Trackmania
Neben Wald und Schnee können Sie auch in der Wüste ordentlich Gas geben. Ärgerlich: mangels Kollisionsabfrage gibt es keine Crashs mit anderen Fahrzeugen.
Rasen und Rätseln: Das überraschend gute Trackmania ist Renn- und Knobelspiel zugleich.
Dass man zum Autofahren einen klaren Verstand benötigt, demonstriert die französische Softwareschmiede Nadeo diesen Monat eindrucksvoll. Beim innovativen Trackmania müssen Sie nämlich nicht nur über abwechslungsreiche Rundkurse im Stil von Bleifuß Fun heizen, sondern nebenbei auch knifflige Rätsel lösen und spektakuläre Rennstrecken aus dem Boden stampfen. Wer nur Gas geben möchte, kann sich in mehr als 50 abwechslungsreichen Einzelrennen gegen bis zu drei Computergegner austoben. Der Fuhrpark fällt hierbei mit drei Fahrzeugen (Pick-up, Rallyewagen und Muscle-Car) allerdings sehr bescheiden aus. Die arcade-lastige Raserei über Sprungschanzen und durch Loopings ist extrem einsteigerfreundlich und der Schwierigkeitsgrad entsprechend niedrig. Lediglich die letzten 15 Strecken stellen aufgrund der knappen Zeitvorgaben eine Herausforderung dar, denn die lahmen Computergegner sind zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Ein Schadensmodell gibt es nicht, folglich bleiben Karambolagen mit der Streckenrandbegrenzung ungesühnt. Unfälle mit den PC-Piloten sind ebenfalls nicht möglich, da es erstaunlicherweise keine Kollisionsabfrage gibt.
Gehirnakrobatik
Um diese Schraube unfallfrei zu durchqueren, müssen Sie ordentlich Gas geben.
Herzstück des Spiels ist allerdings der Puzzle-Modus, bei dem Sie im mitgelieferten Editor aus der Vogelperspektive 51 unfertige Strecken mit einer begrenzten Anzahl von Bauteilen fertig stellen müssen. Wie gut Ihnen das gelungen ist, testen Sie selbst am Steuer Ihres Wagens. Je nach Fahrzeit heimsen Sie eine Bronze-, Silber- oder Goldmedaille ein, mit der Sie dann neue Streckenteile für den Editor freischalten. Klingt einfach, macht aber eine Menge Spaß und zeitweilig sogar süchtig.
Aufbauend
Mit dem einfach zu bedienenden Streckenbaukasten stampfen Sie im Handumdrehen spannende Kurse aus dem Boden. Wie beim Achterbahnbau von Rollercoaster Tycoon platzieren Sie mithilfe der Maus Geraden, Steilkurven, Loopings oder Sprungschanzen sowie Streckenrandobjekte in den drei Szenarien Schnee, Wald und Wüste. Da sämtliche Strecken maximal 20 kByte groß sind, kann man diese problemlos an Freunde mailen oder übers Internet verbreiten. Auf der offiziellen Homepage soll es ebenfalls in regelmäßigen Abständen neue Parcours zum kostenfreien Download geben. Die Steuerung bereitet keine Probleme und auch die Grafik ist akzeptabel. Diese kann es zwar nicht mit dem Detailreichtum eines Need for Speed: Underground oder DTM Race Driver 2 aufnehmen, sorgt dafür aber auch auf älteren Systemen für ruckelfreie Rennen. Ärgerlich, dass es nur drei Automodelle und ebenso viele Szenarien gibt. Mangels Abwechslung geht die Motivationskurve nach einigen Spielstunden nämlich in den Keller. Zum Glück haben die Entwickler auch an einen Mehrspieler-modus mit spaßigen Spielvarianten gedacht. Mit bis zu zehn Mitspielern bauen und fahren Sie hier alleine oder im Team um die Wette.


häh. wo soll denn dann der sinn einer zeitschrift liegen, die spiele testet?
und eine 100% wertung wird kein spiel jemals erreichen...
Ich rede auch nicht von einer Gesamtwertung im 100% Bereich. Aber Multiplayerbewertung hätte schon im 90iger Bereich sein müssen. Bei Gesamtbewertung hätte ich so 87% gegeben. Glaube wohl der Redakteur hat nicht so ganz mit dem Erfolg gerechnet.
also es gibt ja die Trackmania werbung hier auf PCgames.de
nur ich finde es peinlich das dort nur ein einzigster "komentar" drin zitiert wird und der ist von der Gamestar
hätte man sich nicht die Mühe machen können und die Werbung überarbeiten können?
ich meine wie sieht das den aus, was gibt das für ein Bild ab
wenn man auf der linkenseite PCGAMES liest und auf der rechten seite in regelmässsigen abstanden der Schriftzug Gamestar zu sehen ist