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Tomb Raider: The Angel of Darkness (PC)

Release:
20.06.2003
Genre:
Action
Publisher:
Eidos

Laras sechster Auftritt in einem Computerspiel.

09.01.2003 13:37 Uhr
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Neu
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Nicht nur Kurtis darf scharf schießen, sondern auch Lara, sobald die ersten Levels in Paris vorbei sind. Nicht nur Kurtis darf scharf schießen, sondern auch Lara, sobald die ersten Levels in Paris vorbei sind. Irgendjemand bringt Leute um, reißt ihnen die Gedärme heraus und malt mit Blut bizarre Schriftzeichen an die Wand. So heftig beginnt Tomb Raider: The Angel of Darkness und setzt einen neuen Grundton. Das Spiel ist ernster, düsterer und erwachsener als seine Vorgänger.

Lara wird von der Polizei entdeckt, als sie sich gerade über eine dieser schlimm zugerichteten Leichen beugt: die ihres Mentors Werner Von Croy. Weil diese Umstände die Wirksamkeit von Unschuldsbeteuerungen gegen null tendieren lassen, macht Lara, was sie am besten kann: Sie rennt, klettert und hangelt sich ins Freie. Ab sofort ist sie auf der Flucht vor der Polizei. Ohne Waffe - und ohne Ahnung, was eigentlich los ist. Später kommt sie einer Verschwörung auf die Spur, die aus dem Handbuch für Hollywood-Klischees stammen könnte.

Das Spiel beginnt in Paris. Vor Ihnen steht Lara breitbeinig in einer dunklen Gasse, in die eine Straßenlaterne halbherzig Licht wirft. Aus einer Dachrinne plätschert Wasser, das zudem eimerweise vom Himmel kommt. Lara, allein im Regen, könnte einem fast Leid tun. Es wird Zeit, ihre Unschuld zu beweisen! Sie steuern die Ex-Archäologin durch heruntergekommene Hinterhöfe, vorbei an kläffenden Hunden und patrouillierenden Polizisten, über Häuserdächer und Balkons. In Wohnungen durchsuchen Sie Schränke und Schubladen, öffnen Türen mit Brechstangen und Schlüsseln, um Hinweise zu bekommen.

Gekämpft wird erst einmal nicht, denn vorläufig sind Sie ohne Waffe. Gegnern gehen Sie besser aus dem Weg. Eine Wache schlendert einen Gang entlang. Sie passen den richtigen Moment ab und hasten erst hinter, dann auf das Baugerüst neben einer Häuserfassade. Man merkt: Der Kletteraspekt wurde im Vergleich zu den Vorgängern deutlich aufgewertet. Lara hangelt sich über Abgründe und kraxelt problemlos dünne Röhren hoch. Die Animationen sind so realistisch, ein Freeclimber würde keine bessere Figur abgeben. Während Lara auf allen Vieren an Wänden hochklettert, sich von einem Halt zum anderen zieht und Schluchten überwindet, schwingt ihr Zopf im physikalisch glaubwürdigen Rhythmus mit.

Später, wenn Lara der Sekte Cabal auf die Schliche kommt, reist sie nach Prag. Dort schicken Sie die Archäologin über einen riesigen, verschneiten Vorhof, der in eine prächtige Villa führt. Drinnen ein Schreckenskabinett: Durchgeknallte Wissenschaftler führen verrückte Experimente durch und züchten Monster, groß wie Kleinbusse. Während Sie mit Lara so manches Rätsel lösen, indem Sie Kombinationen herausfinden oder Bodenplatten verschieben, lässt Kurtis lieber die Fäuste sprechen.

Kurtis? Sie wissen schon: der Neue. Sie spielen Kurtis im letzten Drittel. Seine Gegner sind unter anderem die Neflin, grausige Kreaturen, die aussehen wie schlecht zusammengeflickte Puppen mit Fangzähnen und Klauen. Als Waffe dient eine Pistole inklusive Lasermarker und Kurtis' Frisbee-Scheibe, Chatka genannt. Wo auch immer er selbige hinwirft, sie kommt stets zu ihm zurück. Telekinese-Fähigkeiten helfen Kurtis, kleine Objekte zu bewegen, ohne sie zu berühren. So kommen Sie beispielsweise an Schlüssel, die hinter einem Gitter liegen. Im Verlauf des Spiels lernen die beiden Hauptdarsteller neue Fähigkeiten. Das Bewegungsrepertoire erweitert sich ständig - und verschafft Ihnen auf diese Weise Zugang zu Orten, die vorher vielleicht unerreichbar waren.

Kurtis, ein gut aussehender, durchtrainierter Kämpfer mit Dreitagebart, und Lara, die vollbusige Turnerin - würden die beiden nicht gut zusammenpassen? In den Zwischensequenzen jedenfalls knistert es schon ganz gewaltig. Herrlich die Sequenz, als sich die beiden zum ersten Mal treffen und nicht wissen, ob sie sich trauen können: Da sieht man Lara, wie sie behutsam einen Schritt vor den anderen setzt, die Waffe fest im Griff, als hinter ihr lautlos eine Silhouette auftaucht. Die Silhouette ist Kurtis, der Lara umklammert und entwaffnet, indem er mit seiner Hand über ihren Arm streicht. Das sind ästhetische Bilder, von den spannenden Orchesterklängen des London Symphony Orchestra begleitet.

   
Bildergalerie: Tomb Raider: The Angel of Darkness
Bild 1-3
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Thomas Weiß
Schade, dass sich die Entwickler während der Vorführung kaum Fakten entlocken ließen. Was mir aufgefallen ist: Die Dialoge sind zahlreich und ohne Sprachausgabe, die Kämpfe hektisch, die Animationen schön, die Akustik bombastisch. Die vielen Fähigkeiten der Figuren lassen auf eine komplexe Charakterentwicklung hoffen.
   
Moderation
09.01.2003 13:37 Uhr
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Dein Kommentar
Benutzer
Bewertung: 0
13.01.2003 19:32 Uhr
Mal ne andere Frage wird es Tomb Raider AoD auch für die Xbox geben ??? Wenn nicht muss ich halt die PC Version holen !!!

Hoffentlich gibts ne Xbox Version !!!

Gruss Johnny


soweit ich weiß, hat core einen vertrag mit Sony. und sie haben es wohl gerade so durchgesetzt, dass sie eine pc-version veröffentlichen dürfen... sieht also schlecht mit ner x-box version aus
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.01.2003 16:45 Uhr
Mal ne andere Frage wird es Tomb Raider AoD auch für die Xbox geben ??? Wenn nicht muss ich halt die PC Version holen !!!

Hoffentlich gibts ne Xbox Version !!!

Gruss Johnny


Davon, dass "Angel of Darkness" auch für die XBox erscheinen soll, ist mir bislang nichts bekannt. *nachdenk*
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
13.01.2003 16:13 Uhr
Mal ne andere Frage wird es Tomb Raider AoD auch für die Xbox geben ??? Wenn nicht muss ich halt die PC Version holen !!!

Hoffentlich gibts ne Xbox Version !!!

Gruss Johnny