Unreal Tournament 2007
Heulen und Zähneklappern zu Weihnachten: Die flinke Ballerei kommt erst im Frühjahr 2007 in die Läden.
Der mit zwei Personen besetzter Dark Walker ist ein gefährlicher Gegner.
Mit der Pioniertat wird's wohl nichts werden: Unreal Tournament 2007 sollte als erster Titel überhaupt der Spielergemeinde die brandneue Unreal-Engine 3 vorführen. Mit der Verschiebung ins Frühjahr wird das nun aber verdammt knapp, schließlich sind bestimmt ein Dutzend weiterer Titel mit der gleichen Engine in der Mache.
Neue Modi?
Dabei ist die Grafik auf den ersten Blick der größte Trumpf, die spielerischen Neuerungen fallen eher verhalten aus. Das Bombing-Run-Ballspiel fällt weg, dafür gibt es wieder den fahrzeuglastigen Onslaught-Modus, in dem Sie verschiedene Punkte erobern und schließlich die feindliche Basis in die Luft jagen.
Bisher nicht bekannt war Warfare: Dabei handelt es sich im Prinzip um eine erweiterte Assault-Variante. Hier bekriegen sich zwei Parteien mit unterschiedlicher Rollenverteilung (Angreifer/Verteidiger). Nun stehen allerdings zusätzlich gruppenspezifische Fahrzeuge zur Verfügung. Mobil sind Sie jetzt auch auf großen Karten im Capture-the-Flag-Modus. Wohl allen Spielern dürfte das Hover-Board willkommen sein, das jeder bei sich trägt. Die Fahrten damit fallen recht lustig aus, wenngleich Sie währendessen nicht feuern können.
Solo und trotzdem glücklich
Der Iron Guard schaut recht verbissen drein, lässt aber keinerlei Zweifel an der referenzverdächtigen Grafik aufkommen.
Nicht nur Zeitgenossen ohne Internetanschluss, sondern auch Einsteiger und Anfänger werden sich freuen: Wie es schon seit der Urversion der Spielreihe Tradition ist, sind trotz der eindeutigen Mehrspielerausrichtung gewitzte Computergegner dabei. Diese wurden nochmals überarbeitet, ebenso wie die Sprachkommandos, mit denen Sie Befehle geben und die wir in rudimentärer Form bereits von Unreal Tournament 2004 kennen. Damit die Gefechte auch allein noch spannender sind, werden diese erneut in einen Turniermodus verpackt. Sie stellen ein Team zusammen, bestreiten Gefechte mit steigendem Schwierigkeitsgrad und schalten dabei weitere "Ligen" mit anderen Spielmodi frei.
Sollten Anfänger dann doch die ersten Gehversuche im Internet unternehmen, wirken sie nun nicht mehr als Spaßbremse: Diente die Statistik bisher vornehmlich zum Erbau des eigenen Egos, werden nun alle Spieler über die aufgezeichneten Profile in eine Rangliste eingeordnet. Dadurch finden Sie auf Wunsch automatisch geeignete Server, die Ihrem Niveau entsprechen.

