Online-Abo
Login Registrieren
Online-Abo
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Urban Empire: Sneak Peek zum City-Ruler von Kalypso - das halten die Teilnehmer vom Spiel

    Für die grafische Darstellung im Spiel nutzen die Entwickler die beliebte Unity Engine. Quelle: Kalypso

    Mit Urban Empire möchte das finnische Entwicklerteam Reborn Games klassische Aufbaustrategie und City-Management mit der Bühne der Politik verbinden. Wie sich der von Hersteller Kalypso so genannte City Ruler spielt und anfühlt, haben vier unserer Leser im Rahmen einer Sneak Peek-Veranstaltung einen Tag lang ausprobieren können. Ihre Erfahrungen und Meinungen lest ihr in diesem Special.

    Eine Stadt zu gründen und sie nach eigenen Vorstellungen in eine blühende Metropole zu verwandeln, hat schon viele Spieler unzählige Stunden lang vor den Monitor gefesselt. Ob in Sim City, Cities in Motion oder dem derzeitigen Aufbauprimus Cities: Skylines - die Rolle des alleinherrschenden und bestimmenden Stadtvaters hat schon ihren ganz eigenen Reiz. Doch wie wäre es, das typische Aufbaukonzept mit der Bühne der Politik zu verknüpfen, in einem Zeitrahmen von 200 Jahren, geprägt von wirklichen und historisch bedeutenden Ereignissen? Dieser Frage gingen die vier ausgewählten Leser Benjamin Schneider, Jens Hartman, Daniel Fest und Tobias Fest bei unserer Sneak Peek zu Urban Empire nach, zu der Hersteller Kalypso eingeladen hatte.

    Urban Empire: Eine Bürgermeisterfamiliengeschichte

          

    Urban Empire kommt wie sein Genre-Kollege Cities: Skylines aus Finnland. Entwickelt wird es vom kleinen, ambitionierten Team Reborn Games. Um den Sneak-Peek-Teilnehmern die Besonderheiten des Spiels zu erläutern und um eine Einführung ins Gameplay zu geben, war Game Designer Jussio Autio vor Ort. Zusammen mit dem Producer Helge Peglow stand er den ganzen Tag zur Verfügung, um den Spielern bei Fragen zu Urban Empire zur Seite zu stehen.

    Wie deutlich sich das Aufbauspiel von typischen Genre-Vertretern abhebt, merken unsere vier Teilnehmer schon zu Beginn des Spiels. Für eure Rolle als Bürgermeister verkörpert ihr eine von vier spielbaren Familiendynastien, die unterschiedliche politische Ausrichtungen besitzen und entsprechende Ziele verfolgen. Die Kilgannon-Familie beispielsweise steht für Gleichberechtigung und soziales Engagement, während der Klan Sant'Elias voll und ganz auf Wissenschaft und Fortschritt setzt.
    Zu Beginn des Spiels entscheidet ihr euch für eine vier Familiendynastien. Jede davon besitzt eigene politische und wirtschaftliche Ansichten, die ihr für euren Spielstil nutzen könnt. Urban Empire: Zu Beginn des Spiels entscheidet ihr euch für eine vier Familiendynastien. Jede davon besitzt eigene politische und wirtschaftliche Ansichten, die ihr für euren Spielstil nutzen könnt. Quelle: PC Games Im Spielverlauf treten für jede Familie zahlreiche unerwartete Ereignisse ein. Das können historische Momente, wie etwa die Abschaffung von Kinderarbeit oder die Einführung des Frauenwahlrechts sein. Aber auch private Tragödien und Schicksale, wie etwa den Verlust eurer Frau bei der Geburt des Nachwuchses, hat Urban Empire im Repertoire. Insgesamt enthält das Spiel 800 solcher dynamischer Events, von denen ihr nicht alle beim einmaligen Durchspielen erlebt. Die Idee mit der spielbaren Familiendynastie kommt bei unseren Lesern durch die Bank gut an. "Das System gefällt mir sehr gut, insbesondere bringt es Abwechslung ins Spiel", meint etwa der 28-jährige Verkehrsplaner Benjamin Schneider.

