagement setzt. Wenn das Ganze doch nur etwas runder daherkommen würde. In der aktuellen Form ist Valhalla Hills leider übertrieben umständlich und es fehlt an benutzerfreundlichen Details. So lässt sich beispielsweise das Ressourcenfenster nicht als permanente Info-Leiste einblenden. Die Pausefunkion ist relativ nutzlos, weil ihr dabei weder Gebäude noch Einheiten anwählen könnt, um etwaige Informationen einzuholen. Wer sich durch bestimmte Gebäudetypen klicken möchte, muss zunächst ein Zielgebäude per Linksklick auswählen und kann dann mithilfe der Punkt-Taste durch weitere Gebäude des gleichen Typs klicken, was auf Dauer einfach ermüdend ist. Hier würden wir uns deutlich mehr Hotkeys im Spiel wünschen, um gewünschte Gebäude schneller auswählen zu können. Wenigstens geht das schon bei Militärcamps, sowie bei Werkzeug- und Waffenmacher.

    Valhalla Hills: Da sich Waren nicht sperren lassen, sorgen die automatisch agierenden Träger für Warenchaos in den Lagern. Valhalla Hills: Da sich Waren nicht sperren lassen, sorgen die automatisch agierenden Träger für Warenchaos in den Lagern. Quelle: PC Games Gleichwohl die Entwickler von Valhalla Hills mancherlei Komfort in puncto Bedienung und Übersicht vermissen lassen, macht es über etliche Stunden trotzdem ordentlich Spaß, sich durch die Karten zu siedeln. Mit neu erreichten Erfolgen wachsen die Kartengebiete und spielen sich interessanter. Doch leider nur, bis man alle 17 Produktionsgebäude, 8 Logistikeinrichtungen und 9 Militäranlagen freigeschaltet hat. Das lässt sich je nach gewähltem Spielstil im normalen Modus in etwa 10 bis 15 Stunden Spielzeit problemlos bewerkstelligen. Wer nach mehr Herausforderung lechzt, kann sich am Feature "Bergzwerge erlauben" austoben, das per Patch zum Release der Digital-Versionen am 2. Dezember erscheint (Hinweis: In unserer Review-Version waren die Bergzwerge schon spielbar, so dass wir das Feature im Test mit beleuchten konnten!). Sobald diese Option aktiviert ist, betritt nach etlichen Spielminuten die von der KI gesteuerte Fraktion der Bergwerge das jeweilige Spielgebiet. Diese feindseligen Gesellen siedeln euch entgegen, sodass es für euch schwieriger wird, das jeweilige Levelportal zu erreichen. Im normalen Spielmodus müsst ihr die Bergzwerge erst freispielen. Wer ungeduldig ist, kann dagegen auch den Freien Spielmodus nutzen. Mit den darin verfügbaren Optionen lassen sich Gegner als auch sämtliche Gebäude sofort aktivieren, was für mehr Anspruch im Spiel sorgt. Auch zusätzlich platzierte Mini-Portale mit weiteren Gegnern sorgen dann in der bislang eher friedlich stattfinden Siedelei für einen knackiger wirkenden Strategie-Teil.

    Valhalla Hills kommt mit reichlich Charme und guten Grundmechaniken daher, die sich vor allem an klassische Siedler-Veteranen richten. Doch so schön der anfängliche Wuselfaktor auch ausfällt, fehlt es besonders bei längeren Spielpartien schlicht und ergreifend an Abwechslung. Mit jeder neuen Karte müsst ihr wieder ganz von vorne anfangen, es gibt keinerlei spannende Zusatzziele, keine Geschichten, die einen auf Dauer bei Laune halten. Dazu sei angemerkt, dass auch die Technik bei größeren Karten und mehr als 100 Einwohnern deutliche Leistungseinbußen bei der Framerate verursacht. Auch der Umstand, dass es nur einen Speicherstand pro Session gibt (hat hier jemand Anno 2205 gesagt?), mag nicht jedem Aufbauspieler zusagen. Falls ihr ein Normales und ein Freies Spiel gleichzeitig verwalten möchtet, müsst ihr dafür jeweils ein entsprechendes Profil anlegen. Insgesamt gerade mal drei Profile gleichzeitig sind aktuell möglich.

