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  • Schleich-Shooter von Ubi Soft

    Auch China gehört zu den Operationsgebieten von Sam Fisher. Auch China gehört zu den Operationsgebieten von Sam Fisher. Keines der kommenden Action-Highlights kommt ohne Echtzeit-Lichtquellen und Schattenwürfe aus, doch welches verknüpft diese Grafik-Gimmicks so clever mit dem Spielgeschehen wie Splinter Cell? Im Action-Adventure aus dem Hause Ubi Soft entscheiden Licht und Schatten über Sieg und Niederlage. Als Sam Fisher, Spezialagent einer Unterorganisation des US-Geheimdiensts NSA, müssen Sie vor allem eines sein: unsichtbar. Ähnlich wie in Dark Project oder in Deus Ex sollen Sie feindliche Festungen infiltrieren und Sabotageakte verüben. Weil Sie es als Ein-Mann-Armee kaum mit Dutzenden von Gegnern gleichzeitig aufnehmen können, gilt es, möglichst heimlich, still und leise durch die Gänge zu schleichen und Feinde - wenn überhaupt - nur aus dem Hinterhalt auszuschalten. Eine Anzeige informiert Sie jederzeit darüber, wie gut oder schlecht wahrnehmbar Sie sich für Ihre Feinde bewegen. Kauern Sie sich mucksmäuschenstill in eine düstere Ecke, sind Sie in Ihrem schwarzen Kampfanzug kaum aufzuspüren. Hasten Sie dagegen über hell erleuchtete Plätze, lassen die Alarmsirenen nicht lange auf sich warten, selbst wenn die Patrouillen nur Ihren Schatten erblicken. Sind grade mal keine dunklen Schleichpfade in Reichweite, schaffen Sie sich eben selbst welche. So schwenken Sie kurzerhand einen Scheinwerfer um, schieben Kisten vor eine Laterne oder drehen einer Lampe den Saft ab. Umgekehrt funktioniert das Prinzip natürlich auch: Ein Wächter, der in einer dunklen Gasse lauert, fällt weniger auf als sein Kollege im hellen Kontrollhäuschen. Auch an anderen Stellen binden die Entwickler die Grafik- und Physik-Engine der lizenzierten Unreal-Technologie geschickt in den Spielablauf ein. Was machen Sie beispielsweise, wenn sich eine Horde Revolverhelden hinter Benzinfässern verschanzt und Ihnen aus der Deckung kräftig einheizt? Klar, ein Schuss aufs Fass, einen auf die auslaufende Benzinlache, und schon gibt's Grill-Held. Oder Sie stellen sich die Szene noch einmal vor, diesmal mit einem Aquarium an der Wand: Kugel durch die Scheibe, Elektropfeile in die Pfützen, und schon haben Ihre Gegner einen Kurzschluss.
    Ihre Gegner, das sind in diesem Fall terroristische Banden, die von Georgien aus einen Cyberkrieg gegen die USA führen. Um ihnen das Handwerk zu legen, dringen Sie in alte Bunkereinlagen ein, besuchen verrottete U-Boot-Basen ebenso wie edle Museen. Sie kraxeln mit Sam Laternenpfosten empor, lassen sich an Leitern hinabrutschen, rollen sich um Ecken oder hangeln sich an Telefondrähten über die Köpfe Ihrer Feinde hinweg. Splinter Cell spielt wie Rainbow Six und Ghost Recon im fiktiven, aber beinahe realistischen Universum des US-Thrillerautors Tom Clancy. Die Waffen sind futuristisch, aber nicht zu abgehoben. Sam Fishers Lieblingsknarre ist das FN F2000. Das Sturmgewehr kann unter anderem mit Laserpointer, Zielfernrohr und Granatwerfer ausgestattet werden. Damit lassen sich auch Minikameras verschießen, die an Decken und Wänden kleben bleiben und Ihnen einen gefahrlosen Blick um die Ecke ermöglichen. Oder auch Sender, die Patrouillen anlocken. Ihre gefährlichste Waffe tragen Sie allerdings auf dem Kopf. Mit den Multispektralgläsern (siehe Bild) sehen Sie nicht nur im Dunkeln gestochen scharf wie eine Katze, sondern können dank Wärmesensor Fieslinge selbst hinter Wänden aufspüren. Aber Vorsicht: Auch Ihre Gegner haben die Mega-Brille im Arsenal. Kommt es doch einmal zum Schusswechsel, zoomt die imaginäre Kamera, die sonst hinter Sam hängt, über seine Schulter und gibt den Blick auf die Widersacher frei. Eine einfallsreiche Lösung, mit der man nie die Übersicht verliert. Aber vergessen Sie nicht: Ein guter Agent lässt es gar nicht erst zum Feuergefecht kommen, sondern bleibt im Schatten.

  • Tom Clancy's Splinter Cell
    Tom Clancy's Splinter Cell
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    05.12.2002
    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von Mr_Tellurian
        Ich sags mal so...
        Ich hoffe sehr das man in entscheidenden Situationen (zB zum anständigen Zielen) auch mal in die Ego-Perspektive wechseln kann. Denn das ist mit der third-person-kamera meisst ein ziemlicher krampf, bzw. auf lange entfernungen schlichtweg unmöglich.
        Andere sache... die Zwischensequenzen…
      • Von tearz
        Zum ersten: auf der GC lief die Beta-Version auf einem 1,6 Ghz Athlon, 256 MB und GF4-4400. Einfach perfekt.

        Das Gameplay im Demo-Level war genial - in der Hinsicht:
        (1) Sämtliche Lampen, etc. sind ausschaltbar (zerschießen, etc.)
        (2) die kleine Kamera funzt perfekt (unter den türen durch), wird aber…
      • Von GarrettTMT
        Hoffentlich kann es Dark Project das wasser reichen laut dem Bericht muss es das wohl! Wenn dann noch Sam Fisher den Status von Garrett erreicht hat wird es wohl noch mehr anhänger finden ich freue mich jetzt schon denn es wird mir die Wartezeit auf Dark Project 3 sehr verkürzen.
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Schleich-Shooter von Ubi Soft
http://www.pcgames.de/Tom-Clancys-Splinter-Cell-Spiel-39217/News/Schleich-Shooter-von-Ubi-Soft-78271/
02.09.2002
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2002/08/SC_china.jpg
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