    Urban Empire: Der Stadtrat tagt

          

    Die politische Gesinnung eurer gewählten Familie macht sich hauptsächlich im bestehenden Stadtrat des Spiels bemerkbar. Dort verbringt ihr viel Spielzeit, stellt es doch die zentrale Schaltstelle für die Weiterentwicklung eurer wachsenden Metropole dar, was in Form von Abstimmungswahlen passiert. Denn außer euch sind noch andere, durch die KI geführte Parteien im Rat vertreten, die natürlich ihre eigenen Vorlieben und entsprechende Ausrichtung haben. Zu Spielbeginn im Jahr 1820 habt ihr es mit drei Parteien zu tun. In der fünften Ära, welche die Jahre 2000 bis 2020 umfasst, sind es sieben Gruppierungen. Jede Partei bewegt sich im politischen Rahmen von konservativ bis liberal und zwischen links und rechts gerichteter Gesinnung.

    Die Anbindung neuer Stadtbezirke "malt" ihr förmlich auf die jeweilige Map. Urban Empire: Die Anbindung neuer Stadtbezirke "malt" ihr förmlich auf die jeweilige Map. Quelle: PC Games Wenn ihr als Bürgermeister beispielsweise ein neues Stadtgebiet ausweisen wollt, legt ihr zunächst dessen Flächengröße fest, bestimmt die Flächennutzung für Wohnraum, Industrie sowie Handel und platziert verfügbare Dienstleistungsgebäude. Dieser Vorschlag landet dann im Stadtrat zur Abstimmung. Anhand einer Prognoseansicht seht ihr, was die anderen Parteien im Rat von eurem Vorschlag halten, ob sie dagegen, dafür oder noch unentschlossen sind. Maschinen- und Anlagenführer Tobias ist von dem Politik-Feature angetan: "Es macht Spaß, sich voll darauf zu konzentrieren, welche Partei für mich und welche eher gegen mich ist, um dann passende Entscheidungen zu fällen." Projektkoordinator Jens Hartmann, 30 Jahre, meint: "Wenn einem ein guter Start gelingt und die Stadtkasse floriert, stimmen die Parteien so ziemlich allen ökonomischen Entscheidungen (neue Distrikte bauen, verbessern, etc.) zu. Bei ethischen und rein politischen Entscheidungen ist es passend schwierig, seine Entscheidungen durch den Senat zu bringen. Das gestaltet sich für mich herausfordernd und spannend." Der finanzielle Aspekt ist auch dem 22-jährigen Zerspanungsmechaniker Daniel Fest nicht entgangen, was er im späteren Feedback festhält: "Es war in meiner Partie sehr einfach gewesen. Wenn ich viel Geld in der Stadtkasse hatte, dann stimmten fast alle Parteien meinen Planungsvorschlägen zu. Und wenn es eher 50:50 stand, haben bei mir die Drohungen anderen Parteien gegenüber gezogen. Hier sollte Reborn Games noch etwas am Balancing arbeiten." Entwickler Jussi Autio und Producer Helge Peglow nehmen gerade solche Kritikpunkte akribisch auf und notieren sie sich. Schon bei der einführenden Präsentation des Spiels merkte Jussi an, dass man im Team in der aktuellen Phase des Spiels hauptsächlich auf das Balancing fokussiert sei, um es für das finale Produkt zu verbessern.

