True Crime: New York City (PC)

Release:
27.04.2006
Genre:
Action
Publisher:
dtp

True Crime: New York City

29.05.2006 00:10 Uhr
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Neu
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Als rachesüchtiger Polizist ballern Sie sich in dem action-geladenen GTA-Klon von Harlem bis zum Times Square.

Passanten stehen im Kofferraum, Türen verschwinden in anderen Objekten: Solche Clipping-Fehler treten häufig auf. Passanten stehen im Kofferraum, Türen verschwinden in anderen Objekten: Solche Clipping-Fehler treten häufig auf. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Beim Nachfolger zu True Crime: Streets of L.A. schlüpfen Sie in die Haut des skrupellosen Gang-Mitglieds Marcus Reed, der nach dem spielbaren Prolog zum Nachwuchspolizisten mutiert, um dem organisierten Verbrechen das Handwerk zu legen. Offiziell. Inoffiziell sinnt Reed nur darauf, den Mördern seines Mentors, der ihm den Weg aus der Gosse in ein bürgerliches Leben geebnet hat, den Garaus zu machen.

Schauplatz des Spiels ist eine erstaunlich authentische Nachbildung von New York - inklusive des gewaltigen U-Bahnnetzes. Haargenau wie bei GTA San Andreas können Sie sich in der riesigen Spielwelt zu Fuß oder mit einem fahrbaren Untersatz frei bewegen. Neben den Storyline-Missionen, die den Handlungsstrang vorantreiben, gibt es auch eine Vielzahl an Nebenmissionen, die Sie in beliebiger Reihenfolge absolvieren.

Ob Sie dabei als Streifenpolizist Ehestreitigkeiten oder Banküberfälle inklusive wildester Verfolgungsjagden lösen und aufklären, bleibt Ihnen überlassen. Genau wie Ihr Verhalten: Als guter Bulle sind Sie stets nett und zuvorkommend, liefern beschlagnahmte Drogen oder Geld brav im Revier ab und sammeln fleißig Karrierepunkte, während Sie als schlechter Bulle mit verhökertem Diebesgut den eigenen Geldbeutel füllen oder Leute über den Haufen fahren.

Die mit sehenswerten Zwischensequenzen erzählte Hintergrundgeschichte punktet wie die glaubwürdigen Charaktere. Grafisch bietet True Crime: New York City nur Durchschnittskost. Während Personen und Innen-Levels recht detailliert wirken, ist die Stadt trist, grau und kantig. Auch das Spieldesign weist einige Kratzer auf.

Die Nebenmissionen sind allesamt cool, aber wiederholen sich nach spätestens zwei Spielstunden. Gleiches gilt für die Hauptmissionen, die stets nach Schema F ablaufen: Sie checken ab, wo ein Ober-Gangster steckt, plätten dessen Schergen und prügeln aus dem Ober-Gangster anschließend das Versteck des nächsten Ober-Gangsters heraus. Danach beginnt das Spielchen von vorn - was im Vergleich zur Vielfalt eines GTA San Andreas dauerhaft extrem langweilt.

   
Bildergalerie: True Crime: New York City
Bild 1-3
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True Crime: New York City (PC)
Spielspaß-Wertung

68 %
Leserwertung
(0 Votes):
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Riesige Spielwelt
Missionen nach immer gleichem Muster
Nahezu vollständige Handlungsfreiheit
Mäßige Grafik mit teils nervigen Bugs
Genialer Soundtrack
Moderation
29.05.2006 00:10 Uhr
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