Ubisoft: Gericht schiebt Mitarbeiter-Abwerbungen von THQ einen Riegel vor
Ubisoft gelang im Rechtsstreit gegen THQ ein kleiner Sieg. Ein kanadisches Gericht verfügte ein Verbot, das es dem US-Publisher untersagt, weiterhin Mitarbeiter von Ubisoft Montreal abzuwerben.
Im Falle Ubisoft versus THQ gibt es Neuigkeiten. Ubisoft erwirkte bei einem Gericht im kanadischen Quebec eine einstweilige Verfügung, die es dem US-Publisher verbietet, weiterhin Mitarbeiter vom Konkurrenzentwicklerstudio in Montreal abzuwerben. Der Rechtsstreit nahm im Juni vergangenen Jahres seinen Lauf, nachdem Patrice Désilets, der Schöpfer der Assassin's Creed-Reihe, Ubisoft überraschend verließ und beim neu geschaffenen Studio THQ Montreal die Leitung übernahm. Dabei soll er noch vor Ablauf der Frist, die es ihm untersagte, bei einem anderen Unternehmen in der Spielebranche anzufangen, eine Art Vorvertrag unterschrieben haben. Dieser besiegelte angeblich, dass Désilets nach Ablauf der Sperrfrist direkt bei THQ einsteigen sollte.
Damit ist die Sache jedoch noch nicht zu Ende. Laut THQ ist es Désilets Aufgabe, das geplante Studio in Montreal aufzubauen. Dies beinhaltet die Zusammenstellung eines neuen Entwicklerteams. Insgesamt drei ehemalige Kollegen, welche bei Ubisoft Montreal Schlüsselpositionen inne hatten, sind Désilets Ruf schon gefolgt. Die Verantwortlichen bei Ubisoft schlugen daraufhin Alarm und leiteten gegen den Konkurrenten THQ gerichtliche Schritte ein. Die aktuell erwirkte, einstweilige Verfügung soll weitere Abwerbungen durch Patrice Désilets und THQ verhindern. Wie sich der Streit weiterentwickelt bleibt abzuwarten, denn ob sich der Fall mit diesem vorläufigen Gerichtsentscheid erledigt hat, ist fraglich. Die Informationen zur einstweiligen Verfügung von Ubisoft gegen THQ stammen von gameinformer.com.


Weiter so THQ!
Macht Ubi platt!
Wenn sie diesen Klauseln wirklich zugestimmt haben, sich nu aber darüber…