    Bis es zu einer endgültigen Abstimmung im Stadtrat von Urban Empire kommt, vergeht eine gewisse Spielzeit, was ihr am entsprechenden Fortschrittsbalken erkennt. In dieser Zeit könnt ihr versuchen, die anderen Parteien zu beeinflussen. Hierfür stehen verschiedene Dialogmöglichkeiten zur Verfügung, ihr könnt bitten, fordern und drohen. Wie erfolgreich eine solche Option ist, hängt davon ab, wie gut euch die anderen Vertreter leiden können. Das Ganze ist am ehesten mit den Mechaniken aus Die Gilde vergleichbar. So seid ihr als Spieler beispielsweise auch in der Lage, konkurrierende Parteien auszuspionieren. Wenn euer Spion den sprichwörtlichen "Dreck am Stecken" herausgefunden hat, lässt sich dieses Wissen einsetzen, um Konkurrenten unter Druck zu setzen.
    Im Stadtrat wird durch politische Abstimmungen darüber entschieden, wie sich die Stadt entwickelt. Als Spieler versucht ihr, natürlich eure Vorschläge durchzusetzen. Urban Empire: Im Stadtrat wird durch politische Abstimmungen darüber entschieden, wie sich die Stadt entwickelt. Als Spieler versucht ihr, natürlich eure Vorschläge durchzusetzen. Quelle: PC Games In Urban Empire spielen aber auch die zuvor beschriebenen Events eine Rolle. Diese verlangen euch immer eine Entscheidung ab, was sich jeweils auf die Gesinnung der anderen Parteien euch gegenüber auswirkt. Schlagt ihr euch beispielsweise bei der vorgeschlagenen Einführung der GmbH als neue Rechtsform auf die Seite der konservativen Rechten, bringt euch das abhängig von eurer gewählten Dynastie und euer aktuellen Spielsituation unter Umständen wichtige Sympathiepunkte. Die konservativen Linken hingegen könnten euch diese Entscheidung eher übelnehmen. Dank der vielschichtigen, dynamischen Spielmechanik im Hintergrund von Urban Empire ist nie eindeutig vorhersehbar, wie sich eine Entscheidung auswirkt: "Es wird daher keine fest definierbare beste Antwort bei einer Event-Situation im Spiel geben", erklärt uns Entwickler Jussi Autio.

    Spieler Jens resümiert später am Ende der Sneak Peek diesbezüglich: "Ich habe zwar nur die Sant'Elias-Dynastie spielen können, welche sich aber stimmig zu den Events immer mit der Forschung und Wissenschaft beschäftigt hat. Diese Ereignisse finde ich sehr gut! Teilweise witzig formulierte Fragen und passende Antworten kommen da vor und sie halten das Spiel im wahrsten Sinne dynamisch. Interessant für mich wäre es, auszutesten, ob eine eher konservative Dynastie auch eine rein progressive Politik problemlos durchdrücken kann. Wenn ja, stellt sich für mich allerdings die Frage nach dem Sinn der Dynastiegesinnung im Spiel von Urban Empire."

    Urban Empire: Aufbau? Ja, aber mal anders

          

    Auch wenn der Fokus in Urban Empire eher auf der Simulation des politischen Geschehens und den sich daraus ergebenden Situationen und Entscheidungen liegt, gilt es dennoch, selbst Hand an den Ausbau der Stadt zu legen. Wie ihr die neuen Stadtbezirke gestalten könnt, hängt beispielsweise auch entscheidend davon ab, welche der zahlreich vorhandenen Forschungsmöglichkeiten ihr nutzt, um neue Gebäude für die Bevölkerung freizuschalten. Die will nämlich verschiedenste Bedürfnisse bestmöglich befriedigt wissen. Nur wenn es um Gesundheit, Bildung, Unterhaltung, Sicherheit, Umwelt, Sozialleben und Wohlstand gut bestellt ist, habt ihr auf Dauer glückliche Steuerzahler in der Stadt. Um das Ganze auch optisch möglichst gut rüberzubringen, verändern sich die Bezirke im Laufe der Spielzeit. Wo anfangs noch Pferdekutschen durch die Straßen klappern, rauschen später mit entsprechendem Forschungsfortschritt Autos und Lkw umher. Fabrikschlote blasen Rauchwolken in die Luft und Bauplätze sprießen wie Pilze aus dem Boden, wenn die Wirtschaft boomt.
    Plant und regiert 200 Jahre Stadtgeschichte in einem spannenden Genre-Mix aus Aufbaustrategie und Politik-Spiel. Urban Empire: Plant und regiert 200 Jahre Stadtgeschichte in einem spannenden Genre-Mix aus Aufbaustrategie und Politik-Spiel. Quelle: Kalypso Wir wollten natürlich auch wissen, wie der Aufbauteil von Urban Empire bei unseren Sneak-Peek-Teilnehmern ankommt. "Er ist sehr einsteigerfreundlich gemacht, was mir sehr gut gefällt", urteilt Daniel. Sein Bruder Tobias führt weiter aus: "Der Aufbauteil ist im Vergleich zu anderen Genrevertretern recht vereinfacht, aber das ist auch gut so. Man hat später im Spiel mehr als genug mit den vielen Entscheidungen und Events zu tun, die Zeit beanspruchen." Auch Benjamin stimmt dem zu: "Das Bauen beschränkt sich auf die Errichtung von Zonen, gefolgt vom Ausbau der Infrastruktur darin. Ich hätte mir dabei etwas mehr Variation gewünscht. Allerdings ist die, wenn man das Spiel nicht als reines Aufbauspiel versteht, durchaus ausreichend." Etwas mehr zu tun wünscht sich Jens: "Ich hätte gerne mehr Einfluss auf die atmosphärische Gestaltung der Stadt. Wenn ich beispielsweise eine Dynastie spiele, die auf Bildung und Fortschritt setzt, wäre es schön, wenn die in der Stadt wachsenden Gebäude ein entsprechendes optisches Flair bieten würden."

