Angeschaut: Tom Clancy's Endwar
Möchten Sie die gute oder die schlechte Nachricht zuerst hören?
Gut, die Antwort liegt auf der Hand, die meisten Menschen hören sich erst die schlechten Neuigkeiten an, damit Sie sich hinterher mit den positiven Meldungen aufbauen können. Also: Tom Clancy's Endwar ist noch immer nicht für den PC angekündigt, die Entwickler hüllen sich auch weiterhin in beständiges Schweigen diesbezüglich.
Trotzdem nutzten wir die Gelegenheit, uns das Echtzeit-Strategiespiel auf der Games Convention anzuschauen. Und es ist nach wie vor beeindruckend. Die bekannten Fakten kurz zusammengefasst:
Endwar spielt in der nahen Zukunft und thematisiert, was passieren würde, breche ein Dritter Weltkrieg aus. Drei Parteien sind die Hauptkriegstreiber, die USA, Europa und Russland. Soweit so gewöhnlich, doch Endwar stützt sich auf Sprachsteuerung und setzt die innovative Bedienung perfekt ein.
Zu Beginn von Endwar bringen Sie schon einmal nicht etwa dem Programm bei, wie Sie bestimmte Befehle und Worte aussprechen, sondern im Gegenteil, lernen welche Kommandos wichtig sind. Das Spiel selbst erkennt in den synchronisierten Sprachen - zu denen auch Deutsch gehört - etwa 95 bis 98 Prozent der Spracheingaben ohne vorher auf den individuellen Nutzer eingerichtet worden zu sein. Sagen zumindest die Entwickler.
Haben Sie das System verstanden, steuern Sie Ihre Truppen ganz simpel indem Sie sagen wer, wo, was zu tun hat. So schicken Sie Infanterie zu einer Basis und lassen sie diese beschützen, oder, oder, oder. Die Möglichkeiten sind schier unendlich, außerdem steuern Sie virtuellen Mannen an einem Teil der Karte, während Sie einen völlig anderen auf dem Screen beobachten.
Das bringt im Einzelspieler erhebliche Vorteile, da Sie schnell und unkompliziert auf unerwartete Events reagieren. Im Mehrspieler allerdings stellen wir es uns ein wenig schwierig vor, die Sprachsteuerung zu nutzen, da sie - zumindest anfangs für ungeübte Spieler - den Eindruck macht, etwas langwierig zu sein.
Dennoch: Das System funktioniert verblüffend gut und reibungslos. Und obwohl Endwar komplett auf die Sprachsteuerung zugeschnitten und vor allem darauf ausgelegt ist, scheint es ein Strategietitel mit unerwartetem Tiefgang zu sein. Bleibt nur abzuwarten, ob es für den Heimcomputer erscheint.
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Das mit dem Vorteil bezüglich Flexibilität und Geschwindigkeit ist mir aber nicht so klar. Um z.B. meine Einheiten der Gruppe 1 zu einer Basis zu schicken und die zu bewachen, reicht es doch die Taste 1 zu drücken, dann die Taste g (für guard) und einen Klick auf…