Grafisch überarbeitete Auflage des Online-Rollenspiels
HÜBSCH-HÄSSLICH Trotz 3D-Figuren und neuer Zaubereffekte wirkt Ultima Online grafisch völlig veraltet.
Die Faszination von Ultima Online ist trotz unglaublicher Spieltiefe für viele Zocker nicht nachvollziehbar. Hauptgrund dafür ist die hoffnungslos veraltete Grafik, die trotz einiger Detailänderungen dem Stand von 1997 entspricht. Mit Third Dawn ändert sich das, denn alle Charaktere, Monster, Tiere und Gegenstände tummeln sich nun als 3D-Modelle in Britannia. Die Effekte der Zaubersprüche wurden ebenfalls überarbeitet und sehen immerhin besser als vorher aus; ein grafisches Feuerwerk entfachen die Entwickler erwartungsgemäß nicht. Neu sind zahlreiche Animationen, die Ihr Alter Ego auf Mausklick ausführt, beispielsweise Winken, Luftkuss oder in Ohnmacht fallen. Praktisch ist das überarbeitete Inventar: Herrschte bisher in Rucksäcken und Truhen oft heilloses Chaos, sind die Behältnisse nur mit einer größeren Grundfläche ausgestattet. Gegenstände lassen sich damit übersichtlich nebeneinander anordnen und bei Bedarf schnell finden. Insgesamt ändert sich mit Third Dawn nicht wirklich viel. Angesichts der Screenshots von Ultima Online 2 bricht es einem schon das Rollenspielerherz, aufgrund der Tatsache, dass Electronic Arts den ambitionierten 3D-Nachfolger eingestampft hat.


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