    Wie steuert sich das Ganze?

          

    Neue Stadtbezirke legt ihr in Form, Größe und mit passender Infrastruktur fest. Das Ganze landet dann als Vorschlag im Stadtrat zur Abstimmung. Urban Empire: Neue Stadtbezirke legt ihr in Form, Größe und mit passender Infrastruktur fest. Das Ganze landet dann als Vorschlag im Stadtrat zur Abstimmung. Quelle: PC Games Um im eher komplex gestalteten Gameplay von Urban Empire stets den Überblick zu behalten, kommt es auf ein gut designtes und gut zu bedienendes Interface sowie auf hilfreiche Menüs an. Die Entwickler haben daher ein optional wählbares Tutorial-Feature eingebaut. Das soll die angehenden Bürgermeister Schritt für Schritt anleiten, um dann auf eigenen Beinen stehen zu können. Inwieweit das gelungen ist, verraten euch unsere vier Sneak-Peek-Teilnehmer im Feedback, das in diesem Punkt recht unterschiedlich ausfällt. So beschreibt etwa Daniel: "Am Anfang war es schwer für mich, mich ins Spiel reinzufinden. Zum Glück war ja das Tutorial vorhanden. Ohne das hätte ich am Anfang keine Chance gehabt. Man muss erst mal viele Elemente suchen, aber das kommt mit der Zeit." Benjamin hingegen meint: "Das Interface gefällt mir sehr gut, insbesondere ist es klar gegliedert. Allerdings fehlen mir noch einige Tooltips. Die Steuerung war für mich eingängig, ist sogar komplett mit der Maus möglich. Leider war es in der vorliegenden Version nicht möglich, die vierstufige Spielgeschwindigkeit etwa durch Druck auf die Zifferntasten eins bis vier zu regeln." Auch Tobias ist mit der Übersicht beim Interface zufrieden: "Obwohl es viele Infos gibt, wirkt es nie überladen und man kann wichtige Fenster jederzeit auf- und wieder zuklappen."

    Urban Empire: Einigkeitsbeschluss

          

    Nach der mehrstündigen Spielsession hat jeder der vier Teilnehmer seinen eigenen Spielstil und ein entsprechendes Stadtbild umgesetzt. Im abschließenden Fazit beschließen die vier Bürgermeister einstimmig, dass der Spagat zwischen Städtebau und Politik gelungen wirkt, hier und da gilt es aber noch Kleinigkeiten zu verbessern.
    Als amtierender Bürgermeister im Spiel tragt ihr für die Weiterentwicklung eurer Stadt Sorge. Urban Empire: Als amtierender Bürgermeister im Spiel tragt ihr für die Weiterentwicklung eurer Stadt Sorge. Quelle: PC Games

    Feature-Erwartungen

          

    An dieser Stelle verraten wir euch, welche Aspekte des Spiels unseren Lesern gefallen haben und welche weniger gut ankamen.

    Atmosphäre

    Leser: Alle vier Leser loben die angenehme Gesamtatmosphäre im Spiel. Grafisch spielt Urban Empire nicht ganz vorne mit, erzeugt aber nach Meinung unserer Teilnehmer einen ausreichenden Wusel-Faktor, den man in so einem Spiel erwartet. Die musikalische Untermalung wurde ebenfalls als angenehm empfunden, könnte nur etwas abwechslungsreicher ausfallen.

