Jamaika und Cuba rüsten sich für den Hurrikan Sandy. Auf dem Foto ist der Hurrikan Mitch zu sehen, der 1998 in der gleichen Region tobte. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Wirbelsturm "Sandy" hat sich in der Karibik weiter verstärkt. Experten warnen nun vor der Bedrohung, die von Sandy ausgeht. Gerade Jamaika und der Osten Kubas befinden sich wohl in akuter Gefahr. Laut dem Hurrikanzentrum in Miama herrschen im Zentrum des Wirbelsturms mittlerweile bereits Windgeschwindigkeiten von 95 Stundenkilometern.
Gestern war Sandy noch 300 Kilometer von der Hauptstadt Jamaikas entfernt. Voraussagen zufolge wird der Wirbelsturm im Laufe des Tages in Hurrikanstärke auf Jamaika eintreffen. Anschließend soll Sandy auch vor allem auf den Osten Kubas zusteuern, wonach noch die Bahamas in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. In Haiti muss man sich hingegen wohl keine Sorgen mehr machen.
Besonders in Jamaika und Kuba laufen die Vorbereitungen auf den Wirbelsturm Sandy auf Hochtouren. Die Behörden hatten die Bevölkerung wegen der Hurrikanwarnung zu Vorkehrungen aufgefordert. Nicht nur die Windstärke ist bedrohlich, auch die hohen Niederschläge könnten für ernste Probleme sorgen. Auufgrund des starken Regens erwarten Experten Erdrutsche in den betroffenen Regionen.
