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  • Tycoon City: New York

    Tycoon City: New York New York, Welthauptstadt des Kapitalismus und die wohl berühmteste Metropole des Globus - "selbst die Luft riecht hier nach Geld", heißt es in Tycoon City, wenn Sie den Finanzdistrikt rund um die Wall Street erreichen. Die ideale Wiege für aufstrebende Industriekapitäne: Sie starten mit 500.000 Dollar ins Abenteuer Wirschaftsimperium - angefangen mit bescheidenen Gemischtwarenläden, Appartmentblocks und Schuhgeschäften, mausert sich Ihr Allzweckunternehmen zum millionenschweren Konzern.

    Von eigenen Wolkenkratzern sind Sie beim Spielbeginn in Greenwich Village indes noch so weit entfernt wie New York von Berlin. Einfache Backsteinbauten prägen das Stadtbild im ersten von 13 simulierten Bezirken, dem Viertel der Dichter, Künstler und Studenten.

    Ein überzeugendes Tutorial erläutert das Spielprinzip: Je besser Sie die Anliegen der Anwohner erfüllen, desto schneller spült Geld in die Kasse. Läden für Bücher, Künstlerbedarf oder Straßenkleidung befriedigen Einkaufslustige; Bars, Supermärkte, Kaffeehäuser bedienen das Verlangen "Essen und Trinken". Die Herzenswünsche der New Yorker verrät ein nicht schönes, aber zweckmäßiges Balkendiagramm, das beim Klick auf Wohngebäude erscheint.

    Rasend schnell wächst die Stadt in den ersten 30 Spielminuten nach der Einführung. Man gerät geradezu in einen Baurausch, weil alle der insgesamt 202 Geschäftsgebäude überall gefragt sind. Wie in Rollercoaster Tycoon und Co platzieren Sie jede einzelne Filiale von Hand. Kaffeepreise im Restaurant oder wie viel der angestellte Taxifahrer pro Tour kassiert, sind des Magnaten Sache jedoch nicht. Stattdessen werden Läden durch Aufwertungen automatisch profitabel: Parkbänke, Kübelpflanzen, Werbeplakate, Getränkeautomaten und ähnliche Extras locken Kunden an wie das Licht die Motten. Das minimiert die Bankrottgefahr - Tycoon City ist nicht darauf ausgelegt, den Spieler verlieren zu lassen. Miese Manager schalten lediglich langsamer neue Quartiere und Bauten frei. Zubehör will allerdings in störender Klickarbeit von Hand für jedes einzelne Gebäude platziert werden.

    Ist das Startkapital verbraucht - noch immer in Greenwich Village - verliert das Spiel rapide an Reiz. Etwa eine Viertelstunde starren Sie passiv auf leidlich dichten Verkehr und in Parks herumwuselnde Passanten, bis ausreichend Zaster für neue Investitionen angespart ist. Spielspaßtäler wie dieses bremsen die sonst flammende Aufbaufreude in unschöner Regelmäßigkeit: Im Viertel SoHo, wo Sie zunächst nichtstuend Geld für ein Loews-Kino horten, oder in Little Italy und Chinatown, denen es an ausreichend vielfältigen und vor allem attraktiven Bauwerken fehlt.

    Doch intensive "magische Momente" überstrahlen solche Schattenseiten: Wie ein richtiger Mogul fühlt sich, wer einen ganzen Häuserblock kauft und dem Erdboden gleich macht, nur um Platz für eine Konzernzentrale zu schaffen. Mit Stolz erfüllt den Bauherrn, wenn eingespielte Sequenzen im Stil einer Nachrichtensendung selbst errichtete Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue oder die Börse feiern. Hinzu kommen 50 stimmige und mit humorigen Anspielungen durchsetzte Aufgaben: Eine italienische Familie macht mit Der-Pate-Akzent das "nicht ablehnbare Angebot", eine Kette von Luxusrestaurants zu finanzieren; ein Dichter witzelt über den Washington Square Park, den Sie verschönern sollen.

    Massiv profitiert Tycoon City auch von der detailgespickten Optik, die vor allen Dingen die Größenverhältnisse fühlbar umsetzt. Nah mit der Kamera an einen Bürgersteig herangefahren, erkennen Sie sogar die Gesichter von tausenden Fußgängern; ein Blick nach oben zeigt aus dieser Perspektive majestätische Hochhäuser, die wie Wände eines schmalen Canyons senkrecht emporschießen. Karg und trist sind einzig die noch unbebauten Gebiete. Vegetation oder Hügel - irgendetwas außer platter, grüner Wiese - hätten das Umland belebt.

    Tycoon City: New York (PC)

    Spielspaß
    79 %
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Einzigartiger Schauplatz
    Unkomplizierter Einstieg
    Stimmungsvolle Aufgaben
    Grafik vermittelt glaubhaftes Gefühl der Größenverhältnisse
    Regelmäßig weniger motivierende Stadtteile und Wartezeiten
    Klickintensive Aufwertung von Gebäuden
  • Tycoon City: New York
    Tycoon City: New York
    Developer
    Deep Red Games
    Release
    23.10.2008

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Tycoon City: New York
Tycoon City: New York
http://www.pcgames.de/Tycoon-City-New-York-Spiel-13887/Tests/Tycoon-City-New-York-454260/
23.02.2006
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2006/02/x1.jpg
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