    PC Games: Die bei vielen kleineren Studios beliebte Unity Engine kommt auch bei Urban Empire zum Einsatz. Damit sind keine grafischen Meilensteine möglich, vor allem beim Reinzoomen in die Stadtbezirke fallen hier Schwächen auf. Dafür überzeugte in der gezeigten Version die Performance und auch der dynamische Tag-Nachtwechsel ist hübsch.
    Im Spiel dürft ihr euch an einem dynamischen Tag-Nachtwechsel erfreuen. Urban Empire: Im Spiel dürft ihr euch an einem dynamischen Tag-Nachtwechsel erfreuen. Quelle: Kalypso

    Aufbauteil

    Leser: Der Aufbauteil von Urban Empire erfüllt bei unseren vier Testspielern die Erwartungen im Großen und Ganzen, könnte ihrer Meinung nach jedoch in einigen Details noch aufgebohrt werden. So wirkt der dargestellte Verkehr aufgrund fehlender Fahrzeugkollision unrealistisch und zusätzliche Bauoptionen könnten für mehr Abwechslung in den einzelnen Stadtbezirken sorgen.

    PC Games: Da sich Urban Empire nicht als reines Aufbauspiel versteht, ist es nur verständlich, dass die Entwickler diesbezüglich Kompromisse eingehen mussten. Was aber auf jeden Fall noch gefixt werden sollte, sind bestehende Bugs beim Planen neuer Stadtbezirke. So klappt der Anschluss an bestehende Straßen und Grenzen nicht immer sofort.

    Politiksystem

    Leser: Das Politiksystem kam bei unseren Sneak-Peek-Teilnehmern sehr gut an. Darin sehen alle vier Spieler eine Bereicherung und Erfrischung für das Aufbau-Genre. Noch etwas verbesserungswürdig sehen sie jedoch das damit verbundene Balancing. Wer wirtschaftlich sehr erfolgreich spielt, für den wird es mit zunehmendem Spielfortschritt schnell zu leicht, seine Politik durchzusetzen.

    PC Games: Wir hätten anfangs nicht gedacht, dass sich der starke Fokus auf die Politik und die Stadtratabstimmungen in Urban Empire als so spielstark erweist. Doch gerade in Verbindung mit den zahlreichen historischen Begebenheiten, die von den Entwicklern eingebaut wurden, macht es richtig viel Spaß, sich damit intensiv auseinanderzusetzen.

    Interface

    Leser: Hier bescheinigen unsere vier Sneak-Peek-Teilnehmer den Entwicklern eine überwiegend überzeugende Leistung. Auch wenn die eigentliche Steuerung im Spiel eine gewisse Einarbeitungszeit voraussetzt, ist die dazugehörige Menüführung klar strukturiert und die verschiedenen Infofenster sind gut durchdacht.

    PC Games: Die Komplexität des Spiels erfordert es, dass der Spieler möglichst viele Informationen erhält und verarbeiten kann, ohne dass es einen dabei komplett erschlägt. Das funktionierte in der von uns gespielten englischen Version von Urban Empire schon sehr gut. Ein paar mehr Tooltips und zusätzliche Hotkey-Unterstützung in der finalen Fassung wären aber sicher nicht verkehrt.
    Dynamische Events bringen Abwechslung ins Spiel. Außerdem bestimmen eure jeweiligen Entscheidungen bei solchen Events, wie gut euch die anderen Parteien leiden können. Urban Empire: Dynamische Events bringen Abwechslung ins Spiel. Außerdem bestimmen eure jeweiligen Entscheidungen bei solchen Events, wie gut euch die anderen Parteien leiden können. Quelle: PC Games

    Spielweltgröße

    Leser: Die Gestaltung der Spielweltkarten kommt bei allen vier Spielern grundsätzlich gut an. Allerdings sehen sie hier auch noch Raum für Verbesserungen, gerne auch nach Release. Ganz oben auf der Wunschliste stehen bei dreien der vier Teilnehmer größere Maps, mehr Terrainstufen sowie bebaubare Hügel und Brücken. Auch die Bitte, doch weiter herauszoomen zu dürfen, wurde genannt.

