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  • Tyranny hat sich nicht so gut verkauft, wie vom Publisher erwartet

    Tyranny hat sich nicht so gut verkauft, wie vom Publisher erwartet. (10) Quelle: Obsidian Entertainment

    Mit Tyranny konnten die Entwickler von Obisidian ihren großen Erfolg von Pillars of Eternity nicht wiederholen. Das Spiel erreicht nicht die Erwartungen von Publisher Paradox Interactive. Das bestätigten die Macher im Rahmen der ParadoxCon in Stockholm.

    Nach dem großen Erfolg von Pillars of Eternity setzten die Entwickler von Obisidian mit Tyranny erneut auf ein klassisches Rollenspiel-Konzept in Iso-Ansicht. Diesmal drehten sie den Spieß jedoch um und ließen den Spieler nicht in die Rolle des Helden sondern eines Schergen der Bösen schlüpfen. Von wirtschaftlichem Erfolg war das Spiel allem Anschein nach aber nicht gekrönt. Im Rahmen der ParadoxCon in Stockholm am vergangenen Wochenende sprachen die Verantwortlichen von Publisher Paradox Interactive über die nicht erfüllten Erwartungen an das Rollenspiel.

    "Ich denke insgesamt können wir damit leben, aber jeder hoffte, dass es besser laufen würde", erklärt Vice President Shams Jorjani. Paradox-Chef Fred Wester hofft auf eine langfristige Wirkung des Spiels: "Viele Leute stehen noch davor es zu kaufen. Ich denke wir werden eine Langzeitwirkung bei diesem Spiel sehen, mit Leuten, die dazu kommen und es später spielen. Aber es hat nicht wirklich die Erwartungen erfüllt, die wir ursprünglich angesetzt hatten, nein."

    Die Gründe sucht Paradox unter anderem beim ungünstig gelegenen Release im November, einem Monat in dem in der Regel viele große Blockbuster-Spiele erscheinen. Jorjani sieht außerdem eine Sättigung bei der Nachfrage nach klassischen RPGs im 90er Stil eintreten. "Wir sehen, dass die meisten Titel nach Pillars of Eternity, egal ob Wasteland oder Torment, nicht annähernd den gleichen Erfolg hatten. [...] Diese Spiele haben einen Markt, aber es wird nicht mehr diese Spitzen geben", erklärt der Vice President von Paradox.

    CEO Fred Wester sucht aber auch Fehler im eigenen Unternehmen und hinterfragt die Marketing-Kampagne. "Wir haben vielleicht die falschen Dinge hervorgehoben, um das Spiel zu verkaufen." In Zukunft wolle man aber gerne weiterhin mit Obisidian zusammenarbeiten. Genaue Verkaufszahlen für Tyranny nannten die Verantwortlichen nicht. Laut der Statistikwebseite besitzen rund 175.000 Steam-Nutzer das Rollenspiel. Pillars of Eternity kommt im Vergleich dazu auf fast eine Million Besitzer.

    Quelle: PCGamesN

    10:05
    Tyranny-Testvideo: Bitterböses Oldschool-Rollenspiel mit knappem Umfang
  • Tyranny
    Tyranny
    Publisher
    Paradox Interactive
    Developer
    Obsidian Entertainment (US)
    Release
    10.11.2016
    Leserwertung
     
    Bewerte dieses Spiel!
    Es gibt 11 Kommentare zum Artikel
    Von Spiritogre
    Das sagte ich ja, Persona leidet darunter, dass es diesen asiatischen Stil hat, der hier nicht so doll ankommt.…
    Von PeterBathge
    Na ja, die Texte in Deus Ex sind nun wahrlich nicht so lang wie die in Tyranny oder (ganz "schlimm") Torment: Tides of…
    Von KylRoy
    Warum muss sich das denn immer gegenseitig ausschließen? warum kann man denn nicht alles zusammen in einem Spiel…

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    • Es gibt 11 Kommentare zum Artikel

      • Von Spiritogre Erfahrener Benutzer
        Das sagte ich ja, Persona leidet darunter, dass es diesen asiatischen Stil hat, der hier nicht so doll ankommt. Ansonsten wischt es aber, trotz begrenztem Budget, mit einem Tyranny oder Pillars in allen Bereichen den Boden auf, eben weil es eine moderne Weiterentwicklung des klassischen Spielprinzips ist…
      • Von PeterBathge Redakteur
        Na ja, die Texte in Deus Ex sind nun wahrlich nicht so lang wie die in Tyranny oder (ganz "schlimm") Torment: Tides of Numenera. Und in Skyrim stört es natürlich keinen, da hier ja, wie du schon sagst, die Texte nur einen sehr kleinen Teil des Spiels ausmachen. Wenn aber das ganze Spiel nur aus Text besteht, dann ist das einfach eine ganz andere Hausnummer.
      • Von KylRoy Erfahrener Benutzer
        Warum muss sich das denn immer gegenseitig ausschließen? warum kann man denn nicht alles zusammen in einem Spiel realisieren?

        Nehmen wir doch als Beispiel einmal den neuesten Teil der Elder Scrolls Serie, Skyrim. darin ist jede Konversation vertont und dennoch hat man die Möglichkeit ganze Bücher zu lesen…
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1228102
Tyranny
Tyranny hat sich nicht so gut verkauft, wie vom Publisher erwartet
Mit Tyranny konnten die Entwickler von Obisidian ihren großen Erfolg von Pillars of Eternity nicht wiederholen. Das Spiel erreicht nicht die Erwartungen von Publisher Paradox Interactive. Das bestätigten die Macher im Rahmen der ParadoxCon in Stockholm.
http://www.pcgames.de/Tyranny-Spiel-56836/News/Rollenspiel-Publisher-Verkaufszahlen-Sales-1228102/
17.05.2017
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/11/Tyranny-Artwork-Teaser-pc-games_b2teaser_169.jpg
tyranny,rollenspiel,paradox
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