    DRM und Versionen von Valhalla Hills

          

    Seit dem 19. November 2015 ist Valhalla Hills in einer Boxed-Retail-Fassung verfügbar. Die Veröffentlichung der digitalen Versionen auf Steam und GoG wurde auf den 2. Dezember verschoben. Spieltechnisch soll es laut Herstellerangabe keine Unterschiede geben. Die Boxed-Version benötigt keinerlei Online-Aktivierung. Updates für diese Version gibt es über einen integrierten Autopatcher, der bei bestehender Online-Verbindung nach eventuellen Patches sucht, die ihr dann optional installieren könnt. Updates der digitalen Versionen erfolgen wie gewohnt über die jeweilige Plattform. Alle Versionen lassen sich auch offline spielen. Der günstigste Einstieg in die Wikinger-Aufbau-Wuselwelt liegt derzeit bei knapp 20 Euro für die noch erhältliche Early-Access-Version (Quelle: Amazon). Der Preis für die Boxed-Retail und finale Digital-Version liegt aktuell bei knapp 30 Euro.

    Im Zuge unseres ausgiebigen Tests zu Valhalla Hills haben wir Funatics auch reichlich Feedback zukommen lassen. Laut Auskunft der Entwickler wird es zum Release der Digital-Versionen am 2. Dezember auch einen Patch mit Änderungen/Verbesserungen geben, die schon teilweise in unserer Review-Version enthalten waren. Neu werden dann folgende Features in den Verkaufsversionen sein: Finale Implementierung der Bergzwerge, frei einstellbare Kartengröße, verbessertes Kurier-Feature, Verteidigungstürme, Gebäude sind nun zerstörbar, elf weitere Sprachen und weitere, nicht näher genannte Detail-Verbesserungen.

    Valhalla Hills (PC)

    Spielspaß
    68 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Klassischer Produktionskettenaufbau, der stets Optimierung erfordert...
    Schönes Siedler-Cultures-Feeling mit gelungenem Retro-Flair
    Charmant umgesetztes Setting mit liebevollen Details
    Hoher Wuselfaktor
    Hübsche und stimmige Comic-Grafik
    ... leider in einem sehr fummelig geratenen Logistik- und Transport-System umgesetzt
    Zu wenig Langzeitmotivation geboten (es geht immer nur von Portal zu Portal)
    Keine spannenden Szenarien, Missionen oder Story-Elemente
    Unbefriedigender, weil zu passiver Militär-Teil
    Performance-Probleme bei größeren Karten
    Fazit
    Das Grundkonzept des Aufbauspiels mit klassischem Fokus ist ganz ordentlich und das Gefühl, ein echtes Siedler-Spiel vor sich zu haben, motiviert auch anfangs ungemein. Der Teufel von Valhalla Hills steckt in Details, die auf Dauer aber leider an Gewicht gewinnen und den Spielspaß einschränken. Darum bleibt Valhalla Hills der Sprung in die Rige "Gut" verwehrt, wenn auch nur knapp.
  • Valhalla Hills
    Valhalla Hills
    Publisher
    Daedalic Entertainment
    Developer
    Funatics Software GmbH (DE)
    Release
    19.11.2015
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von BiJay
    Wusste gar nicht, dass das Spiel jetzt schon rauskommt. Ich hatte es noch für nächstes Jahr auf dem Schirm. Und es war…

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von BiJay Erfahrener Benutzer
        Wusste gar nicht, dass das Spiel jetzt schon rauskommt. Ich hatte es noch für nächstes Jahr auf dem Schirm. Und es war gar nicht so lange her als Erfahrungsberichte von Early-Access Spielern meinten, dass da noch viel zu tun wäre und die Spielvielfalt zu wünschen übrig lässt. Schade, dass sie sich nicht mehr Zeit genommen haben, denn dem Test nach wäre es immer noch nötig gewesen.
    • Aktuelle Valhalla Hills Forum-Diskussionen

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1179136
Valhalla Hills
Valhalla Hills im Test: Ein klassisches Aufbaustrategie-Erlebnis für Die-Siedler-2-Veteranen. Mit viel Potenzial, aber auch etlichen Macken.
Mit Valhalla Hills (hier im Test) hat sich Entwickler Funatics ganz bewusst von seinen eigenen Aufbaustrategie-Klassikern wie Die Siedler 2: Die nächste Generation und Cultures inspirieren lassen. Anders als Anno 2205 von Blue Byte, legt Valhalla Hills den Fokus primär auf klassisches Retro-Siedeln. Ob das gelingt, haben wir anhand der Review-Version im Test ausgiebig gecheckt.
http://www.pcgames.de/Valhalla-Hills-Spiel-55868/Tests/Review-zum-geistigen-Siedler-2-Cultures-Nachfolger-1179136/
27.11.2015
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2015/11/Valhalla_Hills_Test_004-pc-games_b2teaser_169.jpg
valhalla hills,strategie,anno,funatics,die siedler
tests