    PC Games: Für die Release-Version von Urban Empire wird es erst mal bei den drei auch in der Sneak Peek spielbaren Kampagnenmaps bleiben. Im Hauptmenü konnten wir aber auch schon den Eintrag "Szenario" lesen. Was sich genau dahinter verbirgt und ob dies auf weitere Karten hoffen lässt, konnten wir noch nicht in Erfahrung bringen.

    Dynamische Events

    Leser: Auch wenn die vier Teilnehmer nur einen Bruchteil der im Spiel enthaltenen Events und deren kleinen Geschichten erleben konnten, stellt dieses Feature für sie eindeutig eines der Highlights von Urban Empire dar. Vor allem der dynamische Verlauf bei den Ereignissen sorgt ihrer Meinung nach für viel Abwechslung im Spiel und für einen hohen Wiederspielwert.

    PC Games: Persönliche Tragödien und Ränkespiele eurer Dynastie, dazu historisch bedeutsame Fortschritte in Wirtschaft und Kultur, technologische Erfindungen - die Palette an ereignisreichen Situationen mit spielerischen Folgen für euch als Bürger meister hat Reborn Games prima ins Gameplay integriert. Wir sind sicher, dass dies Nachahmer findet.
    Zahlreiche Forschungen lassen sich freischalten, die euch technischen Fortschritt und neue Gebäude bringen. Urban Empire: Zahlreiche Forschungen lassen sich freischalten, die euch technischen Fortschritt und neue Gebäude bringen. Quelle: PC Games

    Lesermeinungen:

          

    Daniel Fest, 22,Jahre, Zerspanungsmechaniker: "Die Atmosphäre im Spiel finde ich sehr schön. Ein sehr schickes Spiel mit guten Ansätzen, die ich so noch nirgends im Genre gesehen habe. Urban Empire kann am Ende eine richtig runde Sache werden, wenn man noch kleine Verbesserungen macht."

    Tobias Fest, 27 Jahre, Maschinen- und Anlagenführer: "Ein Spiel, das dem City-Building-Genre sehr gut tun kann. Durch den großen Politik-Teil in Urban Empire entsteht ein ganz eigenständiges und sehr interessantes Spielgefühl, das mir sehr gut gefällt."

    Jens Hartmann, 30 Jahre, Projektkoordinator: "Der Spagat zwischen Städtebau und Politiker-Aktivität erscheint mir bislang gelungen. Es bleibt abzuwarten, wie hoch der Wiederspielwert und der Langzeitspielspaß sein werden. Die 800 dynamischen Events sollten ihren Teil dazu beitragen."

    Benjamin Schneider, 28 Jahre, Verkehrsplaner: "Das klar gegliederte Interface gefällt mir sehr gut. Der Wechsel zwischen den Epochen und den daraus resultierenden neuen Gameplay-Elementen sorgt für eine sehr gute Abwechslung im Spiel. Auch die dynamischen Ereignisse sind gut in Urban Empire eingebunden."

    01:31
    Urban Empire: Stadt-Simulator von Kalypso im Ankündigungs-Teaser
  • Urban Empire
    Urban Empire
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Release
    20.01.2017

    Aktuelle Strategie-Spiele Releases

    Cover Packshot von Rollercoaster Tycoon World Release: Rollercoaster Tycoon World Atari , Pipeworks Software
    Cover Packshot von Transport Fever Release: Transport Fever
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1214535
Urban Empire
Urban Empire: Sneak Peek zum City-Ruler von Kalypso - das halten die Teilnehmer vom Spiel
Mit Urban Empire möchte das finnische Entwicklerteam Reborn Games klassische Aufbaustrategie und City-Management mit der Bühne der Politik verbinden. Wie sich der von Hersteller Kalypso so genannte City Ruler spielt und anfühlt, haben vier unserer Leser im Rahmen einer Sneak Peek-Veranstaltung einen Tag lang ausprobieren können. Ihre Erfahrungen und Meinungen lest ihr in diesem Special.
http://www.pcgames.de/Urban-Empire-Spiel-56815/Specials/Sneak-Peek-zum-City-Ruler-von-Kalypso-1214535/
30.11.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/11/Urban_Empire-7--pc-games_b2teaser_169.jpg
kalypso,aufbaustrategie,strategie
specials