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  • Total War Battles: Kingdom - Creative Assembly will Clash of Clans Konkurrenz machen

    Eure Städte könnt ihr mit Mauern umgeben, damit Banditen euch nicht so leicht angreifen können. Außerdem schützen sie euch vor Hochwassern. Quelle: PC Games

    Creative Assembly ist durch die renommierte Total-War-Reihe mit ihren historischen Szenarien und dem kommenden Warhammer-Ableger ein fester Begriff unter den Strategiespielern. Nun möchte das britische Studio mit Total War Battles: Kingdom auch im Free2Play-Geschäft mitmischen. Wir haben den Mix aus Echtzeit- und Aufbaustrategiespiel ausprobiert und sagen euch, worum es hier geht.

    Das finnische Studio Supercell gehört wohl zu den profitabelsten Entwicklern der Videospielgeschichte. So haben die Finnen zum Beispiel im letzten Jahr über zwei Milliarden Euro mit simplen, aber süchtigmachenden Titeln wie Clash of Clans, Boom Beach oder Hay Day erwirtschaftet. Ein solcher Erfolg ruft natürlich viele Konkurrenten auf den Plan - und so findet man heute bei Google Play oder im App Store eine Fülle von ziemlich plumpen Klonen der Super-Cell-Titel. Nun versucht es auch der renommierte Strategiespiele-Entwickler Creative Assembly im Geschäft der relativ simplen Aufbaustrategie-Spiele mit Free2Play-Modell. Die Briten haben sich aber mit ihrem Spiel relativ viel Mühe gegeben und wollen - im Gegensatz zu manch anderem Konkurrenten - mit einem historischen Setting und einer etwas höheren Komplexität punkten.

    00:33
    Total War Battles: Kingdom - Launch-Teaser zur Free2Play-Strategie

    Clash of Clans + Mittelalter + Komplexität = Total War Battles: Kingdom?

    Ein endgültiges Urteil über Total War Battles: Kingdom wollen wir anhand der wenigen Spielstunden natürlich noch nicht fällen. Aber für einen Ersteindruck reicht das Gespielte auf jeden Fall aus und außerdem wollen wir euch auch erklären, was Creative Assemblys Free2Play-Titel anders als Clash of Clans macht und ob es unserer Meinung nach tatsächlich Potenzial hat, den Finnen ihre Milliardenumsätze streitig zu machen.

    Zu den drei größten Unterschieden zu Super Cells Erfolgspiel gehört zum einen das Mittelalter-Setting. Zum anderen das Vertriebsmodell über sowohl App Store (iOS), Google Play (Android) als auch Steam (PC) - ihr könnt mit einem kostenlosen Total War Account eure Spielstände verknüpfen und so auf beiden Plattformen zeitgleich spielen. Als letztes ist noch die relativ hohe Komplexität von Total War Battles: Kingdom auffällig. Ein Beispiel: Anstatt euch nur um das Verdienen von Elixir und Gold zu kümmern, stehen mit Silber, Nahrung, Stein und Holz gleich vier Ressourcen bereit, die zum Verbessern von Gebäuden und zum Anheuern von Einheiten vonnöten sind. Die Komplexität wird außerdem noch durch Dinge wie Jahreszeiten, Arbeitskräfte und Fruchtbarkeit von Land erweitert oder durch eine höhere Anzahl unterschiedlicher Truppen für die Schlachten.

    Für das Sammeln von einfachen Ressourcen kann einige Zeit drauf gehen. Die hier angezeigten vier Minuten sind noch ziemlich human. Für das Sammeln von einfachen Ressourcen kann einige Zeit drauf gehen. Die hier angezeigten vier Minuten sind noch ziemlich human. Quelle: PC Games Sonst hat Total War Battles: Kingdom aber, was die grundlegende Spielmechanik angeht, viele Ähnlichkeiten mit Clash of Clans. Ihr baut hier ebenfalls mühselig ein kleines Reich auf, indem ihr neue Wirtschaftsgebäude wie Farms, Holzfällerhütten oder Steinbrüche errichtet und durch sie in einem bestimmten Takt Ressourcen gewinnt - inklusive dem typischen Antippen der Ressourcen-Böppeln. Das bedeutet auch, dass alle Aktionen im Spiel Minuten bis Tage brauchen, damit sie vollführt werden. So brauchen unsere Weizenfelder aktuell zum Beispiel sechs Stunden, bis sie wieder weiterwachsen. Hier kommt auch die Echtgeld-Währung ins Spiel: Viele der lästigen Wartezeiten könnt ihr durch das Ausgeben von Gold beschleunigen.

