UFO: Aftershock (PC)

Release:
17.10.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Cenega

UFO: Aftershock

24.10.2005 00:10 Uhr
|
Neu
|

Freudentaumel oder alten Zeiten nachweinen? Das Remake von UFO: Enemy Unkown ist weder richtig gut, noch schlecht.

In den Taktikkämpfen ist die Pausentaste Ihr stärkster Verbündeter. Damit behalten Sie die Kontrolle in den Gefechten. In den Taktikkämpfen ist die Pausentaste Ihr stärkster Verbündeter. Damit behalten Sie die Kontrolle in den Gefechten. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Erde ist 50 Jahre nach der Invasion der Alien-Rasse Retikulaner nicht mehr das, was sie mal war: eine verwüstete Oberfläche, Mutanten und Außerirdische überall. Mitten in das Chaos platzt der Spieler, im Schlepptau ein Haufen Überlebender. Zusammen strandet man auf einer Raumstation im geostationären Orbit (der so genannten Laputa) und beschließt fortan, die blaue Kugel zurückzuerobern. Nun ja, die Story von UFO: Aftershock klingt wirr, führt aber eines der drei alternativen Enden des Vorgängers UFO: Aftermath fort.

Spielerisch ist Aftershock hingegen ein Remake des zehn Jahre alten Taktik-Klassikers UFO: Enemy Unknown. Wie im Genre-Opa schaut man auf eine Weltkarte, die in verschiedene Gebiete unterteilt ist. Wird beispielsweise ein Landstrich von Aliens terrorisiert, poppt ein Missionssymbol auf und man kann einen Trupp Soldaten entsenden.

Ähnlich wie in Silent Storm vermöbeln Sie die Außerirdischen dann in einem taktischen Scharmützel mit Waffengewalt. Diese Kämpfe laufen in Echtzeit ab, können aber jederzeit mit der Pausentaste angehalten werden. Die hakelige Steuerung sabotiert einen störungsfreien Spielablauf - die eigenen Recken sind betreuungsintensiver als eine Horde Rekruten bei der Grundausbildung.

Kämpfe auf der Oberfläche machen gut die Hälfte der Spielzeit von Aftershock aus. Die übrige Zeit starrt der Spieler auf Forschungs-, Wirtschafts- und Mannschaftsmenüs oder erteilt Bau- und Entwicklungsaufträge. Schon nach kurzer Zeit macht diese Planungs- und Aufbauphase den Großteil des Spielspaßes aus. Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände erforschen und gegen die Aliens einsetzen macht einfach Laune - vor allem, weil die eigene Truppe in den Gefechten Erfahrung sammelt und Ihre Soldaten zum Scharfschützen, Sanitäter oder Späher trainiert werden können.

Die veraltete Optik verwehrt einen Sprung in höhere Wertungsregionen, auch die Taktikkämpfe verlieren aufgrund immer gleicher Landschaften schnell an Reiz. Ärgerlich: Unsere Testversion (englische Goldmaster) stürzte recht häufig ab.

   
Bildergalerie: UFO: Aftershock
Bild 1-3
Klicken Sie auf ein Bild, um die Bilderstrecke zu starten! (4 Bilder)
UFO: Aftershock (PC)
Spielspaß-Wertung

70 %
Leserwertung
(0 Votes):
-
Soldaten können sich spezialisieren
Steuerung hakelig
Basen lassen sich individuell ausbauen
Häufige Abstürze zerren an den Nerven
Forschung und Einsatz neuer Waffen macht Laune
   
Dirk Gooding
Macht mehr Spaß als man sich selbst eingestehen will.
Ich gebe zu, dass mich die altbackene Optik zunächst abgeschreckt hat. Doch das änderte sich nach dem ersten Gefecht relativ schnell; der Ausbau der Basis, das Erforschen neuer Technologien und der hohe Rollenspielanteil im Team-Management machen aus UFO: Aftershock weit mehr als nur einen uninspirierten Aufguss von UFO: Enemy Unknown. Allerdings gingen mir die häufigen Abstürze ziemlich auf die Nerven, und beim Thema Steuerung sollten die Entwickler mal einen Blick auf Konkurrenzprodukte wie Codename: Panzers oder Silent Storm werfen. Ich persönlich mag‘s, weiterempfehlen würde ich es aber nur jenen Spielern, die die UFO-Serie kennen und mögen.
   
Benutzer
Moderation
24.10.2005 00:10 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar