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Massive Entertainment: Ubisoft kauft die Macher von World in Conflict

10.11.2008 18:28 Uhr
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Bekommt Zuwachs: Ubisoft. Bekommt Zuwachs: Ubisoft. Wie Ubisoft soeben per Pressemitteilung bekannt gab, übernimmt der französische Publisher (Assassin's Creed, Die Siedler, Far Cry 2) das schwedische Entwicklerstudio Massive Entertainment von Activision Blizzard. Dieser hatte kein Interesse mehr an einer Fortführung der World in Conflict-Serie gezeigt - ähnlich wie bei den Ghostbusters sieht der neue Software-Riese hier wohl kein Potenzial für eine 100-Millionen-Dollar-Serie. Die Geisterjäger sind nunmehr bei Atari unter Vertrag.

Damit stärkt Ubisoft seine Position im Strategiebereich weiter - 2007 hatten die Franzosen den deutschen Publisher Sunflowers (Anno-Serie) und Anteile an Related Designs (Anno 1701, Anno 1404) übernommen. Ubisoft wiederum gehört zu circa 20 Prozent zu EA, dem weltweit zweitgrößten Publisher. Wir rechnen demnächst mit neuen Informationen zum World in Conflict-Add-on Soviet Assault.

Nachfolgend die Original-Pressemeldung:
Mit Ground Control erwarb such Massive Entertainment den Ruf, geniale, aber unverkäufliche Spiele zu produzieren. Mit Ground Control erwarb such Massive Entertainment den Ruf, geniale, aber unverkäufliche Spiele zu produzieren.
"Ubisoft gab heute den Erwerb des im schwedischen Malmö ansässigen Studios Massive Entertainment® von Activision Blizzard bekannt. Die Akquisition schließt neben der Personalübernahme auch den Kauf der Echtzeitstrategiemarke World In Conflict® ein.
Das Studio wurde 1997 gegründet und beschäftigt über 120 Entwickler. In der Game Developers Research 2008 rangiert Massive unter den 50 besten Entwicklungsstudios weltweit. Das Studio ist bekannt für seine Expertise im Echtzeitstrategiegenre und für die Qualität eigener innovativer Technologien.

World in Conflict®, von Kritikern gelobt, gewann den "Best Strategy Game of E3 2007"-Award und wurde u.a. von IGN als "Best Online Multiplayer Game 2007" sowie von Gamespot als "Most Innovative Game of 2007" ausgezeichnet.
World in Conflict begeisterte Kritiker (PC Games: 90% im Mehrspielermodus) und verkaufte sich nach massiven Marketing-Investitionen durch den damaligen Publisher Vivendi in akzeptablem Rahmen. World in Conflict begeisterte Kritiker (PC Games: 90% im Mehrspielermodus) und verkaufte sich nach massiven Marketing-Investitionen durch den damaligen Publisher Vivendi in akzeptablem Rahmen.
"Wir sind geradezu begeistert, dass wir das hochtalentierte Team von Massive in der Ubisoftfamilie begrüßen dürfen”, sagt Christine Burgess-Quemard, Ubisofts Executive Director für internationale Produktionsstudios. "Ubisoft wächst mit einer hohen Schrittzahl. Dabei ist es unsere Strategie unsere weltweiten Kreativteams zu stärken. Es ist in der Industrie hinlänglich bekannt, dass sich bei Massive enorm kreative Entwickler zusammengefunden haben. Ihr Talent und ihre Innovationsstärke wird ihnen die rasche und nahtlose Integration in unser weltweites Netzwerk der Ubisoftstudios erlauben."

"Das Entwicklungsteam von Massive räumt der Freiheit, innovative und hochqualitative Spiele zu kreieren, eine enorme Wichtigkeit ein”, bemerkt Martin Walfisz, President und Gründer von Massive Entertainment®. "Wir sind glücklich in Ubisoft einen Publisher gefunden zu haben, der diese Werte und Mentalität versteht. Ich habe keine Zweifel daran, dass unsere gemeinsame Zukunft von den Synergien profitiert."

Moderation
10.11.2008 18:28 Uhr
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15.11.2008 04:53 Uhr
Ich bin entsetzt Leute. Wer sich darüber gefreut hat, dass vielleicht ein World in Conflict 2 erscheint oder ein anderes kreatives Spiel, der wird jetzt geschockt sein: http://www.inside-360.pyt...
Stattdessen soll Massive ein MMO machen, genauer gesagt einen "Asia Grinder".

Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll, ein so kreatives Studio soll ein Dumpfbacken-Rollenspiel machen? Sorry, dass ich das so bezeichne, aber diese Asia Grinder sind mal die dumpfesten Rollenspiele die ich je erlebt hab. Da gibt es null Spieltiefe und das ganze Spiel besteht wirklich nur aus grinden, grinden, grinden. Das heißt in dem Fall meist, immer die gleichen blöden Monster niederschnetzeln ohne Sinn und Verstand! Für mich ist das die übelste Form des Rollenspiels und genau so eins soll Massive machen, grauenhaft!

Auch die zukünftigen Spiele dann sollen wohl MMOs werden.  
Erfahrener Benutzer
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11.11.2008 10:19 Uhr
Auch wenn Ubisoft kürzlich für eine Rückkehr zu den primitiven Anfängen des RTS-Genres, wohl um sein seichtes Endwar verkaufbar zu machen, weiß auch Ubisoft, daß sie einen Marktanteil gegen 0% bei RTS haben und damit einen großen, wenn auch hart umkämpften Markt links liegen lassen. Geht wohl wirklich darum Kompetenz zu sammeln um EA und Blizzard anzugreifen oder einen Endwar - Nachfolger zu schaffen, der den Spieler nicht zur totalen Passivität verdammt.
Neuer Benutzer
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11.11.2008 10:07 Uhr
Zitat: (Original von XIII13 am 10.11.2008 23:15)

Für einen Publisher ist das eher zweitrangig. Es müssen erfolgreiche Spiele sein, ob sie nun gut oder schlecht sind spielt nicht wirklich eine Rolle .


Am Besten ist dann natürlich Beides und das will Ubisoft sicherlich versuchen. Qualität ist vorhanden, jetzt muss die nur noch massentauglich hergerichtet werden und sei es nur durch passendes Marketing.
Ich hoffe das Massive weiterhin gut Spiele produziert. WiC ist einfach klasse. =]
Benutzer
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11.11.2008 09:49 Uhr
Zitat: (Original von munsterbuster am 10.11.2008 22:30)
Es kann nur zwei Gründe für den Erwerb geben.

1. Um nicht den eigenen Tom Clancy Endwar Titel durch dritte zu gefährden und daher WiC erstmal liegen zu lassen oder

2. Es wird ausgeschlachtet, wie Anno, Siedler, PoP, Far Cry,... und immer billigere Versionen nachgeschoben.


Zu 2. Wo wurde POP oder Far Cry ausgeschlachtet? Immer noch besser als wenn EA das Spiel in die Hände fällt.
 
Erfahrener Benutzer
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10.11.2008 23:15 Uhr
Zitat: (Original von Bonkic am 10.11.2008 22:32)
daran, dass bei massive fähiges personal beschäftigt ist, das in der lage ist tolle spiele zu fertigen, kann es nicht zufällig liegen?  

Für einen Publisher ist das eher zweitrangig. Es müssen erfolgreiche Spiele sein, ob sie nun gut oder schlecht sind spielt nicht wirklich eine Rolle .

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