    Ob man das aber wirklich tun sollte, ist eine andere Frage. Klar, wer zu den Top-Spielern in Total War Battles: Kingdom gehören möchte, kommt um das Ausgeben unzähliger Euros nicht herum. Der Spielspaß erhöht sich unserer Meinung nach dadurch aber kaum, denn auch der Titel von Creative Assembly ist nicht dafür ausgelegt, dass ihr ihn stundenlang am Stück spielt. Vielmehr baut man hier an der eigenen Stadt jeden Tag einige Minuten weiter, sammelt die Ressourcen ein und bestreitet noch die eine oder andere Mission in Form eines simplen Echtzeitstrategie-Gefechts.

    Apropos Gefechte: Wer bei einem Total War-Titel von hochgradig komplexen Schlachten ausgeht, wird von Kingdom enttäuscht. Die Scharmützel sind innerhalb weniger Minuten zu Ende und erfordern lediglich das Einhalten von simplen Schere-Stein-Papier-Regeln (Speerträger schlagen Kavallerie etc.) und mal schnelle Reflexe. Wir konnten in den von uns gespielten Gefechten bislang jedenfalls keinen wirklich hohen taktischen Tiefgang entdecken und außerdem ist man als PC-Spieler von der Optik der Auseinandersetzungen nicht gerade angetan. Zudem gehen wir davon aus, da es insgesamt nur eine Handvoll an unterschiedlichen Einheiten im Spiel gibt, dass dies sich nicht wirklich verändern wird.

    Ausprobieren lohnt sich

    Die Auswahl an unterschiedlichen Truppentypen ist nicht gerade riesig. Daher ist der taktische Tiefgang in Sachen Kriegsführung relativ gering. Die Auswahl an unterschiedlichen Truppentypen ist nicht gerade riesig. Daher ist der taktische Tiefgang in Sachen Kriegsführung relativ gering. Quelle: PC Games So liefert Creative Assembly zwar einen ganz interessanten und passablen Free2Play-Titel für Zwischendurch ab, aber wir sehen Total War: Kingdoms nicht ganz in der selben Liga wie Clash of Clans. Viel mehr wollen die Briten anscheinend Spieler glücklich stellen, die gut und gerne auf die liebenswürdige Comic-Optik sowie die leichte Zugänglichkeit der Super-Cell-Titel verzichten können und stattdessen es ein wenig komplexer und historisch akkurater mögen. Damit geht jedoch einher, dass sehr wahrscheinlich die Zielgruppe deutlich kleiner als für Spiele wie Clash of Clans ausfällt. Wer also mit der grundlegenden Spielmechanik der Super-Cell-Spiele gut klarkommt, sich aber ein anderes Szenario und etwas mehr Komplexität wünscht, kann einen Blick riskieren - zumal Total War Battles: Kingdom ja ansich kostenlos ist und obendrein sowohl auf dem PC als auch auf Tablets bzw. Smartphones gespielt werden kann.

  • Total War Battles: Kingdom
    Total War Battles: Kingdom
    Publisher
    Sega
    Developer
    Creative Assembly
    Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
    Von ElReloaded
    Also es ist halt free-to-play mit den entsprechenden Mechaniken. Aber es hat schon ein paar innovative Elemente -…
    Von Weissbier242
    Werde es mir mal ansehen. Finde die Spiele nicht schlecht. Spiele schon sehr lange forge of empire und das hat sehr…

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    • Es gibt 2 Kommentare zum Artikel

      • Von ElReloaded Erfahrener Benutzer
        Also es ist halt free-to-play mit den entsprechenden Mechaniken. Aber es hat schon ein paar innovative Elemente - insbesondere in Sachen Aufbau-Spaß ist es um Längen allen anderen Free-to-play Spielen voraus. Man muss sogar beim Bauen und Lanschaft-Gestalten nachdenken - damit schlägt es sogar Cities Skylines.
      • Von Weissbier242 Erfahrener Benutzer
        Werde es mir mal ansehen. Finde die Spiele nicht schlecht. Spiele schon sehr lange forge of empire und das hat sehr gute Balance und man kommt prima ohne Geld zurecht.
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Total War Battles: Kingdom
Total War Battles: Kingdom - Creative Assembly will Clash of Clans Konkurrenz machen
Creative Assembly ist durch die renommierte Total-War-Reihe mit ihren historischen Szenarien und dem kommenden Warhammer-Ableger ein fester Begriff unter den Strategiespielern. Nun möchte das britische Studio mit Total War Battles: Kingdom auch im Free2Play-Geschäft mitmischen. Wir haben den Mix aus Echtzeit- und Aufbaustrategiespiel ausprobiert und sagen euch, worum es hier geht.
http://www.pcgames.de/Total-War-Battles-Kingdom-Spiel-55084/Specials/Clash-of-Clans-Konkurrent-1190260/
25.03.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/03/TotalWarBattlesKingdom10-pc-games_b2teaser_169.jpg
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